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Beerenmalve Pflegen – Standort, Gießen, Düngen, Umtopfen – So geht’s

Die Beerenmalven selber ist schnellwüchsig und wächst eher sparrig
Die Beerenmalven – Sonnenkind mit auffälligen Blüten

Mit lateinischem Namen heißt die Beerenmalven Malvaviscus arboreus. Sie ist aber auch unter den Namen ‚Schlafender Hibiskus’ oder‚ Wachsmalve’ im Handel. Zum Teil wird sie mit Namen wie ‚Schottischer Geldbeutel’ benannt, die die Form ihrer Blüten aufnehmen.Und sie ist tatsächlich mit dem Hibiskus verwandt.

Die Pflanze selber ist schnellwüchsig und wächst eher sparrig. Das Laub ist hellgrün, weich und behaart, bei voller Sonneneinstrahlung eher dunkelgrün. Die roten Blüten sehen ein wenig aus wie Hibiskusblüten. Sie sind groß und farbintensiv mit heraushängenden Stempeln, allerdings öffnen sie sich weniger weit als Hibiskusblüten. Insekten (und in ihrer Heimat auch Kolibris) lieben die Blüten.
Die Beerenmalve ist in Mittel- und Südamerika beheimatet und ein echtes Sonnenkind. In seiner Heimat ist der Strauch, der mehrere Meter hoch werden kann, immergrün.

Beerenmalve Standort: am liebsten Sonne

Entweder kann die Beerenmalve ganzjährig im Wintergarten gezogen werden, oder sie kommt nach den letzten Frösten auf die Terrasse oder in den Kübelgarten. Malvaviscus arboreus benötigt einen Platz in der Sonne oder im Halbschatten. Die Erde sollte locker sein und auf jeden Fall eine gute Drainage haben, denn mit Staunässe kommt die Pflanze eher schlecht zurecht.

Beerenmalve Gießen

Malvaviscus arboreus muss regelmäßig gegossen werden – die Pflanze benötigt am vollsonnigen Standort eine Menge Wasser. Allerdings ist sie auch halbwegs trockentolerant und nimmt es nicht zu übel, wenn sie kurzfristig mal trocken fällt. Staunässe solltest du hingegen vermeiden.

Düngung der Beerenmalve

Malvaviscus arboreus ist ein Starkzehrer und braucht relativ viel Dünger. Am besten verwendest du einen handelsüblichen Kübelpflanzendünger und düngst damit nach Packungsanweisung.

Anzucht und Vermehrung

Die Wachsmalve kannst du aus Samen vermehren, die im Fachhandel erhältlich sind.
Am besten weichst du die Samen 24 Stunden vor dem Aussäen in lauwarmem Wasser ein. Vermische Anzuchterde mit Sand und säe die Samen darein. Halte sie feucht bei etwa 23 Grad. Nach zwei bis vier Wochen sollten die Samen keimen. Die Aussaat ist das ganze Jahr über möglich, wird jedoch häufig für das Frühjahr empfohlen, weil dann die Wachstumsperiode beginnt. Beachte, dass schon die jungen Pflanzen relativ viel Sonne brauchen.

Beerenmalve schneiden

Am besten verbringt Malvaviscus arboreus in unseren Breiten den Winter in einem kühlen, aber frostfreien Quartier bei um die 13 Grad. Dort wirft sie die Blätter teilweise ab. Vor dem nächsten Austrieb wird sie stark eingekürzt. Du kannst ihr auch immer wieder die Spitzen einkürzen. So erhältst du einen buschigen Wuchs.

Schädlinge der Wachsmalve

Malvaviscus arboreus ist relativ anfällig für Blattläuse und Spinnmilben. Am besten suchst du sie regelmäßig danach ab, damit du das Problem bekämpfen kannst, bevor es zu groß wird. Vergiss auch im Winterquartier nicht, deine Beerenmalve regelmäßig auf Schädlinge zu kontrollieren.

Gegen einen Befall mit diesen Schädlingen hilft vorbeugend eine kaliumbetonte Düngung, die die Widerstandskraft der Pflanze stärkt, sowie ein ausreichendes Gießen deiner Wachsmalve und eine genügend hohe Luftfeuchtigkeit. Bei Befall kannst du versuchen, die Spinnmilben oder Blattläuse mit Wasser abzuspritzen. Blattläuse kann man manchmal auch mit den Fingern abstreifen. Im Wintergarten oder Gewächshaus ist der Einsatz von Raubmilben gegen Spinnmilben oft recht effektiv.

Malvaviscus arboreus als Heilpflanze

Die Blüten der Beerenmalve können für einen Tee verwendet werden, der hilfreich gegen Magenverstimmungen sein soll.
Malvaviscus arboreus wird ebenfalls in der Homöopathie eingesetzt.


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