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Checkliste für deine neue Katze: Diese 12 Dinge brauchst du zum Einzug

Es gibt nichts schöneres als einen kleinen Vierbeiner, der dir Zuhause Gesellschaft leistet und sich freut, wenn du von der Arbeit zurück kommst. Vielleicht hast du ja gerade vor, eine oder sogar zwei Katzen bei dir aufzunehmen! Für diesen Fall haben wir eine Checkliste mit 12 Dingen, die du brauchst, wenn sich deine Katze bei dir so richtig wohlfühlen soll.

1. Rückzugsort

Der erste Punkt in der Checkliste ist ein Rückzugsort für deine neue Katze. Sie sollte sich dort zurückziehen können, wenn sie ungestört sein möchte.
Jede Katze sollte einen Ort haben, an welchem sie ungestört ist.

Es ist egal ob du ein junges Kätzchen oder schon eine ältere Katze aus dem Tierheim aufnimmst. Jedes Tier braucht seinen eigenen Rückzugsort. Idealerweise hast du in deiner Wohnung eine Ecke, die deine Katze ganz für sich nutzen kann. So ein Rückzugsort ist der erste Schritt, damit deine Katze ihr neues Zuhause und auch dich schnell lieben lernt.

2. Krankenversicherung

Tierarztbesuche können sehr schnell teuer werden, da lohnt es sich über eine Krankenversicherung für deinen kleinen Mitbewohner nachzudenken. Es gibt dabei unterschiedlichste Tarife und auch die Preise variieren stark. Überlege dir deshalb, welche Leistungen du unbedingt abgedeckt haben möchtest und was dir weniger wichtig ist. Vor allem die Kastration ist in den meisten Versicherungen nicht mit enthalten.

3. Transportbox

Jede Autofahrt bedeutet Stress für deine Katze. Daher bietet es sich an, eine Transportbox zu haben. Durch die bekannte Umgebung kann der Stress in diesen Situationen minimiert werden.
Mit der Transportbox kann die Katze möglichst stressfrei befördert werden.

Die Transportbox ist eine der Anschaffungen, die schon vor der Ankunft deiner Katze getätigt werden sollte. Damit kannst du sie sicher aus dem Tierheim oder vom Züchter abholen. Mit dieser Box kannst du sie zudem am einfachsten zum Tierarzt bringen. Indem sie in ihrer gewohnten Umgebung transportiert wird, ersparst du deiner Katze eine Menge Stress.

4. Futter- und Wassernäpfe

Bei den Näpfen deiner Haustiere kommt es nicht nur auf die passende Größe an. Auch auf das Material sollte geachtet werden.
Die Näpfe deiner Haustiere sollten aus nicht porösen Materialien bestehen.

Hier solltest du darauf achten, dass du keine Näpfe aus Plastik verwendest. Plastik kann schnell porös werden und an genau diesen Stellen setzen sich Keime besonders gut fest und schaden deiner Katze auf lange Sicht. Es wäre also besser, wenn du dafür entweder Keramik- oder Edelstahlschüsseln verwendest. Auch Glasschüsseln sind eine gute Alternative, solange diese nicht allzu zerbrechlich sind. Achte zusätzlich auf die richtige Höhe der Näpfe: Ist der Napf zu hoch, stoßen die Tasthaare deiner Katze an den Rand, was für sie ein sehr unangenehmes Gefühl ist.

5. Trinkbrunnen

Katzenbrunnen sind deshalb so beliebt, da das fließende Wasser bei Katzen den Eindruck erweckt, dass es sich um sehr frisches Wasser handelt.
Katzenbrunnen können eine ausreichende Wasseraufnahmen sicherstellen.

Hier handelt es sich nicht unbedingt um ein Muss, ein Trinkbrunnen könnte jedoch durchaus eine Überlegung wert sein. Katzen trinken gerne von fließendem Wasser, da das für sie ein Zeichen von Frische und Sauberkeit ist. Achte bei einem Trinkbrunnen, genau wie bei den Näpfen, wieder auf das Material. Während sich in Plastik schneller Keime sammeln, sind Keramik, Glas und Edelstahl die besser Wahl. So einen Trinkbrunnen kannst du auch besorgen, nachdem die Katze bei dir eingezogen ist. Vor allem wenn du das Gefühl hast, dass sie zu wenig trinkt, ist ein Brunnen einen Versuch wert.

6. Passendes Futter

Es macht einen Unterschied, ob deine Katze noch sehr jung oder schon ausgewachsen ist. Durch unterschiedliche Bedürfnisse benötigen sie dementsprechend auch unterschiedliches Futter.
Das Futter sollte an die Bedürfnisse der Katzen angepasst sein.

Beim Katzenfutter solltest du nicht sparen. Es muss nicht unbedingt eine Luxusmarke sein, aber es sollte doch in jedem Fall hochwertiges Futter sein. Außerdem solltest du darauf achten, dass das jeweilige Futter auch für deine Katze geeignet ist. Babykatzen benötigen beispielsweise andere Nährstoffe als ein ausgewachsener Kater. Wenn du dir unsicher bist, kannst du in einem Fachmarkt nachfragen oder deinen Tierarzt um Rat bitten. Vergiss aber nicht: Katzen sind Fleischfresser, eine vegetarische Ernährung würde sie auf Dauer krank machen. 

