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13 bienenfreundliche und winterharte Pflanzen

Viele bienenfreundliche Pflanzen sind winterhart und bedeuten eine Bereicherung für ihren Besitzer und die Natur. Denn mit diesen Pflanzen können sich die Bienen jedes Jahr aufs Neue mit Nahrung versorgen können. Das ist natürlich der große Pluspunkt für bienenfreundliche Pflanzen, die gleichzeitig winterhart sind.

Wenn Sie die Bienen unterstützen und ihnen einen Lebensraum bieten möchten, können Sie durch die Anpflanzung von Bienenweiden einen Beitrag leisten, der nicht nur der Natur hilft, sondern Ihnen gleichzeitig viele Vorteile bietet. Nicht nur sind die bienenfreundlichen Pflanzen aus diesem Beitrag winterhart, sondern sie sind in der Regel robust, pflegeleicht und widerstandsfähig gegen Schädlinge.

Die folgende Liste zeigt 13 Stauden, die sich mit ihrer Blütenpracht nicht vor ihren auffälligen und hochgezüchteten Verwandten verstecken müssen.

1. Große Sterndolde

Die große Sterndolde ist eine bienenfreundliche Pflanze winterhart und überzeugt mit ihren wunderschönen Blüten.
Die große Sterndolde blüht von Juni bis August und bildet den Höhepunkt in jedem Blumenstrauß.

Die Große Sterndolde (Astrantia major) gehört zu den Doldenblütlern und ist in Mittel- und Osteuropa bis in höhere Regionen anzutreffen. Ihre gesägten Blätter erinnern an Hände. Die weißen, grünen, rosa oder roten Blüten mit ihren ungewöhnlich aufgebauten Dolden öffnen sich von Juni bis August und bilden den Höhepunkt in jedem Blumenstrauß. Die Sterndolde eignet sich für helle bis halbschattige Standorte, vorzugsweise mit hoher Luftfeuchtigkeit. Ideal ist ein kalkhaltiger, leicht feuchter und nährstoffreicher Boden.

Bei Hitze und längerer Trockenheit benötigt die Staude reichlich Wasser. Im Frühjahr können Sie die Pflanze mit Hornspänen oder Kompost düngen, weitere Düngergaben sind nicht erforderlich. Die Sterndolde sät sich über ihre abgeblühten Stängel selber aus. Wenn Sie diese entfernen, können Sie die Pflanze zu einer zweiten Blüte anregen. Im Herbst dürfen Sie die Staude bodennah zurück schneiden. Ein besonderer Winterschutz ist dann nicht notwendig, denn Sterndolden sind als bienenfreundliche Pflanzen winterhart. Die Vermehrung erfolgt entweder durch Aussaat im Herbst oder durch Teilung der Staude im Frühjahr.

2. Funkie

Die Funkie ist eine winterharte und bienenfreundliche Pflanze, die in keinem Garten fehlen darf.
Die Funkie stammt ursprünglich aus Ostasien und ist aufgrund ihrer dekorativen Blätter in vielen heimischen Gärten zu finden.

Die Funkie (Hosta) ist auch als Herzblattlilie bekannt und zählt zu den Spargelgewächsen. Sie stammt ursprünglich aus Ostasien und ist aufgrund ihrer dekorativen Blätter in vielen heimischen Gärten zu finden. Das Farbspektrum des Laubes erstreckt sich von Beige über verschiedene Grüntöne bis Blau. Die weißen bis lilafarbenen Blüten sind ährenförmig an langen Stielen angeordnet und ziehen im Sommer viele Bienen und Hummel an. Funkien lieben einen schattigen bis halbschattigen Standort und einen sandigen oder lehmigen und leicht feuchten, humusreichen Boden. Exemplare mit grünem Laub akzeptieren auch ein sonniges Plätzchen.

