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Eukalyptus Pflege – Standort, Gießen, Düngen, Umtopfen – So geht’s

 Eukalyptus (Hustenbonbonbaum ) gibt es in allen Arten und Größen, am bekanntesten sind jedoch solche, mit runden oder ovalen Blättern.
Eukalyptus (Hustenbonbonbaum ) gibt es in allen Arten und Größen, am bekanntesten sind jedoch solche, mit runden oder ovalen Blättern.

Eukalyptus bezeichnet eine Pflanzengattung mit über 600 Arten. Der lateinische Name für Eukalyptus ist einfach ‚Eucalyptus’. Ein anderer Name der Pflanzengattung ist Blaugummibaum. Er kommt aus Australien und Indonesien. Blaugummibäume sind immergrüne, schnellwüchsige Bäume beziehungsweise auch Sträucher. Der Rieseneukalyptus kann fast hundert Meter hoch werden. Die Blätter des Eukalyptus sind je nach Art grün mit einem Silberschleier oder bläulich. Sie sind von einer Wachsschicht überzogen.
Aufgrund ihrer Herkunft aus den Tropen vertragen die meisten Eukalyptusarten keinen Frost und müssen daher bei uns als Kübelpflanzen gezogen werden. Ein paar Arten gelten als frosthart. Das bedeutet, dass sie in wintermilden Gegenden mit Frostschutz draußen überwintern können. Der bei uns erhältliche frostharte Eukalyptus (Eucalyptus gunnii) wird in seiner Heimat über 10 Meter hoch, bei uns bleibt es meistens eher bei drei bis fünf Metern.

Eucalyptus Standort: hell muss er sein

Der Eukalyptus will Sonne. Der Boden muss gut wasserdurchlässig und dabei fruchtbar sein. Zu lehmiger Boden wird mit Sand verbessert. Kalk verträgt der Eukalyptus schlecht, bei kalkhaltigem Boden muss mit Kompost und eventuell Torf nachgebessert werden.
Auch im Haus muss der Eukalyptus möglichst viel Sonnenlicht bekommen. Im Winter bekommt frostharter Eukalyptus einen Frostschutz, andere Pflanzen werden an einem hellen Ort mit ungefähr 13 Grad Temperatur überwintert, dabei müssen sie etwas feucht gehalten werden.
Eukalyptus im Kübel kann die Sommerfrische auch im Garten verbringen, auch hier an einem vollsonnigen Standort. Sie können den Kübel auch im Beet versenken.

Eucalyptus Gießen: reichlich Wasser ohne Staunässe

Der Eukalyptus braucht während der Wachstumsperiode reichlich Wasser und muss daher immer wieder durchdringend gegossen werden. Staunässe mag er allerdings nicht. Verwenden Sie am besten Regenwasser oder anderes kalkarmes Wasser – auf Kalk reagiert der Eukalyptus empfindlich.

Eucalyptus Düngen: der Anspruchslose

Als Kübelpflanze muss der Eukalyptus während der Wachstumsperiode alle zwei Wochen mit einem gängigen Kübelpflanzendünger gedüngt werden, die Düngergaben sollten im August beendet werden. Für den Eukalyptus im Garten reicht es, wenn er im Frühjahr und Herbst eine Gabe Kompost bekommt.

Eucalyptus Vermehren: am besten aus Samen

Die Vermehrung erfolgt am einfachsten aus Samen. Diese sind im Fachhandel erhältlich. Sie können aber auch von Bäumen, die draußen wachsen, gewonnen werden. Als Zimmerpflanzen wachsende Eukalyptus-Pflanzen blühen und fruchten meistens nicht.
Die Samen werden in ein feuchtes Sand-Torf-Gemisch gesät und feucht gehalten. Nach drei bis vier Wochen keimen sie. Wenn die ersten Blätter da sind, können die Pflänzchen pikiert und in Komposterde umgesetzt werden, wo sie bald zu größeren Pflanzen heranwachsen.

Eukalyptus schneiden: unkompliziert

Der Eukalyptus ist gut schnittverträglich. Gerade bei Kübelpflanzen muss oft stark und auch häufiger zurückgeschnitten werden, weil der schnellwüchsige Eukalyptus sonst die Maßstäbe für eine Überwinterung oder das Wachsen im Haus sprengt. Freilandpflanzen werden am besten im Frühjahr geschnitten. Größere Wunden können Sie mit Wundverschlussmittel behandeln.

Pflanzung:

Frostharter Eukalyptus wird am besten im Frühjahr gepflanzt, damit er noch reichlich Zeit hat, einzuwurzeln, bevor der erste Winter kommt.
Heben Sie ein großzügiges Pflanzloch an einer geeigneten Stelle, am besten in voller Sonne und ohne Zugluft, aus. Sorgen Sie für eine ausreichende Drainage und pflanzen den Eukalyptus in gute Komposterde.

Die ätherischen Öle

Der Eukalyptus ist in seiner Heimat die Hauptnahrungspflanze des Koalas. Und das, obwohl die Blätter wegen der vielen ätherischen Öle giftig sind und außerdem wenige Nährstoffe enthalten. Hauptbestandteil ist Eukalyptusöl, das in vielen Hustenbonbons enthalten ist. Es ist schleimlösend und hilft gegen Erkältung. Wenn Sie einen Eukalyptusbaum haben, kommen Sie immer schnell und unkompliziert zu einem Erkältungsbad: eine Handvoll älterer Blätter ins Badewasser – fertig. Die Wärme des Wassers setzt die ätherischen Öle frei. Ein Eukalyptus neben dem Sitzplatz vertreibt übrigens auch relativ zuverlässig Mücken.


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