Startseite Pflanzen 14 leckere Beerensorten, die im eigenen Garten nicht fehlen dürfen

14 leckere Beerensorten, die im eigenen Garten nicht fehlen dürfen

Viele Menschen essen Beeren nicht nur, weil sie diese lecker finden, sondern auch, weil sie voller gesunder Nähr- und Inhaltsstoffe stecken. Daher möchten immer mehr Gartenbesitzer die leckeren Beerensorten in ihrem Garten kultivieren. Es gibt kaum etwas Schöneres, als die Beeren direkt vom Strauch zu pflücken und zu essen. 

In vielen Gärten ist es aufgrund von mangelndem Platz nicht möglich, Bäume zu pflanzen. Somit greifen viele Gärtner auf Sträucher zurück. Alte Beerensorten, die viele sogar noch aus dem Garten ihrer Großeltern kennen wie Johannisbeeren, Himbeeren und Stachelbeeren bieten sich hierfür hervorragend an.

Viele Beerensorten sind sehr pflegeleicht. Im Supermarkt sind sie sehr teuer und nur in kleinen Mengen erhältlich. Bei einem eigenen Strauch haben Sie viele Beeren und es kostet nichts. Doch welche Beerensorten eigenen sich für den eigenen Garten? 

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1. Heidelbeeren / Blaubeeren als Beerensorten

Heidelbeere

Die Früchte werden Heidelbeere, aber auch Blaubeere genannt und gehören zu den Heidekrautgewächsen. Heidelbeeren wachsen oft in Wäldern wild vor sich hin und können dort einfach gepflückt werden. Die großen, blauen Früchte haben ein intensives Aroma und eignen sich fürs Backen, zum Müsli morgens oder zum Naschen. Die Pflanze bevorzugt einen sonnigen Standort mit durchlässigem, sandigen und moorigen Boden.

2. Himbeeren

Himbeere

Himbeersträucher lieben einen feuchten, bis lehmig-tonigen Boden und bevorzugen einen Sonnigen, bis halbschattigen Platz. Die Erntezeit für die süßen Beeren liegt zwischen Juni und Juli. Vor allem alte Beerensorten sind sehr ertragreich. Sie können diese sowohl im Beet einpflanzen als auch in einem Kübel kultivieren.

3. Stachelbeeren

Stachelbeere

Die Stachelbeere gehört, wie der Name schon sagt, zu den Stachelbeergewächsen. Sie sind in Nordafrika, Europa und Asien zu Hause. Im Laufe der Zeit wurden viele neue Sorten von Stachelbeeren gezüchtet. Die Alten Sorten zeichnen sich durch besonders viele Stacheln aus. Es gibt eine wahre Farbenpracht bei den Beeren. Sie reicht von hellgrün bis hin zu einem satten rot, fast Lila-Ton. Die Früchte haben einen säuerlich-fischen Geschmack. Der Strauch mag einen halbschattigen Standort.

4. Sanddorn

Sanddorn

Bei den Sanddornpflanzen handelt es sich um eine heimische Wildpflanze, die lange Zeit in Vergessenheit geraten ist. Sie gehören zu den Ölweidengewächsen und kommen gut mit kargen, sandigen, aber feuchten Böden zurecht, solange der Standort sonnig ist. Sie trotzen Wind und Wetter und sind sehr salztolerant. Jedoch wachsen die Früchte mit der knallig orangen Farbe nur an weiblichen Pflanzen. Die Früchte sind zum Rohverzehr geeignet und haben die letzte Zeit ein Hoch als sogenanntes Superfood erreicht. Daher sind die Beeren auch in aller Munde. Die Pflanzen brauchen weder Wasser noch Dünger. Von August bis September können die Früchte geerntet werden.

5. Cranberrys

Cranberry

Der deutsche Name des Cranberrystrauchs lautet „Großfrüchtige Mohnbeere” und kommt ursprünglich aus Nordamerika. Sie zählen zu den Heidekrautgewächsen und sind sehr sauer. Der Strauch sät sich selbst aus, somit haben Sie keinerlei Arbeit mit dem Gewächs, außer gießen und düngen. Die Pflanze bevorzugt einen sonnigen und windgeschützten  Standort und kalkarmen, leicht sauren Torfboden. 

6. Moltebeere

Moltebeere

Die Moltebeere wird auch Torf- oder Maulbeere genannt und kommt ursprünglich aus Nordeuropa. Sie ist auch unter dem Beinamen Lapplands Gold bekannt. Wenn die Früchte im Handel zu finden sind, zeichnen sie sich durch einen sehr hohen Preis aus. Wilde Früchte der Moltebeere dürfen nicht gepflückt und gesammelt werden. Die Pflanzen mögen am liebsten einen Standort unter Bäumen, die ihm einen lichten Schatten spenden und vertragen weder Salz noch Kalk. Die Moltebeere zählt auch zu den neueren Beerensorten und ist in Deutschland bislang noch nicht sehr bekannt.