Im Frühjahr ist eine Düngung mit Kompost angezeigt. Die Teilung der robusten Staude ist selten erforderlich, da diese über die Jahre immer attraktiver werden. Ein Rückschnitt im Herbst ist ebenfalls entbehrlich, da das Laub im Winter von selber verrottet. Einen Befall durch Schnecken lässt sich mit einfachen Hausmitteln abwehren. Ein Befall durch den Hosta-Virus, den Sie an ungewöhnliche Blattzeichnungen oder Sprenkeln erkennen, macht allerdings die sofortige Entsorgung der Staude erforderlich.

3. Herbstaster

Die Herbstaster eignet sich perfekt für die Herbst- und Winterbepflanzung und ist gleichzeitig bienenfreundlich. Sie ist also eine der eine der bienenfreundlichen Pflanzen winterhart.
Die Blütenblätter der Herbstaster bilden einen Stern um eine gelbe Mitte.

Die Herbstaster (Aster) zählt zu den Korbblütlern und erreicht je nach Sorte eine Höhe von 20 bis 150 Zentimetern. Die Staude blüht ab Ende August bis zu den ersten stärkeren Frösten und setzt dabei je nach Züchtung weiße, rosafarbene, violette oder blaue Akzente. Sie stell damit gleichzeitig die ideale Herbst- und Winterbepflanzung dar. Die Blütenblätter bilden einen Stern um eine gelbe Mitte. Die Staude liebt einen sonnigen Standort, jedoch keine intensive Sonneneinstrahlung. Der Boden sollte nährstoffreich, durchlässig und immer etwas feucht sein.

Bei längerer Trockenheit oder an heißen Tagen benötigt die Herbstaster regelmäßig Wasser. Bodennahes Gießen verhindert das Auftreten von Mehltau. Während der Blütezeit sollten Sie welke Blüten entfernen und im Frühjahr sämtliche Stängel zurückschneiden. Zur Erhöhung der Widerstandsfähigkeit teilen Sie die Pflanze alle paar Jahre und setzen Sie diese an anderer Stelle wieder ein. Während Topfpflanzen alle paar Wochen Flüssigdünger brauchen, reicht im Freiland eine organische Düngung im Frühjahr. Die Vermehrung ist durch Aussaat, Stecklinge oder Teilung möglich.

4. Jakobsleiter

Feuchte Wiesen und Bergregionen sind die Heimat der bienenfreundlichen Jakobsleiter
Die Jakobsleiter findet sich vor allem auf feuchten Wiesen und in Bergregionen und wird bis zu 80 Zentimeter hoch.

Die Jakobsleiter (Polemoneum caeroleum) wird auch Himmelsleiter genannt und gehört zur Familie der Sperrkrautgewächse. Die heimische Staude findet sich vor allem auf feuchten Wiesen und in Bergregionen und wird bis zu 80 Zentimeter hoch. Charakteristisch sind ihre länglichen und gefiederten Blätter. Während des Sommers bildet die Pflanze weiße, blaue oder violette Blütenrispen mit markanten gelben Staubblättern. Sie locken neben Bienen auch Schmetterlinge und viele andere Insekten an.

Die Staude freut sich über einen sonnigen bis halbschattigen Standort mit feuchtem und nährstoffreichem Boden. Häufig finden Sie die Jakobsleiter in Naturgärten oder an Teichrändern. Sie verträgt keine Trockenheit und sollte bei Hitze ausgiebig gegossen werden. Auch im Winter darf sie nie vollständig austrocknen. Vor der Blüte erhält die Pflanze eine jährliche Düngergabe. Ein Rückschnitt nach der Blüte fördert eine zweite Blütenbildung. Im Herbst empfiehlt sich ebenfalls ein Rückschnitt, da sich die Staude sonst sehr stark selbst aussät. Ältere Pflanzen lassen sich alle paar Jahre durch Teilung verjüngen.

5. Johanniskraut

Die Blüten des Johanniskraut locken Bienen an. Und das Beste: Die Pflanze ist dabei auch noch winterhart.
Die leicht giftige Staude mit ihren kleinen, eiförmigen Blättern wird als Heilkraut auch landwirtschaftlich angebaut.

