Startseite Pflege Pflanzenpflege Catharanthe Pflege – Standort, Gießen, Düngen, Umtopfen – So geht’s

Catharanthe Pflege – Standort, Gießen, Düngen, Umtopfen – So geht’s

Die Catharanthe zu pflegen ist nicht sonderlich schwer. Wir zeigen in diesem Beitrag, wie die wunderschöne Zimmerpflanze gepflegt wird.
Die Catharanthe ist eine wunderschöne Zimmerpflanze, die mit etwas geschickt einfach zu Pflegen ist.

Die Catharanthe besitzt zumeist rosafarbene Blüten sowie glänzende grüne Blätter und gehört zur Familie der Hundsgiftgewächse, einer enzianartigen Ordnung. Die Pflanze ist auch unter dem Begriff Madagaskar-Immergrün bekannt, sie ist robust, kann sich zu einem Halbstrauch entwickeln und eine Höhe von bis zu 80 Zentimeter erreichen. Die Farbe der Blüten kann außer Rosa auch Weiß oder Violett annehmen.

Die Catharanthe entwickelt fünf Blüten, die einen Durchmesser von drei bis fünf Zentimeter umfassen und miteinander verwachsen sind. Die Pflanze blüht weit bis in den Oktober hinein. Ursprünglich in Madagaskar beheimatet, ist die Catharanthe inzwischen auch in Indien, auf Sri Lanka sowie in den Tropen verbreitet. Sie ist als dekorative Zimmerpflanze ebenso beliebt wie als Balkonschmuck, im Garten oder Wintergarten.

Catharanthe Standort

Die Catharanthe benötigt einen hellen, aber nicht zu sonnigen Standort. Ab Mai kann sie nach draußen und danach den gesamten Sommer im Freien verbringen. Ab Oktober muss die Pflanze vor Kälte geschützt werden und benötigt ein Winterquartier. Dafür kann sowohl das Zimmer als auch der Wintergarten dienen. Wichtig ist auch jetzt eine helle Position sowie eine Temperatur von 12 °C bis 18 °C.

Catharanthe Gießen

Regelmäßiges Gießen ist wichtig, zwischendurch sollte aber darauf geachtet werden, dass die Erde trocknen kann. Vor dem Gießen empfiehlt sich daher eine Fingerprobe. Fühlt sich die oberste Schicht des Substrats trocken an, wird gegossen. Wichtig ist, das Innere des Topfballens gleichmäßig feucht zu halten. Das Substrat der Pflanze darf nie gänzlich austrocknen. Beim Gießen bietet es sich an, nur so viel Wasser zu verwenden, dass der Ballen der Catharanthe gleichmäßig feucht, jedoch nicht mit Wasser übersättigt ist. Sobald zu beobachten ist, dass Wasser aus dem Abzugsloch läuft, braucht nicht weiter gegossen zu werden. Überschüssiges Wasser ist danach abzuschütten, da ansonsten die Wurzeln der Pflanze Schaden erleiden können. Außerdem ist bei zu großer Feuchtigkeit ein Befall mit Blattläusen nicht auszuschließen.

Generell ist es möglich, die Zierpflanze auch von unten, etwa in einem Untersetzer oder Untertopf, zu bewässern. Auch hierbei ist zu beachten, dass das Wasser nicht stehen bleibt. Kaltes Wasser sollte als Gießwasser vermieden werden. Besser ist es, abgestandenes Wasser oder Regenwasser zu verwenden. Bei kühlerer Zimmertemperatur im Herbst und Winter sollte die Pflanze sparsam gegossen werden.

Catharanthe Düngen

Catharanthe
Die Catharanthe benötigt einen hellen, aber nicht zu sonnigen Standort. Ab Mai kann sie nach draußen und danach den gesamten Sommer im Freien verbringen.

Für eine optimale Entwicklung der Zierpflanze ist es notwendig, diese in der Zeit von April bis September zu düngen. Dabei ist es ratsam, zunächst Stickstoffdünger, später dann Dünger für blühende Pflanzen zu verwenden. In den Monaten von Oktober bis März legt die Pflanze eine Ruhepause ein. Während dieser Zeit ist auf das Düngen zu verzichten.

Catharanthe Umtopfen

Der günstigste Zeitpunkt die Blume umzutopfen, ist das Frühjahr. Dabei wird zunächst die alte Erde vorsichtig von den Wurzeln getrennt. Abgestorbene Wurzeln müssen abgeschnitten werden. Sollten lebende Wurzeln zu lang sein, werden auch diese etwas gekürzt. Danach wird die Pflanze in einen mit frischer Erde versehenen Topf gesetzt, vorsichtig angedrückt und angegossen. Sie sollte für etwa drei Wochen vor direkter Sonnenstrahlung geschützt werden.

Weitere wichtige Informationen zur Catharanthe

Die Zierpflanze kann entweder über Samen oder Stecklinge vermehrt werden. Wird die Pflanze durch Samen angezüchtet, ist eine reichere Blüte zu erwarten. Dafür kommen flache Schalen mit angefeuchteter Aussaaterde zur Anwendung. Die Schalen werden mit Plastikhauben abgedeckt oder in Vermehrungskästen gestellt. Die für das Keimen nötige Temperatur liegt zwischen 21 °C und 26 °C. Nach dem Keimen werden die kleinen Pflänzchen an einen hellen, aber nicht sonnigen Standort gestellt. Nach zwei bis drei Wochen können die Schalen abgedeckt und die Sämlinge gleichmäßig feucht gehalten werden. Nachdem die jungen Pflanzen eine Höhe von zwei bis drei Zentimeter erreicht haben, werden sie einzeln in etwa acht bis 10 Zentimeter große Töpfe gesetzt.

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