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Fehler im Umgang mit Katzen – Das solltest du unbedingt vermeiden

Dass Katzen ziemlich eigensinnige Wesen sind, dürfte jedem bekannt sein. Meist scheint es so, als würden sie ihr Leben ganz selbstständig führen. Um dann ihre Zuneigung zu gewinnen, brauchst du vor allem sehr viel Geduld. Wir zeigen dir 18 Fehler im Umgang mit Katzen, die du unbedingt vermeiden solltest, damit du und dein Vierbeiner glücklich zusammen leben können.

Zu schnelles Näherkommen

Ein verbreiteter Fehler bei Tieren, insbesondere bei Katzen, ist es, ihnen sehr schnell zu nahe zu kommen. Mit diesem Verhalten verschreckt man sie jedoch meist nur und verlängert den Prozess des Eingewöhnens.
Katzen brauchen Zeit, um sich an neue Situationen zu gewöhnen.

Vor allem wenn deine Katze noch nicht sehr lange bei dir wohnt, solltest du dich ihr nicht zu schnell nähern. Katzen brauchen meist eine Weile, bis sie sich in einer neuen Umgebung zurechtfinden. Wenn du also auf sie zugerannt kommst, kann sie das verschrecken und verlängert den Prozess, bis sie sich bei dir eingewöhnt hat. Auch bei älteren Katzen aus dem Tierheim solltest du besonders vorsichtig sein. Hier weiß man oft nicht, was das Tier zuvor schon erlebt hat und wie es in überfordernden Situationen reagiert. Schlimmstenfalls kann es sein, dass die Katze dich dann angreift oder langfristig Angst vor dir bekommt.

Die Wohnung ist nicht katzensicher

Da Katzen wahre Kletterer sind und beinahe auf jeden Schrank kommen, ist es besonders wichtig, die Umgebung möglichst sicher für deine Katze zu gestalten.
Wenn eine Katze einzieht, sollte die Wohnung dementsprechend vorbereitet werden.

Katzen klettern gerne oder halten sich an warmen Orten wie deinem Computer auf. Wenn du sichergehen möchtest, dass weder deinen Sachen noch deiner Katze etwas passiert, solltest du zuvor überprüfen, wo Unfälle entstehen könnten und die dementsprechend beseitigen.

Giftige Pflanzen in der Wohnung

Es gibt eine ganze Reihe giftiger Pflanzen. Daher ist es sinnvoll zuvor zu überprüfen, ob bei dir Zuhause eventuell für Katzen giftige Pflanzen stehen.
Es ist wichtig sich zuvor zu informieren, welche Pflanzen für Katzen gefährlich sind.

Es sollte darauf geachtet werden, keine für deine Katze giftigen Pflanzen in der Wohnung oder zumindest in ihren greifbaren Nähe zu haben. Dabei solltest du auch nicht vergesse, dass Katzen wahre Meister im Klettern sind. Informiere dich am besten vorher, welche Pflanzen für deine Katze giftig sein könnten. Einige Beispiele dafür sind Efeu, Alpenveilchen oder Aloe Vera. Im Idealfall besorgst du dir ungefährliche Pflanzen, wie Katzengras oder Hibiskus.

Den Napf falsch waschen

Im Umgang mit Katzen sind auch Fehler bei der Reinigung ihrer Utensilien, wie Näpfe, zu vermeiden. Dabei solltest du nie stark riechende Spülmittel benutzen, da die Nase der Katze sehr empfindlich ist.
Katzen besitzen zehn Mal mehr Geruchszellen als Menschen.

Das mag im ersten Moment etwas seltsam klingen, ist aber relativ einfach erklärt. Katzen haben einen viel sensibleren Geruchssinn als wir Menschen. Wäscht man also ihren Napf mit Spülmitteln, die einen starken Geruch oder Chemikalien haben, hören sie vielleicht sogar auf daraus zu trinken oder fressen.

