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Elfenblume Pflege – Standort, Gießen, Düngen, Umtopfen – So geht’s

Elfenblumen sind Waldpflanzen, die lichten Schatten und humosen Boden lieben.
Elfenblumen sind sowohl an ihrer rosa-violetten Farbe als auch an den tropfenähnlich geformten Blättern recht einfach zu erkennen

Im blühenden Zustand sind Elfenblumen sowohl an ihrer rosa-violetten Farbe als auch an den tropfenähnlich geformten Blättern recht einfach zu erkennen. Sie werden zur Gruppe der Berberitzen gezählt. Botaniker kennen Elfenblumen unter dem lateinischen Namen Epimedium, zudem ist in der Umgangssprache das Synonym ‘Sockenblume’ verbreitet.

Insgesamt gibt es von der Elfenblume rund 50 bis 60 Varianten, welche vornehmlich in Asien, Europa und Afrika vorzufinden sind. In der frühsommerlichen Zeit blüht die Pflanze aus. Während dieser Monate nehmen die Blüten eine pastellartige Färbung an. Einige Sorten gelten hingegen als immergrün und lassen sich das ganze Jahr über im Garten bewundern.

Geeignete Standorte für Elfenblumen:

Die Elfenblume kann an halbschattigen Plätzen, aber auch im Schatten ihre Blüten entfalten. Der Boden sollte mit etwas Gießwasser leicht benetzt werden. Darüber hinaus empfiehlt sich mit Lehm angereicherte Erde als perfekte Umgebung. Von äußeren Einflüssen wie Sonne und Wind sollten Elfenblumen grundsätzlich abgeschirmt werden. Ansonsten könnten die Gewächse Schaden nehmen. Wenn all diese Kriterien erfüllt sind, kann die Pflanze mühelos wachsen und von Jahr zu Jahr an Raum gewinnen. Nach einiger Zeit bilden sich dichte Teppiche, was die Pflanze ideal gegen Unkraut an den gewählten Standorten macht.

Elfenblume – Gießen:

Je neuer die Elfenblumen sind, umso höher ist ihr Wasserbedarf. Ein trockener Boden könnte ihre noch nicht voll ausgereiften Wurzeln in Mitleidenschaft ziehen. Gründliches Gießen ist deshalb für gesunde Pflanzen unerlässlich. Mit zunehmendem Alter benötigen sie deutlich weniger Feuchtigkeit. In besonders warmen Sommern sollte man allerdings auch ältere Blumen mit ausreichend Wasser speisen.

Elfenblume – Düngen:

Im Garten gehören Elfenblumen zu den widerstandsfähigen Gewächsen. Somit lassen sie sich mit relativ wenig Aufwand instand halten. In den Herbstmonaten reicht das Auswechseln von alter Blumenerde gegen neue als Nährstoffversorgung meistens aus. Nach Bedarf werden die Erdanteile mit etwas Kompost beziehungsweise Dünger versetzt. Alternativ kommt anstelle des Herbstes auch die Frühjahrszeit für diesen Arbeitsschritt infrage.

Elfenblume – Schneiden:

Für das Zurückschneiden eignet sich vor allem der Zeitraum zwischen Ende August bis Mitte/Ende Oktober. Dabei dürfen die Sträucher durchaus üppig gekürzt werden. Ab Sommerbeginn schlagen ihre Blüten wieder in Fülle aus. Als Gartenbesitzer sollte man immer genau überprüfen, dass die Blütenkelche im reichhaltigen Laub nicht ‘untergehen’. Vorsichtiges Abschneiden wirkt dem Effekt zuverlässig entgegen. Dann werden auch die Blüten nicht beschädigt.

Elfenblume – Vermehren:

Ableger der Pflanze topft man ganz einfach um oder platziert sie an einer anderen Stelle im Beet. Hierfür wird ein Teil des Gewächses mittels Schaufel abgetrennt. Die restliche Erde klopft man anschließend behutsam von den Wurzeln ab, ehe das Pflanzenstück andernorts eingegraben wird.

Ratschläge für die kühlen Monate:

Während der ersten beiden Jahre werden die Wurzeln mit einer Laubschicht gegen die Winterkälte isoliert. Nach zwei Jahren ist die Elfenblume gegenüber frostigem Wetter zwar stabiler, dennoch sollte man sie im Zweifelsfall weiterhin mit Laubblättern schützen. Ungeachtet dieser Vorsichtsmaßnahmen zählen Elfenblumen zu den winterharten Gewächsen. Aus diesem Grund stellt die kalte Jahreszeit für sie in der Regel kein Hindernis dar.

Elfenblumen und weitere Pflanzen:

Seite an Seite mit der Elfenblume kommen zum Beispiel Schneeglöckchen sehr ansprechend zur Geltung. Überdies sehen Elfenblumen zusammen mit Krokussen durchweg dekorativ aus. Folglich passen zu ihnen farblich intensive Blumen am besten. Ab dem Frühjahrsbeginn lassen sich die Gewächse nebeneinander im Beet einpflanzen. Spätestens im Sommer entwickeln sie sich dann zu einem reichen Farbenmeer.


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