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Warum Sie unbedingt einen Freundschaftsbaum pflanzen sollten

So pflanzen Sie einen Freundschaftsbaum

Ein Baum – Symbol für die Freundschaft

In diesem Artikel möchten wir Ihnen zeigen, wie Sie mit Freunden oder mit der Hausgemeinschaft einen Freundschaftsbaum pflanzen können. Sie erfahren, welche Vorteile die Aktion hat und warum jeder Mensch einen Baum pflanzen sollte.

Was ist ein Freundschaftsbaum?

Peter schreibt für das Magazin Freunde.one. Dort stellte man schon vor Jahren fest, dass es der Bevölkerung zunehmend schwer fällt, neue Kontakte zu knüpfen. „Viele Menschen verlernen im Laufe der Zeit die soziale Interaktion.“ Digitale Kommunikation und soziale Medien machen persönliche Gespräche zunehmend überflüssig. Freundschaften und neue Kontakte werden somit immer komplizierter, stellt der Autor fest und betont: „Soziale Beziehungen entstehen über Gemeinsamkeiten. Sie sind das Bindeglied zwischen uns Menschen. Wer Kontakte knüpfen will, braucht deshalb unbedingt Gemeinsamkeiten“ Aus diesem Grund möchten wir dir heute eine soziale und besonders ökologische Lösung aufzeigen: wir pflanzen einen Freundschaftsbaum.

Ein Baum symbolisiert Stärke, Ewigkeit und Leben. Einen Freundschaftsbaum gemeinsam mit Freunden, den Vereinsmitgliedern oder der Hausgemeinschaft zu pflanzen ist deshalb ein besonders symbolischer Akt. Eine Gemeinsamkeit, die noch lange zusammen schweißt und zusammen hält.

Welcher Baum eignet sich?

Zuerst müssen Sie einen geeigneten Standort wählen, denn nicht jeder Baum passt an jeden Ort. Achte deshalb auf folgende Punkte:

  • Lichtverhältnisse am Standort: manche Bäume vertragen Schatten, andere brauchen viel Sonne
  • Sichtachsen: Wie hoch darf der ausgewachsene Baum maximal werden um keine Fenster, Einfahrten oder Straßenkreuzungen zu verdecken?
  • Lokale Vorschriften: Gibt es Vorschriften zu beachten? (z.B. nur einheimische Hölzer)?
  • Umgebung: giftige oder stachelige Gewächse nicht in der Umgebung von Kindern pflanzen.
  • Wurzeln: flache Wurzeln können umliegende Gehwege beschädigen.

Am einfachsten ist es, einen sorgfältigen Blick in die Nachbarschaft zu werfen. Welche Bäume fühlen sich dort wohl und kommen deshalb als Freundschaftsbaum besonders in Frage?

Freundschaftsbaum pflanzen

Nachdem die Wahl gefallen und der Wunschbaum gekauft ist, steht das eigentliche Highlight an: Der Freundschaftsbaum wird gepflanzt! Dieses Event sollten Sie rechtzeitig in der Hausgemeinschaft oder dem Verein ankündigen und natürlich vorher mit dem Wohnungseigentümer oder Vereinsvorstand abstimmen.

Freundschaftsbaum pflanzen in vier Schritten:

So pflanzen Sie einen Baum in vier Schritten

So pflanzen Sie einen Baum in vier Schritten

Ziel der gesamten Aktion ist, dass der Baum gut anwächst. Es ist deshalb wichtig, dass die Wurzeln so in die Erde gesetzt werden, dass der Baum zügig neue Wurzeln bilden und sich ausbreiten kann. Die Pflanzung erfolgt deshalb in vier Schritten:

  1. Zuerst hebt man mit einem Spaten eine Pflanzgrube aus. Diese sollte tiefer und umfangreicher als der Wurzelballen des Baumes sein. Beim Ausheben der Grube können alle Freunde, Hausbewohner und Vereinsmitglieder mithelfen.
  2. Anschließend schlägt man 3 Stützpfähle in das Pflanzloch. Diese werden benötigt, um den jungen Baum später anzubinden.
  3. Vom Wurzelballen das Ballentuch entfernen und die Wurzeln vorsichtig lockern. Nun die Pflanzgrube mit etwas frischer Erde (zum Beispiel Terra Preta) anfüllen und den Wurzelballen hineinstellen. Um den Wurzelballen ringsum den Freiraum mit Erde auffüllen und immer wieder giesen, damit sich die Erde um die Wurzeln legt. Leichtes Rütteln hilft, um Lufträume zu schließen. Sobald das Loch aufgefüllt ist, die Erde vorsichtig festdrücken
  4. Es folgt ein kurzer Test: steht der Baum sicher und ohne Hilfe? Wenn ja, habt ihr alles Richtig gemacht und könnt den Baum nun an den drei Pfählen festbinden. Die Pfähle geben dem Freundschaftsbaum zusätzliche Stabilität und helfen somit in den ersten 2-3 Jahren beim Anwachsen.
Drei Pfähle verhelfen einem jungen Baum zu mehr Stabilität

Drei Pfähle verhelfen einem jungen Baum zu mehr Stabilität

Wichtig: In den ersten Wochen darauf achten, dass der Baum ausreichend gegossen wird. Gerade in den Sommermonaten kann es sehr dürr und somit zusätzliches Giesen erforderlich werden. Vereinsmitglieder / Freunde / Hausgemeinschaft sind nun gemeinsam für den Freundschaftsbaum verantwortlich und sollten sich beim giesen abwechseln.

Auf den Geschmack gekommen?

Ein Freundschaftsbaum ist mehr als ein symbolischer Akt. Ein Baum absorbiert im Laufe seines Lebens etwa eine Tonne Kohlenstoff. Ein Freundschaftsbaum ist somit auch ein wichtiger Beitrag zum Umweltschutz und ganz ehrlich – das Pflanzen macht auch unheimlich Spaß.

Wenn Sie also auf den Geschmack gekommen sind, können Sie sich als nächstes das Bergwaldprojekt vornehmen. Die Initiative wurde vor 20 Jahren von Greenpeace gegründet und findet als gemeinsame Pflanzaktion in den Wäldern Deutschlands statt. Unter fachkundiger Anleitung können Sie gemeinsam mit weiteren Ehrenamtlichen eine Woche lang Bäume pflanzen und viel Wissenswertes über den Wald lernen. Für Unterkunft und Verpflegung wird gesorgt. Das Bergwaldprojekt ist somit auch eine hervorragende Möglichkeit um Spaß, Umweltschutz, Freizeit und Kontakte knüpfen zu kombinieren.

Dieser Beitrag ist ein Gastbeitrag von Peter von Freunde.one


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