Startseite Pflanzen 14 häufige Fehler, die bei Pflanzen in Pflanzenampeln auftreten

14 häufige Fehler, die bei Pflanzen in Pflanzenampeln auftreten

Pflanzenampeln an einem Ast
Pflanzenampeln sind dekorativ und sparen Platz ein. Sie sollten jedoch auch richtig gepflegt sein. Wir zeigen Ihnen, welche Fehler zu vermeiden sind.

Eine Pflanzenampel ist eine tolle Lösung, wenn wenig Platz vorhanden ist. Diese können sowohl in der Wohnung wie auch auf der Terrasse oder Balkon eingesetzt werden und sind eine perfekte, praktische Lösung. Die Pflanzen hängen von der Wand oder der Decke und nehmen kaum Platz ein. Daher eignen sie sich auch toll für kleine Wohn- und Gartenträume. Grundsätzlich eignet sich jede Pflanze für eine Pflanzenampel, jedoch eignen sich hängende Pflanzen viel besser, da diese auch dekorativ sind. Es gibt jedoch einige Aspekte zu beachten, um Fehler bei Pflanzenampeln zu vermeiden. 

1. Falsches Gießen der Pflanzenampeln

Gerade im Sommer sollte der Wasserstand jeder Pflanze kontrolliert werden. Dies gilt nicht nur für Pflanzenampeln. In vielen Gefäßen der hängenden Pflanzen ist nur wenig Substrat vorhanden. Daher können die Pflanzen das Wasser nicht ausreichend speichern. Hängen die Ampeln frei, trocknen Sonne und Wind den Boden der Pflanzen schnell aus. Gerade bei trockenen Witterungen ist es daher notwendig, die Pflanze regelmäßig zu kontrollieren und zu gießen, um die Fehler bei Pflanzenampeln zu vermeiden. Greifen Sie am besten auf einen Langzeitdünger zurück, wenn Sie die Ampeln bepflanzen. Ebenso sollten regelmäßig trockene Blätter und Blüten entfernt werden. 

2. Falsche Pflanze am falschen Ort

Bei vielen Pflanzen handelt es sich um Arten aus bestimmten Ursprüngen: Es gibt tropische oder auch subtropische Pflanzen. Gerade diese beiden Arten benötigen eine hohe Luftfeuchtigkeit, hohe Temperaturen und wenig Licht. Die Blätter der Pflanzen verblassen in der Sonne und rollen sich ein. Bei zu wenig Licht verfärben sich die Blätter gelb. Ebenso sind sehr kleine Blätter und lange Triebe ein Hinweis auf einen falschen Ort. 

3. Die falschen Pflanzen wählen

In eine Pflanzenampel können grundsätzlich alle Pflanzen gepflanzt werden. Doch Hängepflanzen und Kletterpflanzen eignen sich besonders gut, um Fehler bei Pflanzenampeln zu vermeiden. Allerdings brauchen letztere oftmals eine Kletterhilfe. Die Efeutute ist eine sehr beliebte Pflanze für die Hängeampel, ebenso die Wachsblume und Kletterfeige. Ebenso eignen sich Sukkulenten. Es gibt eine Vielzahl von verschiedenen Pflanzenampeln. Dies ist jedoch abhängig von den Gegebenheiten, den Pflanzen und den Gefäßen, welche Pflanzenampel am besten geeignet ist.

4. Umtopfen vergessen

Auch die Pflanzen einer Pflanzenampel muss einmal umgetopft werden. Wissen Sie nicht mehr, wann Sie Ihre Pflanze das letzte Mal umgetopft wurde, wird es Zeit. Gerade jüngere Pflanzen müssen öfter umgetopft werden. Die Faustregel ist hierbei alle zwei bis drei Jahre. Bei älteren Pflanzen sagt man, alle vier bis fünf Jahre reicht vollkommen aus. Ebenso ist ein guter Anhaltspunkt, wenn die Wurzeln schon aus dem Boden des Topfes wachsen. Ebenfalls kann eine Pflanze mit einem sehr starken Wurzelstock einen Topf sprengen, wenn die Wurzeln einen zu hohen Druck erzeugen. 

Pflanzenampel im Innenbereich
An den Wurzeln der Pflanzen erkennen Sie, ob Sie die Pflanzenampeln umtopfen sollten.

5. Keinen Übertopf verwenden

Damit Pflanzen in Pflanzenampeln gut gepflegt werden können, sollten diese in einem Übergefäß gestellt werden. Dadurch ist auch das Umtopfen einfacher. Ein Übertopf sorgt zudem dazu, dass das Wasser abfließen kann und ermöglicht so eine bessere Wasserzufuhr der Pflanzen. Wasser, welches nicht benötigt wird, kann so ablaufen. Mit diesem einfachen Trick können Sie Schimmel im Topf sowie ein Eingehen der Pflanzen vermeiden. 