Fischgräten oder Knochen füttern

Vielleicht kennt man dieses Szenario aus dem Fernsehen, wenn der Katze ein paar Fischgräten oder sogar Knochen gegeben werden. Beides ist aber für dein Haustier absolut ungeeignet. Es besteht dabei nicht nur eine Erstickungsgefahr, die spröde Oberfläche von den Knochen kann außerdem zu inneren Verletzungen führen.

Milch geben

Während man jungen Katzen noch Milch geben darf, sollte man bei älteren Katzen davon absehen. Bei ihnen kann Milch zu Magen-Darm-Beschwerden führen.
Mit zunehmendem Alter werden Katzen Laktoseintolerant.

Es scheint weit verbreitet zu sein, dass es gesund für Katzen ist, wenn sie etwas Milch bekommen. Das ist aber ein Irrglaube. Tatsächlich sind erwachsene Katzen sogar Laktoseintolerant und können die Milch gar nicht verarbeiten. Sobald die Junge also keine Milch mehr von der Mutter bekommen oder bekommen würden, sollte man diese auch nicht mehr anbieten.

Plötzlich Futter wechseln

Katzen sind Gewohnheitstiere, das trifft auch bei ihrer Nahrung zu. Sind sie einmal ein bestimmtes Futter gewöhnt, kann man dieses nicht einfach austauschen. Wenn man das versucht, kann es dazu kommen, dass die Katze sich weigert zu fressen oder sich sogar übergibt. Möchtest du ihr Futter trotzdem austauschen, solltest du mindestens eine Woche dafür einplanen und ihr zunächst die neue Nahrung in kleinen Mengen unter das aktuelle Futter mischen.

Tragen am Nackenfell

Katzenbabys werden oftmals von ihrer Mutter am Nacken getragen. Das bedeutet aber nicht, dass auch Menschen ihre Katzen so tragen sollten. Hier kann es schnell passieren, dass man die jungen Katzen an der falschen Stelle greift und ihnen sogar Verletzungen zufügt. Ausgewachsene Katzen sollten grundsätzlich nie am Nacken getragen werden, weil sie dafür schon viel zu schwer sind.

Katzen zwingen, mit dir zu spielen

Ein weiterer Fehler im Umgang mit Katzen ist, sie zu etwas zwingen zu wollen. Katzen sind sehr eigenständige Tiere und können auch nicht zum Spielen gezwungen werden.
Katzen sind oftmals gerne alleine.

Anders als viele Hunde sind Katzen sehr unabhängige Tiere und brauchen ihren Freiraum. Idealerweise schaffst du ihr in deiner Wohnung einen Rückzugsort, zu dem sie immer gehen kann, wenn sie gerade alleine sein möchte. Damit vermittelst du ihr ein Gefühl von Sicherheit und gewinnst ihr Vertrauen.

Katzen nicht erziehen

Auch wenn die Erziehung von Katzen auf den ersten Blick weniger wichtig erscheint wie beispielsweise bei Hunden, sollte man darauf trotzdem nicht verzichten. Katzen sind sehr wohl in der Lage Regeln zu lernen und zu befolgen. Das ist zusätzlich eine gute Möglichkeit, die Katze richtig auszulasten.

Ungeduld

Die Erziehung deiner Katze braucht seine Zeit. Leider kannst du von deinem Tier nicht erwarten, dass es sofort versteht, was du  möchtest oder dass sich die Katze beim nächsten Mal auch wieder so verhält, wie du es dir wünschst. Solltest du in so einer Situation aber laut werden, verhält sie sich vielleicht sogar so, wie du es dir wünscht. Wird dir dafür aber in Zukunft wahrscheinlich öfter aus dem Weg gehen.

Erziehung ohne Konsequenzen

In den beiden vorherigen Punkten wurde schon erklärt, dass es wichtig ist, die Katzen zu erziehen. Dabei solltest du aber unbedingt konsequent vorgehen. Wenn du ein bestimmtes Verhalten bei deiner Katze unterbinden möchtest, sie zum Beispiel nicht auf den Tisch springen darf, dann musst du ihr Fehlverhalten ausnahmslos jedes mal korrigieren. Tust du das nicht, wird sie das schnell bemerken und deine Inkonsequenz weiter ausnutzen.

