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Buchsbaumzünsler: Wann ist spritzen sinnvoll?

Seit nun mittlerweile zehn Jahren bedroht der aus Asien eingeschleppte Buchsbaumzünsler (Cydalima perspectalis) den heimischen Buchsbaum (Buxus sempervirens). Viele Gärtner stellen sich bei der Bekämpfung die Frage zum Buchsbaumzünsler: Wann ist spritzen sinnvoll? Die Antwort darauf finden Sie hier.

Buchsbaumzünsler Befall erkennen

Viele stellen sich die frage beim Buchsbaumzünsler: Wann ist spritzen sinnvoll? Bevor man jedoch gegen ihn vorgeht muss er zunächst eindeutig identifiziert werden.
Mit seiner charakteristischen Färbung ist der Zünsler bei regelmäßiger Kontrolle recht einfach zu erkennen.

Um den Schaden möglichst gering zu halten, ist es wichtig, einen Befall frühzeitig zu erkennen. Zu Beginn fressen die bis zu 5 Zentimeter langen, gelbgrün und schwarz gestreiften Raupen des Buchsbaumzünslers die Blätter meist bis auf den Stiel ab. In diesem Stadium kann man oft vertrocknetes Blattgewebe erkennen. Sind die Blätter kahlgefressen, ernähren sich die Raupen von der grünen Rinde an den Zweigen. Auffällig ist auch, dass die befallene Pflanze häufig von einem Gespinst umhüllt ist und man grünliche Kotkrümel sowohl unter den Blättern als auch im Gespinst entdecken kann.

Wann ist spritzen sinnvoll?

Ist der Befall sehr stark und wird nichts gegen den Bauchsbaumzünsler unternommen, sterben einzelne Triebe oder im schlimmsten Fall die ganze Pflanze ab. Selbst wenn der Buchs wieder austreibt, ist eine erneute Plage vorprogrammiert, wenn man den Zünsler nicht gezielt bekämpft. Um dies zu verhindern, stellt sich dem Gärtner die Frage – wann ist spritzen beim Buchsbaumzünsler sinnvoll?

Hilfreich kann der Einsatz von chemischen Methoden dann sein, wenn alle alternativen Maßnahmen keine Wirkung gezeigt haben oder der Befall wirklich massiv ist. Ehe man zu chemischen Spritzmitteln greift, gibt es jedoch viele andere und vor allem nachhaltigere Methoden der Schädlingsbekämpfung. In einem anfänglichen Stadium des Befalls hilft es, die Raupen abzusammeln. Mithilfe einer Pheromon-Falle lässt sich die Anwesenheit des Zünslers frühzeitig erkennen. Eine andere Möglichkeit ist, die befallene Pflanze mit einem Hochdruckreiniger abzuspritzen und die Schädlinge dann einzusammeln. Auch eine natürliche Gestaltung des Gartens kann helfen, da so die natürlichen Feinde des Buchsbaumzünslers angelockt werden.

Der Einsatz von Spritzmitteln beim Buchsbaumzünsler sollte erst erfolgen, wenn verschiedene organische Methoden, beispielsweise mit Hausmitteln, gescheitert sind.
Die Antwort auf die Frage zum Buchsbaumzünsler: Wann ist spritzen sinnvoll? ist individuell unterschiedlich. Jedoch sollten stets nachhaltige Methoden vorgezogen werden.

Wann ist spritzen beim Buchsbaumzünsler also sinnvoll?
Scheitern alle nachhaltige Bekämpfungsmethoden, kann man den Einsatz von Spritzmitteln erwägen. Man unterscheidet hierbei zwischen Mitteln auf biologischer und Mitteln auf chemischer Basis. Die biologische Bekämpfung erfolgt meist mithilfe des Bacillus thuringiensis, wobei andere Insekten nicht geschädigt werden. Eine andere biologische Möglichkeit kommt aus Asien: Dort bekämpfen die Bauern den Buchsbaumzünsler mit einem mit Neemöl angereicherten Spritzmittel.

Alle chemischen Bekämpfungsmöglichkeiten sind zwar sehr wirkungsvoll, allerdings schädigen sie die Umwelt und andere Insekten wie zum Beispiel Bienen. Von dem Gebrauch solcher Mittel wird daher stark abgeraten.

Zusammenfassend ist die Frage “Wann ist Spritzen beim Buchsbaumzünsler sinnvoll?” so zu beantworten: Frühzeitiges Erkennen des Befalls und rechtzeitiges Handeln machen den Einsatz der chemischen Spritzmittel überflüssig. Ist der Befall allerdings weit fortgeschritten und die Pflanze nicht anders zu retten, kann über einen Einsatz der chemischen Mittel nachgedacht werden, jedoch stets in Maßen.


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