Das Johanniskraut (Hypericum) wird auch Herrgottsblut genannt und gehört zur Familie der Hartheugewächse. Die leicht giftige Staude mit ihren kleinen, eiförmigen Blättern wird als Heilkraut auch landwirtschaftlich angebaut. Die gelben Blüten bilden einen Kelch aus fünf Blütenblättern. Die vielen Arten reichen von polsterbildenden Bodendecker bis hin zu Halbsträuchern. Johanniskraut bevorzugt einen sonnigen Standort. Für teppichbildende Arten können Sie auch ein halbschattiges Plätzchen wählen. Sie eignen sich sowohl für den Steingarten als auch für die Einfassung von Teichrändern oder die Bepflanzung von Hängen.

Johanniskraut bevorzugt einen durchlässigen, nährstoffarmen und leicht feuchten Boden. Wässern müssen Sie das anspruchslose Johanneskraut nur in Trockenzeiten. Eine Düngung ist nicht erforderlich. Überdies ist Sie, wie viele alle bienenfreundliche Pflanzen dieser Liste winterhart. Im Frühjahr können Sie den stark wachsenden Halbstrauch bis auf den Boden zurückschneiden und die Bodendecker mit einem Rasenmäher kürzen. Die Vermehrung der niedrigen Arten erfolgt durch die Entnahme von Ausläufern. Sträucher können Sie entweder im Herbst teilen, oder entnehmen ihnen Stecklinge, die im Wasserglas schnell Wurzeln bilden.

6. Katzenminze

Bienenfreundliche Pflanzen winterhart? Die bienenfreundliche und winterharte Katzenminze ist aufgrund ihrer Blüte bis in den September eine typische Herbstpflanze.
Die bienenfreundliche und winterharte Katzenminze ist aufgrund ihrer Blüte bis in den September eine typische Herbstpflanze.

Die Katzenminze (Nepeta) ist auch als Katzenmelisse bekannt und gehört zur Familie der Lippenblütler. Sie wird bis zu einem Meter hoch und blüht von Juli bis September und ist eine typische Herbstpflanze. Die eiförmigen, graugrünen Blätter sind an den Rändern gesägt und auf der Unterseite behaart. Bei Anpflanzung in Gruppen bilden die violettblauen, seltener weißen oder rosafarbenen Blütenrispen der Staude ganze Farbenteppiche. Aufgrund der enthaltenen ätherischen Öle verbreiten sowohl Blätter als auch Blüten einen angenehmen Duft nach Minze und Zitrone.

Die Katzenminze liebt warme und helle Standorte und verträgt auch direkte Sonneneinstrahlung. Der Boden sollte trocken, und durchlässig. Die Staude kommt auch mit karge Böden oder Trockenheit zurecht. Wässern ist nur während langer Trockenperioden erforderlich Für einen Rückschnitt nach der Blüte bedankt sich die Katzenminze mit erneuter Blütenpracht. Die Vermehrung erfolgt durch Aussaat oder Stecklinge. Der Duft der Staude wirkt auf viele Katzen anziehend und schreckt darüber hinaus die meisten Schädlinge ab.

7. Kugeldistel

Die unkomplizierte Kugeldistel mit ihren graugrünen Blättern liebt einen sonnigen Standort und zieht Bienen an. Auch die Kugeldistel ist eine eine der bienenfreundlichen Pflanzen winterhart.
Die unkomplizierte Kugeldistel mit ihren graugrünen Blättern liebt einen sonnigen Standort und zieht Bienen an.

Die Kugeldistel (Echinops) gehört zu den Korbblütlern und ist in vielen Sorten erhältlich. Sie fällt durch ihre markanten, kugeligen Blüten auf, die von Juli bis September in weiß oder in vielen Blautönen erstrahlen. Bienen, Hummeln und Schmetterlinge werden von ihnen magisch angezogen. Die unkomplizierte Staude mit ihren graugrünen Blättern liebt einen sonnigen Standort. Eine windgeschützte Lage unterstützt die Standfestigkeit der Blüten. Ein trockener und durchlässiger Boden wäre ideal, während ein zu feuchter Standort zu Wurzelfäule führen kann.