6. Pflanzenampeln zu hoch aufhängen

Entscheiden Sie sich für eine Pflanzenampel für die eignen vier Wände, sollte diese nicht zu hoch aufgehängt werden. Die Pflanzen sind auf Licht angewiesen und wenn diese zu hoch hängen, kann die Sonne dort nicht hinkommen. Dies ist ein häufiger Fehler bei Pflanzenampeln. Daher muss zum Teil auf künstliche Beleuchtung zurückgegriffen werden. 

7. Wuchtige Pflanzen

In einer Pflanzenampel können auch verschiedenen Pflanzen eingesetzt werden. Bedenken Sie jedoch, dass es auch dabei eine „Reihenfolge” gibt, die eingehalten wird. Dominante Pflanze gehören nach unten und eher devote Pflanzen nach oben. Viele machen hierbei die häufigsten Fehler bei Pflanzenampeln.

9. Falsche Erde oder falsches Substrat

Gerade Hobbygärtner haben oftmals wenig Ahnung, welche Erde oder welches Substrat für welche Pflanze genutzt werden sollte. Somit wird oftmals auch ungeeignete Erde genutzt. Doch dies kann für die Pflanze schwere Folgen haben: Es können Mangelerscheinungen auftreten. Hat die Erde oder das Substrat zu wenig Nährstoffe oder ist nicht durchlässig genug, kann die Pflanze nicht optimal wachsen. Entweder wächst sie sehr langsam oder gar nicht mehr und die Blätter werden gelb. Ist die Erde zu undurchlässig, können die Wurzeln sogar aufgrund der Faulnässe schimmeln. 

10. Falsches Einpflanzen

Es ist problemlos möglich, eine Pflanze falsch einzupflanzen. Die Wurzeln können faulig sein, die Blätter können gelb werden, die Pflanze bzw. die Wurzeln können zu dicht sein und dies führt zu Staunässe und faulen Wurzeln. 

11. Hydrokulturen oder Erde? 

Der Gießvorgang in der Höhe ist bei Pflanzenampeln das größte Hindernis und ein häufiger Fehler bei Pflanzenampeln. Dabei hilft eine Kanne mit einem dünnen, langen und gebogenen Ausgießer. Aufgrund dieser schmalen Röhre können die Pflanzen unter den Blättern gegossen werden. In den meisten Fällen ist nicht zu sehen, wie gegossen wird oder ob zu viel oder zu wenig Wasser eingebracht wird.

Für diese Pflanzen eignet sich Tongranulat am besten. Der Vorteil von Hydrokulturen ist der große Feuchtigkeitsspeicher. Nutzen Sie am besten einen Wasserstandmesser für die Ampel, um im Blick zu haben, ob die Pflanze genug Wasser hat.

Frau hält Pflanzenampeln

12. Falsches Düngen

Frische Erde oder frisches Substrat hat nur eine begrenzte Menge Nährstoffe. Daher ist es wichtig, die Pflanzen in regelmäßigen Abständen mit dem richtigen Dünger nachzudüngen. Wächst die Pflanze nicht mehr oder bekommt gelbe Blätter, dann ist es höchste Zeit für Dünger. Doch bedenken Sie, viel hilft nicht immer viel. Auf jedem Dünger ist eine Pflegeanleitung abgebildet. Verwenden Sie für die Pflanze zu viel Dünger, kann die Pflanze die angebotenen Nährstoffe gar nicht aufnehmen.

Ein Indiz für zu viel Dünger sind braune Ränder an den Blättern. Sie machen den Eindruck, dass die Pflanze verbrannt wäre. Ebenfalls sind weiche, zum Teil bläuliche Triebe und sehr viele Blätter ein Anzeichen, dass die Pflanze zu viel Dünger erhalten hat. 

13. Schädlinge im Topf

Auch bei einer Pflanzenampel kann in Pflanzen ein Schädlingsbefall vorkommen. Selbst wenn Sie Ihre Pflanzen perfekt versorgen, können die Blätter trotzdem Flecken bekommen oder sich einrollen, welk werden und vergilben. Es können auch ohne sichtbare Anzeichen einige Pflanzen absterben. All dies kann ein Anzeichen für einen Schädlingsbefall sein. 

14. Falscher Schnitt der Pflanzenampeln

Ampelpflanzen brauchen ebenfalls regelmäßige Pflege wie auch normale Topfpflanzen. Entfernen Sie verblühte und vertrocknete Blätter und Blüten und stutzen die Sprosse. Würden Sie die Pflanzen nicht zurückschneiden, würden sich die Sprosse verzweigen und die Blütenmenge verringern sich im Laufe der Zeit.

Frei hängende Blumenampeln, die im Freien hängen, sind bei Gewitter und Sturm eine besondere Gefahr ausgesetzt. Die Aufhängung kann herausgerissen werden durch den Wind und das Gewicht der Ampel. Dadurch kann die Ampel abstürzen. Sind Unwetter angekündigt, ist es ratsam, die Ampeln abzuhängen.

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