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Christrose Pflege – Die Königin des Winters

Die Christrose ist sehr robust, benötigt aber trotzdem die richtige Pflege.
Christrosen können in weiss und rot erstrahlen.

Christrosen verzaubern. Sie blühen dann, wenn alle anderen Rosen schlafen. Die weißen und roten Blütenkelche sehen einfach perfekt aus und erinnern an ein Winterwunderland. Was man bei der Pflege der Christrose beachten muss, erfahren Sie beim Haus- und Gartenprofi.

Blüten im Frost

Helleborus lassen Wintermärchen im Garten, auf der Terrasse oder auf dem Balkon wahr werden. Ob im Beet oder in Pflanzgefäßen, die Christrose trotzt der Kälte. Durch das natürliche Frostschutzmittel in der Blüte kann sich diese in der Wintersonne öffnen, ohne Schaden zu nehmen. Selbst extrem kalte Nächte schaden der Helleborus nicht. Bei starken Minusgraden legt der Winterblüher seine Blüte einfach auf den Boden. Wer die zarten Blüten so schlaff liegen sieht, denkt sofort, dass die Pflanze erfroren ist. Das stimmt nicht, denn kaum steigen die Temperatur, richten sich die Blüten wieder auf.

Schönheiten im Beet und Topf

Christrosen eignen sich gut für die Bepflanzung in Schalen oder Pflanzkübeln. Entweder dürfen sie solo blühen oder sie werden mit kleinwüchsigen Nadelgehölzen kombiniert. Besonders hübsch sehen solche Arrangements aus, wenn man sie weihnachtlich dekoriert. Die Helleborus ist eine wintergrüne, krautige Pflanze, die über Jahrzehnte am selben Standort verbleiben kann. Obwohl es sich um eine robuste Pflanze handelt, wichtig ist die richtige Christrose Pflege schon, damit die Schneekönigin ihre edlen Blüten öffnet.

Christrose Pflege – die Pflanze im Topf

Wo die Sommerblumen üppig blühten und die Herbstblüher für einen einzigartigen Farbrausch sorgten, dort schmücken die Christrosen den Balkon oder die Terrasse zur Winterzeit. Christrosen sind Tiefwurzler und müssen deshalb in ausreichend hohe Pflanzgefäße gesetzt werden. Neben der Größe der Töpfe ist wichtig, dass die Gefäße dickwandig sind, da sie dann nicht so schnell durchfrieren. Zur Christrose Pflege gehört, dass Staunässe unbedingt vermieden wird. Das Wasser in den Töpfen muss immer ablaufen können. Gepflanzt werden die Christrosen in nicht saure Blumenerde.

Zur Christrose Pflege gehört, dass Staunässe unbedingt vermieden wird.
Christrosen sind Tiefwurzler und brauchen daher ausreichend Platz.

Christrose Pflege – die Pflanze im Beet

Christrosen lieben Halbschatten. An einem vollschattigen Standort, beispielsweise unter großen Nadelbäumen oder im Schatten von Gebäuden fühlt sich die Christrose nicht wohl. Ist der Standort nicht optimal hilft die beste Christrosen Pflege nichts, die Pflanze bildet nur wenige Blüten. Optimal ist ein Standort unter laubabwerfenden Bäumen oder Sträuchern. Die Blätter schützen die Christrose im Sommer vor zu viel Sonneneinstrahlung und in der kalten Jahreszeit ist das herabfallende Laub ein guter Kälteschutz.

Christrose Pflege – auf die Wasserzufuhr achten

Je mehr Sonne auf den Pflanzort scheint, umso mehr muss man die Christrose bewässern. Die Erde muss feucht sein, aber nasse Füße verträgt die Helleborus überhaupt nicht. Sind die Wurzeln zu nass, beginnen sie zu faulen und die Christrose stirbt ab. Um zu viel Wasser zu vermeiden, hilft eine Drainageschicht aus Kalkschotter.

Christrose Pflege – die perfekte Bodenbeschaffenheit

Bei guter Pflege erreicht die Christrose eine Wuchshöhe von bis zu 30 Zentimeter und die Staude kann 25 Jahre alt werden. Entscheidend für ein gesundes Pflanzenwachstum und viele Blütenknospen ist der Boden, in dem die Christrose gepflanzt wird. Helleborus lieben nährstoffreiche, kalkhaltige Böden. Sandige Böden mag die Pflanze nicht. Soll die Christrose auf mageren, sandigen Böden gepflanzt werden, empfiehlt es sich, vor dem Pflanzen Humus oder Kompost in den Boden einzuarbeiten.

Bei guter Pflege, kann die Staude der Christrose 25 Jahre alt werden.
Christrosen lieben einen nährstoffreichen, kalkhaltigen Boden.

Die perfekte Pflanzzeit

Noch sind sie klein und fast ein bisschen unscheinbar, trotzdem ist für die Christrose der Oktober die optimale Pflanzzeit. Es dauert auch gar nicht lange bis die ersten Blüten den Garten im Winter verzaubern, denn oft blüht die Christrose bereits im Dezember. Doch spätestens im Januar und Februar öffnen sich alle Knospen und die Blüten erfreuen bis weit in den Frühling hinein.

Düngen und schneiden

Während der Blütezeit Ende Februar, Anfang März sollte man die Christrose das erste Mal düngen. Die zweite Düngung erfolgt im Hochsommer. Die Düngung der Christrose ist für die Wurzeln, die später die Blütenknospen mit Nährstoffen versorgen müssen, wichtig. Ende November wird das alte Laub abgeschnitten, damit die Blüten besser sichtbar sind. Gleichzeitig verhindert die Laubentfernung die Bildung der Schwarzfleckenkrankheit. Dabei handelt es sich um eine Pilzerkrankung, die sich gerne auf den alten Blättern ausbreitet.


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