Die Kugeldistel benötigt von Ihnen nur in den ersten Wochen nach dem Einpflanzen Wasser, danach nur noch bei längerer Trockenheit. Eine Düngergabe im Frühjahr ist ausreichend. Durch regelmäßige Entfernung verwelkter Kugeln regen Sie die Pflanze zur Blüte an. Kugeldisteln sind als bienenfreundliche Pflanzen winterhart – in den ersten Wintern sollten Sie aber als Frostschutz etwas Reisig oder Kompost anhäufeln. Der Rückschnitt erfolgt im Frühjahr direkt über dem Boden. Die Staude lässt sich durch Teilung oder durch Stecklinge vermehren.

8. Lavendel

Der Klassiker und den bienenfreundlichen und winterharten Pflanzen ist definitiv der Lavendel.
Der Klassiker und den bienenfreundlichen Pflanzen: Der Echte Lavendel.

Der Echte Lavendel (Lavandula augustifolia) aus der Familie der Lippenblütler stammt ursprünglich aus der Mittelmeerregion und besitzt eine lange Tradition als Heilpflanze. Er hat graugrüne, nadelförmige Blätter und bildet im Sommer blauviolette, stark duftende Blütenstände. Manche Sorten blühen auch weiß oder in Rosatönen. Der Halbstrauch bildet Kissen und bevorzugt einen sonnigen und warmen Standort mit lockerem und trockenem Boden. Sie können ihn zur Beeteinfassung verwenden, in Töpfe oder Kübel setzen, oder geben ihm eine Heimat in Ihrem Steingarten.

Lavendel brauchen Sie nur bei längerer Trockenheit zu gießen. Er benötigt keinen Dünger. Im Frühjahr sollten Sie die Pflanze bis in die holzigen Abschnitte zurückschneiden, um einen dichten Wuchs zu fördern. Nach der Blüte kürzen Sie den Lavendel nochmals um ein Drittel. Im Winter schützen Sie ihn mit etwas Reisig oder Kompost vor strengen Frösten. Auch im Kübel sind viele bienenfreundliche Pflanzen winterhart, daher kann die Staude mit ausreichendem Frostschutz im Freien bleiben. Sie sollte in diesem Fall gelegentlich etwas Wasser erhalten.

9. Lungenkraut

Das Lungenkraut liebt schattige bis halbschattige Standorte und zieht von März bis Mai die Bienen an. Sie ist also eine der eine der bienenfreundlichen Pflanzen winterhart.
Das Lungenkraut liebt schattige bis halbschattige Standorte und zieht von März bis Mai die Bienen an.

Das Lungenkraut (Pulmonoria) aus der Familie der Raublattgewächse ist im Raum von Mitteleuropa bis Westasien anzutreffen. Es dient als Heilpflanze traditionell der Behandlung von Atemwegserkrankungen. Die Pflanze erreicht eine Höhe bis 30 Zentimeter und besitzt behaarte Blätter und Stängel, deren Formen und Farben je nach Züchtung variieren. Die Pflanze öffnet ihre glockenförmigen Blüten von März bis Mai, so dass Bienen bereits während ihrer ersten Ausflüge einen gedeckten Tisch vorfinden. Die roten, violetten oder blauen, oft verschiedenfarbigen Blüten sind in Trauben angeordnet.

Das Lungenkraut liebt schattige bis halbschattige Standorte. Dort breitet es sich als Bodendecker über seine Rhizome aus. Als Unterpflanzung von Laubbäumen und Sträuchern erhält es im Frühjahr das notwendige Licht zum Austrieb. Der Boden sollte leicht feucht und nährstoffreich sein. Einmal jährlich benötigt die Pflanze organischen Dünger. Nach der Blüte können Sie das Lungenkraut zurückschneiden und im Herbst einen bodennahen Rückschnitt vornehmen. Die Vermehrung erfolgt durch Aussaat im Frühjahr oder über die Entnahme von Rhizomen.

