Clematis Pflege: Was Sie unbedingt wissen sollten

Bei richtiger Clematis Pflege blüht die Pflanze in verschiedenen Farben und verschönert jeden Ort.
Die Clematis ist wunderschön und ein echter Hingucker: Egal, ob am Gartenzaun oder auf dem Balkon.

Die Clematis (auch Klematis) ist eine sehr beliebte Kletterpflanze, die viele Balkone oder Gärten verschönert. Das liegt unter anderem an ihren schönen Blüten, die in Farbe und Größe je nach Art variieren. Beachtet man einige Dinge bei der Clematis Pflege, verschönert die Pflanze auch Ihr Zuhause.

Das auch als Waldrebe bezeichnete Gewächs gehört zur Familie der Hahnenfußgewächse. Grundsätzlich gibt es drei verschiedene Arten: Frühjahrsblühende, Großblühende und Kleinblühende Clematis-Pflanzen. Diese Information ist für die Clematis Pflege wichtig, da die unterschiedlichen Sorten verschiedene Bedürfnisse haben. Grundsätzlich hat die Waldrebe eher geringe Ansprüche, trotzdem gibt es bei der Pflege einiges zu beachten.

Standort und Boden

Die Clematis gedeiht sowohl an sonnigen als auch an schattigen Plätzen, wobei es wichtig ist, dass sich die Basis nicht in direkter Sonneneinstrahlung befindet. Der Boden sollte luftig und gut wasserdurchlässig sein, damit sich keine Staunässe bildet. Außerdem sollte das Substrat einen pH-Wert zwischen 5,5 und 6,0 haben. Nährstoffmängel im Boden kann man gut durch verschiedene Maßnahmen ausgleichen, wie zum Beispiel das Untermischen von Sand in lehmige Böden.

Clematis Gießen

Der Anbau der schönen Balkonpflanze lohnt sich in jeder Hinsicht; Selbst, wenn sie etwas Pflege bedarf.
Bei der richtigen Clematis Pflege gelingt Ihnen der Anbau garantiert. Das Beste: Die Pflanzen sind nicht nur schön, sondern auch bienenfreundlich.

Da alle Nährstoffe über die Wasseraufnahme in die Pflanze gelangen, ist Gießen ein wichtiger Aspekt bei der Clematis Pflege. Hierbei ist wichtig, dass keine Staunässe entsteht, weshalb die Wassermenge individuell angepasst werden muss. Frisch gepflanzte Clematis brauchen jedoch reichlich Wasser.

Clematis Düngen

Auch das Düngen muss individuell angepasst werden. Allgemein empfiehlt es sich, die Pflanze kurz vor der Blütenzeit mit einem Langzeitdünger zu versorgen, da sie in dieser Zeit besonders viele Nährstoffe für die Blütenbildung benötigt. Als Dünger eignen sich organische Substanzen, wie beispielsweise Mist und Kompost, aber auch herkömmliche Dünger aus dem Handel.

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Clematis Schneiden

Das Zurückschneiden ist bei der Clematis Pflege der groß- und kleinblühenden Sorten unverzichtbar, während es bei frühjahrsblühenden nicht unbedingt erforderlich ist. Sollte es bei diesen jedoch aus Platzgründen notwendig werden, empfiehlt sich ein Schnitt unmittelbar nach der Blütezeit.

Bei großblühenden Sorten sollte man grundsätzlich nur verblühte Blüten entfernen und lediglich alle 5 Jahre einen “Radikalschnitt” durchführen. Bei diesem Schnitt werden die Triebe der Pflanze auf eine Länge von circa 30 Zentimeter zurückgeschnitten, was zur Erholung der Pflanze dient.

Kleinblühende Sorten müssen erst im Frühjahr geschnitten werden. Hierbei werden alle im Winter verfrorenen Triebe abgeschnitten und die Haupttriebe etwa 30-50 cm über dem Boden abgetrennt.

Clematis Vermehren

Es gibt viele verschiedene Methoden, um die Kletterpflanze zu vermehren, beispielsweise über Ableger oder die Aussaat von Samen. Eine simple und erfolgreiche Methode ist die Vermehrung durch Stecklinge. Hierfür schneidet man zunächst einen etwa 15 cm langen Trieb aus der Mitte der Pflanze heraus, idealerweise während der Blütephase. Nachdem man alle Blätter entfernt hat, kann der Steckling in Anzuchterde gesetzt werden. Wichtig ist, die Erde immer feucht zu halten, damit sich die ersten Wurzelhaare bilden können.

Krankheiten: Die Clematiswelke

Bei der Clematiswelke wird zwischen zwei Arten unterschieden: Zum einen gibt es die Phoma-Clematiswelke, bei der der Pilz zunächst die Blätter und später die Stengel befällt und diese schließlich Absterben. Ist die Clematis von dieser Krankheit betroffen, kann man sie bei frühzeitiger Erkennung noch retten und den Pilz bekämpfen. Hierfür muss man die befallenen Blätter und Triebe entfernen und die Pflanze bei Bedarf mit Fungiziden behandeln.

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Bei der zweiten Art, der Fusarium-Clematiswelke, sorgt der Pilz für eine Verstopfung der Leitungsbahnen, wodurch die Pflanze nicht mehr fähig ist, Wasser und Nährstoffe aufzunehmen. Bei dieser Krankheit besteht keine Möglichkeit, die Pflanze zu retten. Deshalb ist das Vorbeugen von Krankheiten durch die richtige Clematis Pflege von großer Bedeutung.

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