Verwendung von ätherischen Ölen

Wenn du mit einer Katze zusammenwohnst, solltest du auf ätherische Öle besser verzichten, da diese für Katzen giftig sind.
Ätherische Öle befinden sich beispielsweise in Parfums, Kosmetik oder Putzmitteln.

Diese Öle sollen den Menschen in den verschiedensten Bereichen, wie Gesundheit oder Haushalt, helfen. Für Katzen können diese schon giftig werden, wenn sie nur eingeatmet werden. Denn sie besitzen das Enzym nicht, welches zum Abbau der Öle benötigt wird. Es sollte außerdem beachtet werden, dass es die Öle nicht nur in Reinform gibt, sondern auch in Putz- oder Desinfektionsmitteln enthalten sind.

Zu lange alleine lassen

Auch wenn es aussieht, als wäre es deiner Katze gleichgültig, ob du nun da bist oder nicht, solltest du sie nicht den ganzen Tag alleine lassen. Denn auch wenn sie es nicht zeigt, deine Katze braucht deine Aufmerksamkeit und Zuneigung. Vor allem dann, wenn sie außerdem keinen Spielkameraden hat, mit dem sie sich sonst beschäftigen kann. Falls sie zu oft alleine ist, kann eine Katze davon sogar krank werden.

Krallen entfernen

Die Krallen gehören zu einer Katze dazu. Es wäre also ein großer Fehler im Umgang mit Katzen, wenn man diese entfernt.
Krallen sind für Katzen Überlebensnotwendig.

Auch wenn die Krallen deiner Katze manchmal ganz schön weh tun können, solltest du sie auf keinen Fall entfernen. Damit fügst du ihnen nicht nur sehr starke Schmerzen zu, sondern schränkst sie auch in ihrer Bewegungsfreiheit ein.

Regelmäßig baden

Die Haut einer Katze ist nicht darauf ausgelegt, dass sie regelmäßig gebadet wird. Daher sollte man sie nur in notwendigen Ausnahmesituationen baden.
Katzen waschen sich selbst und sollten nur in Ausnahmen gebadet werden.

Ein weiterer Fehler im Umgang mit Katzen, ist sie zu oft zu baden. Sie sind grundsätzlich schon sehr saubere Tiere und haben ihre eigene Art, sich zu putzen. Wenn du sie ein paar Mal im Jahr badest, stellt das zwar kein Problem dar. Sollte das aber zu oft vorkommen, zerstörst du damit die natürliche Schutzschicht des Fells.

Grenzen ignorieren

Deine Katze ist ein eigenständiges Wesen, dem es auch manchmal zu viel werden kann. Damit sie dich also nicht meidet oder im schlimmsten Fall sogar anfaucht oder kratzt, solltest du auf ihre Signale achten und sie auch mal in Ruhe lassen. Wenn sie es möchte, wird sie dann wieder zu dir kommen und sich von dir streicheln lassen.

Natürliche Verhaltensweisen verbieten

Wenn eine Katze tagsüber das Haus verlassen darf, kann es sein, dass sie ihrem Jagdtrieb nachgeht und ihre Beute mit Nachhause bringt. Da sie die Beute als Geschenk an dich betrachtet, solltest du dieses Verhalten nicht bestrafen.
Das Jagen gehört zum natürlichen Verhalten einer Katze.

Für Katzen ist es ganz normal ihren natürlichen Verhaltensweisen, wie dem Jagdinstinkt nachzugehen. Daher solltest du deine Katze nicht bestrafen, falls sie mal einer Maus oder einem Vogel hinterher jagt oder das Tier erlegt, da sie nicht verstehen wird, dass sie etwas falsch macht. Im Gegenteil: bringt sie dir ihre Beute mit, möchte deine Katze dir damit eine Freude bereiten.


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