10. Schafgarbe

Die winterharte und bienenfreundliche Schafgarbe bildet von Juni bis September Scheindolden aus vielen kleinen Einzelblüten.
Die winterharte und bienenfreundliche Schafgarbe bildet von Juni bis September Scheindolden aus vielen kleinen Einzelblüten.

Die Schafgarbe (Achillea) aus der Familie der Korbblütler erreicht je nach Art eine Höhe von 10 bis 150 Zentimetern. Sie besitzt gefiederte, dunkelgrüne Blätter und bildet von Juni bis September Scheindolden aus vielen kleinen Einzelblüten, die durch ihren Duft zahlreiche Insekten anziehen. Die Blüten leuchten rot oder in Rosatönen und wechseln während der Blütezeit manchmal die Farbe. Sie finden oft für Blumensträuße oder Gestecke aus Trockenblumen Verwendung. Inzwischen sind viele Züchtungen in weiteren Farbvarianten erhältlich.

Die Schafgarbe bevorzugt einen sonnigen Standort und einen durchlässigen und möglichst nährstoffreichen Boden. Die robuste Pflanze benötigt keinen Dünger und muss von Ihnen nur bei lang andauernder Trockenheit gewässert werden. Durch die Entfernung der verblühten Dolden können Sie in der Regel eine erneute Blüte auslösen.

Die Schafgarbe ist außerdem ein wunterschöner und winterharter Dauerblüher:

Erfreulicherweise sind viele bienenfreundliche Pflanzen winterhart, und dies ist auch bei der Schafgarbe der Fall. Die Staude benötigt vor dem Neuaustrieb im Frühjahr einen bodennahen Rückschnitt. Darüber hinaus sollte sie alle drei bis vier Jahre geteilt werden, um ihre Vitalität zu erhalten.

11. Sonnenbraut

Die Sonnenbraut belohnt einen sonnigen Standort mit besonders kräftig leuchtenden Blüten und versorgt Bienen von Juli bis Oktober. Damit ist die Sonnebraut eine der bienenfreundlichen Pflanzen winterhart.
Die Sonnenbraut belohnt einen sonnigen Standort mit besonders kräftig leuchtenden Blüten und versorgt Bienen von Juli bis Oktober.

Die Sonnenbraut (Helenium) zählt zu den Korbblütlern. Ihre ursprüngliche Heimat sind die Feuchtwiesen und Waldränder Amerikas. Die Staude erreicht je nach Art eine Höhe von 60 bis 140 Zentimetern und besitzt eiförmige bis längliche, leicht gezähnte Blätter. Von Juli bis Oktober verwöhnt die Sonnenbraut ihren Betrachter mit Korbblüten von großer Leuchtkraft. Sie sind in warmen Farbtönen von gelb, orange über rot und rotbraun gehalten und ziehen Schmetterlinge und Bienen magisch an.

Die Sonnenbraut belohnt einen sonnigen Standort mit besonders kräftig leuchtenden Blüten. Sie liebt einen nährstoffreichen und leicht feuchten Boden. Im ersten Jahr sollten Sie die Staude regelmäßig wässern, danach nur noch während längerer Trockenperioden, so dass ihre Wurzeln nicht vollständig austrocknen. Im Frühjahr ist eine Düngergabe erforderlich. Ein Pflegeschnitt im Frühjahr fördert die Verdichtung der Staude. Verblühte Stängel sollten Sie regelmäßig entfernen. Hochwachsende Exemplare benötigen während der Blütezeit eine zusätzliche Stütze. Sie sollten die Sonnenbraut im Frühjahr vor dem Austrieb kräftig zurückschneiden und alle paar Jahre durch Teilung verjüngen.