7. Brombeeren

Die Brombeerpflanze gehört zur Familie der Rosengewächse und sind auf der gesamten Erde zu finden. Sie zeichnen sich durch einen sehr starken Wuchs aus und sollten jährlich einmal zurückgeschnitten werden. Im August können die dunkelroten Früchte geerntet werden. Die Pflanzen sind winterhart und brauchen einen sonnigen Standort für eine bessere Ernte. Sie benötigen einen kalkarmen, durchlässigen Boden und sollten regelmäßig gegossen und gemulcht werden.

8. Schwarze Johannisbeeren

Die schwarze Johannisbeerpflanze zählt auch zu den Stachelbeergewächsen und stammen ursprünglich aus Nord- und Mitteleuropa. Es gibt diese Pflanzen in vielen verschiedenen Sorten. Die Pflanze braucht einen halbschattigen bis sonnigen Standort. Die Beeren können eine dunkelrote bis schwarze Farbe annehmen und sind nicht so sauer wie viele andere rote Beeren.

Auch in der Größe unterscheiden sich die Beeren. Sie müssen die Beerensorte nicht verarbeiten, um diese genießbar zu machen. Sie können die Beeren direkt vom Strauch naschen. Dadurch, dass die Früchte nicht direkt geerntet werden müssen, wenn sie reif sind, können Sie sich Zeit lassen. Jedoch sollte bis Ende August alles abgeerntet sein.

Die Sträucher können Sie sogar als Hecke anlegen und kultivieren. Die Pflanzen ziehen einen halbschattigen bis sonnigen Standort vor und sollten vor Nachtfrost geschützt werden. 

9. Loganbeere

Bei der Loganbeere handelt es sich um eine Kreuzung aus Himbeere und Brombeere. Sie zählt ebenso wie ihre beiden Eltern zu den Rosengewächsen und ist in Amerika weit verbreitet. Durch Zufall entstand die Loganbeere 1881 und eignet sich vor allem in Klimagebieten, in denen auch Wein ideal gedeiht. Die Früchte ähneln den Himbeeren sowohl vom Aussehen wie vom Geschmack. Die Pflanze bevorzugt halbschattige Standorte und verträgt lange Trockenzeiten. In Deutschland sind die Beeren bislang noch nicht allzu bekannt.

10. Preiselbeeren

Preiselbeere

Diese Beeren gehören zu den Heidekrautgewächsen und werden oftmals als Wildbeeren gesammelt. Für den Garten gibt es den wilden Buchs auch als selektierte Kulturform. Nach der zweiten Blüte im September ist es Zeit den Strauch zu ernten. Doch roh sollten Sie die Früchte nicht essen. Die Früchte haben einen hohen Säureanteil, daher sind sie nicht genießbar, sie eigenen sich aber sehr gut als Saft, Marmelade und Likör. Der Strauch zieht einen sonnigen bis halbschattigen Standort vor, um zu wachsen.

11. Erdbeeren

Erdbeere

Seit dem 18. Jahrhundert sind Erdbeeren in Deutschland kultiviert. Die mehrjährigen Staudenpflanzen kommen ursprünglich aus Chile und Nordamerika und gehören zur Familie der Rosengewächse. Erdbeeren sind mehrjährige Pflanzen und bevorzugen einen windgeschützten, vollsonnigen Standort. Geschmacklich sind sie leicht sauer, jedoch je länger sie reifen, umso süßer werden die Früchte. 

12. Rote Maulbeere

Maulbeere

Diese Pflanze kommt aus Nordamerika und ist auch unter dem Namen amerikanische Mailbeere bekannt. Es handelt sich um einen Zier- oder Obstbaum und hat einen sehr hohen Wuchs. Die Früchte sind süß und saftig und können im Sommer geerntet werden. Sie bevorzugen einen sonnigen Standort.

13. Holunderbeere

Holunder

Die Holunderbeere zählt zur Familie der Moschuskrautgewächse und sind in den Farben rot und schwarz erhältlich. Sie sollten nicht roh verzehrt werden, da sie leicht giftig sind. Doch sie eignen sich hervorragend als Sirup, Marmelade, Likör oder auch Saft und sind sehr gesund, wenn sie verarbeitet sind. Die Pflanze bevorzugt einen halbschattigen Standort.

14. Honigbeere

Honigbeere

Diese neue Beerenpflanze zählt zu den Geißblattgewächsen und ist auf der ostsibirischen Halbinsel Kamtschatka beheimatet. Die Frucht hat eine hell- bis schwarzblaue Farbe und ist auch unter dem Namen Maibeere bekannt. Geschmacklich ist sie süß und leicht aromatisch. Im April können die ersten Früchte bereits geerntet werden. Die Pflanze ist sehr winterhart und robust und kann auf nahezu jedem Boden leben. Sie bevorzugt einen halbschattigen bis sonnigen Standort.

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