7. Katzenklos- und Streu

Hier gilt: Selbst wenn nur eine einzelne Katze bei dir einzieht, brauchst du dennoch 2 Katzenklos. Es handelt sich bei Katzen um sehr reinliche Tiere und wenn du nicht Zuhause bist, um das Katzenklo rechtzeitig zu reinigen, kann es passieren, dass deine Katze einen anderen Ort in der Wohnung sucht, um ihr Geschäft zu verrichten. Achte außerdem darauf, dass die Boxen groß genug sind. Beim Katzenstreu gilt die Regel: je einfacher desto besser. Verzichte lieber auf parfümiertes Streu, das schadet deiner Katze letztendlich nur. Zusätzlich solltest du auf spitze oder scharfkantige Steinchen verzichten.

8. Kratzbaum

Um die eigenen Möbel zu schützen und dennoch der neuen Katze eine Möglichkeit zu bieten, sich auszulasten und ihre Krallen zu benutzen, ist ein Kratzbaum ideal.
Ein Kratzbaum bietet Katzen eine gute Möglichkeit sich auszulasten.

Es erklärt sich vermutlich von selbst, warum deine Katze unbedingt einen Kratzbaum haben sollte. Damit hinderst du sie nämlich nicht nur daran, alle deine Möbel zu zerkratzen, sondern bietest ihr zudem eine Möglichkeit, ihre Krallen abzunutzen. Mit so einem Kratzbaum kann deine Katze außerdem gut klettern und ihre natürlichen Verhaltensweisen ausleben. Idealerweise hat dein Kratzbaum sogar eine kleine Höhle, in der sich dein Vierbeiner zurückziehen kann, wenn er doch mal seine Ruhe haben möchte.

9. Katzenbett

Was die Form und Farbe der Katzenbetten betrifft, sind in dieser Checkliste keine Grenzen gesetzt. Deine neue Katze sollte sich jedoch wohl darin fühlen und das Bett sollte sich nicht allzu schnell abnutzen lassen.
Idealerweise befindet sich das Katzenbett in der Nähe des Rückzugsortes.

Das Katzenbett sollte in erster Linien robust sein. Bei der Auswahl der Farbe und Form sind dir hingegen keine Grenzen gesetzt. Zusätzlich sollte das Bett aus einem weichen Material sein, damit der Geruch deiner Katze daran hängen bleibt. Das ist für sie eine Möglichkeit, ihr Zuhause zu markieren und hilft dabei, dass sie sich in deinen vier Wänden wohl fühlt.

10. Spielzeug

Spielen dient deiner Katze nicht nur zur Unterhaltung, es ist für sie auch eine Möglichkeit sich auszulasten und fit zu halten. Daher solltest du regelmäßig Zeit einplanen, um dich mit deiner Katze zu beschäftigen.
Interaktives Spielen stärkt die Bindung zu deiner Katze.

Spielzeug beschäftigt deinen Vierbeiner nicht nur, es hält ihn auch fit. Am besten eignen sich hier interaktive Spielzeuge, wie zum Beispiel eine Angel, an der eine Feder oder eine kleine Stoffmaus hängt. Du solltest ihr aber auch eine kleine Auswahl an Spielsachen geben, mit welchen deine Katze sich selbstständig beschäftigen kann. Pass dabei immer darauf auf, dass keine Verletzungsgefahr besteht. Versuch also Teile aus Hartplastik, Draht oder Glas zu vermeiden, da sie daran hängenbleiben oder sie verschlucken könnte.

11. Microchip

Wenn du eine Hauskatze hast, ist es vielleicht nicht unbedingt nötig, sie zu chippen. Bei Katzen, die Tagsüber aus dem Haus dürfen, sollte man jedoch darüber nachdenken. Falls sie doch einmal nicht wieder nach Hause kommt und jemand deine Katze finden sollte, hat man so die Möglichkeit sie zu identifizieren. Ein Chip kann ohne großen Aufwand von jedem Tierarzt eingesetzt werden und wird von Katzen in der Regel sehr gut vertragen.

12. Fellbürste

Katzen sind sehr reinliche Tiere und putzen sich auch mehrmals täglich selbst. Um sie bei der Pflege zu unterstützen, kann sie gebürstet werden. So wird loses Fell entfernt und sammelt sich nicht im Magen deiner Katze.
Damit die Katze nicht zu viel Fell verschluckt, kann sie regelmäßig gebürstet werden.

Der letzte Punkt in der Checkliste für deine neue Katze ist eine Fellbürste. Normalerweise reinigen Katzen sich mehrmals täglich selber. Dadurch kann es schnell passieren, dass sich die Haare, die die Katze dabei verschluckt im Magen sammeln. Indem du sie regelmäßig bürstest, verringerst du die Menge an Haaren, die bei deiner Katze im Magen landen. Mit diesem einfachen Trick verhinderst du mögliche Magen-Darm-Probleme und erleichterst deiner Katze das Leben.

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