12. Sonnenhut

Der Sonnehut setzt als bienenfreundliche winterharte Pflanze wunderschöne und starke Akzente bis in den Oktober hinein.
Der Sonnehut setzt im Spätsommer starke Akzente und erfreut den Betrachter oft bis in den Oktober hinein.

Der Sonnenhut (Echinacea) ist auch als Igelkopf bekannt und zählt zu den Korbblütlern. Er stammt aus Nordamerika und kann eine Höhe bis zu einem Meter erreichen. Die Staude besitzt dunkelgrüne, behaarte und ovale Blätter und purpurfarbene, rosa oder orangefarbene Blüten. Ihre Blüten setzen im Spätsommer starke Akzente und erfreuen den Betrachter oft bis in den Oktober hinein. Der Sonnenhut liebt einen sonnigen Standort und einen durchlässigen und nährstoffreichen Boden, der nicht austrocknen darf.

Im ersten Jahr sollten Sie die Pflanze mehrmals wöchentlich gießen, damit diese ausreichend Wurzeln bildet. Ab dem zweiten Jahr ist eine Wassergabe nur noch bei längerer Trockenheit erforderlich. Bis in den Spätsommer können Sie der Staude gelegentlich mit Kompost oder Hornspänen düngen. Meist sind bienenfreundliche Pflanzen winterhart, so auch der Sonnenhut. Er sollte im Frühjahr einen bodennahen Rückschnitt erhalten. Die Vermehrung erfolgt im Frühjahr durch Teilung, Aussaat oder Stecklinge. Bei mäßigen Standortbedingungen tritt gelegentlich ein Befall durch Blattläuse oder Mehltau auf.

13. Wiesen-Storchschnabel

Der Wiesen-Storchschnabel ist eine der bienenfreundlichen Pflanzen winterhart.
Der Wiesen-Storchschnabel zählt zur Gattung der Storchschnäbel und ist in Mittel- und Osteuropa sowie in China beheimatet.

Der Wiesen-Storchschnabel (Geranium pratense) ist auch als Blaues Schnabelkraut bekannt. Er zählt zur Gattung der Storchschnäbel und ist in Mittel- und Osteuropa sowie in China beheimatet. Die fingerartigen Blätter sind stark gesägt und behaart. Die Staude erreicht eine Höhe bis zu 60 Zentimetern. Im Sommer erscheinen fünfblättrige, blauviolette Blüten mit dunklen Adern, die an langen Stielen paarweise angeordnet sind. Auch zartrosa oder weiße Züchtungen sind erhältlich.

Die pflegeleichte Staude ist oft auf nährstoffreichen Wiesen zu finden. Sie bevorzugt einen sonnigen Standort mit durchlässigem und leicht feuchtem Ton- oder Lehmboden. Nach dem Austrieb im Frühjahr können Sie den Wiesen-Storchschnabel mit etwas Volldünger unterstützen. Gießen ist nur nach der Anpflanzung und bei längerer Trockenheit erforderlich. Nach der Blüte sollten Sie unbedingt einen Rückschnitt vornehmen, da Sie sonst im Umkreis von zwei Metern mit starker Selbstaussaat rechnen müssen. Oft sind bienenfreundliche Pflanzen winterhart, und dies trifft auch auf den Wiesen-Storchschnabel zu. Auch Schädlinge können der Staude in der Regel nichts anhaben.

Fazit:

Nicht nur sind bienenfreundliche Pflanzen winterhart und pflegeleicht, sondern für Ihren Balkon oder Garten in großer Auswahl verfügbar. Die Blütezeit der aufgeführten Pflanzen erstreckt sich über einen Zeitraum von März bis Oktober. Durch geschickte Kombination mehrerer Stauden können Sie sich nicht nur vom Frühling bis zum Herbst an neuen Farbtupfern erfreuen, sondern sorgen gleichzeitig dafür, dass Bienen während der ganzen Saison bei Ihnen etwas zum Naschen vorfinden.


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