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Gladiolen überwintern – Tipps vom Gartenprofi

Zum Gladiolen Überwintern muss ihre Knollen im Herbst ausgraben und im Winterquartier lagern
Gladiolen sind bei uns nicht heimisch und daher frostempfindlich.

Gladiolen zählen zu den Stars unter den Sommerblühern. Sie werden im Frühling gesetzt und blühen noch im selben Jahr. Die Knollen der Gladiolen sind frostempfindlich. Zum Gladiolen Überwintern gehört es daher im Herbst ihre Knollen auszugraben und im Winterquartier zu lagern.

Gladiolen sind bei uns nicht heimisch. Sie stammen ursprünglich aus Asien, Südafrika und Südeuropa. Deshalb sind sie mildere Winter gewöhnt und die Knollen vertragen keine starke Nässe und keinen Frost.

Wer sich in der kommenden Gartensaison wieder an den bunten Blüten der Gladiolen erfreuen möchte, muss die Gladiolen überwintern. Nach der Blüte werden die Rispen abgeschnitten. Die Knollen mit den Blättern dürfen zunächst noch in der Erde bleiben, damit die Pflanze einziehen kann.

Gladiolen überwintern geht ganz einfach

Im Herbst werden die Knollen der Gladiolen vorsichtig aus der Erde genommen und die mittlerweile vertrockneten Blätter abgeschnitten. Der optimale Zeitpunkt zum Gladiolen winterfest Machen ist, wenn es ein paar Tage nicht geregnet hat und der Boden leicht angetrocknet ist.

Die Schritt-für-Schritt-Anleitung für das Überwintern

  • die Knollen werden vorsichtig aus der Erde genommen, um sie nicht zu verletzen
  • die Erde leicht abschütteln
  • angefaulte Stellen wegschneiden
  • solange es im Herbst noch keine Nachtfröste gibt, dürfen die Knollen im Garten oder auf dem Balkon bleiben, damit sie trocknen können
  • der Ort muss aber trocken und vor Regen geschützt sein
Zum Gladiolen Überwintern werden die Knollen vorsichtig aus der Erde genommen.
Abgestorbene Wurzeln dürfen nicht an der Gladiolen Knolle verbleiben.

So überwintert man Gladiolenknollen richtig

Nachdem die Gladiolenknollen getrocknet sind, wird das verwelkte Laub der Zwiebelknolle entfernt. Außerdem dürfen keine trockenen Zwiebelhüllen und abgestorbene Wurzeln an der Knolle verbleiben. Die kleinen, weißen Knollen nennt man auch Brustknollen. Sie haften an der Mutterknolle. Vor dem Einwintern der Gladiolenknollen trennt man die Brutknollen vorsichtig mit der Hand ab.

Die entfernten Brutknollen kann man kultivieren. Dazu gibt man die Knollen in eine Pflanzschale mit Anzuchterde und überwintert sie an einem trockenen sowie hellen Ort. Nach rund zwei bis drei Jahren entstehen neue Blüten.

Überwintern lassen sich Gladiolen am besten in einem Karton oder in einer Holzkiste, die mit Zeitungspapier ausgelegt ist. Darüber hinaus deckt man die Knollen am besten mit Sand ab. So sind sie vor dem Austrocknen geschützt. Gut ist es mehrere Kisten zu verwenden, denn die Knollen dürfen nicht gestapelt werden. Man muss sie locker nebeneinander legen. Der Raum zum Überwintern ist dunkel, ideal ist eine Temperatur von ungefähr fünf bis acht Grad Celsius. Auf jedem Fall muss das Winterquartier frostfrei sein. Kein geeigneter Überwinterungsort ist der Heizungskeller oder kühlere Schlafräume. Bei konstanter, wärmerer Raumtemperatur beginnen die Gladiolenknollen viel zu früh auszutreiben.

Gladiolen überwintern – hilfreiche Tipps für blühende Gartenbeete

Gladiolen gibt es in allen erdenklichen Farben. Genau diese Farbenvielfalt ist es auch, warum die Gladiolen zu den bekanntesten Sommerblumen im Garten und zu den beliebtesten Schnittblumen zählen. Folglich spielen Farben bei der Gartengestaltung eine wichtige Rolle. Farben sind nämlich die wahren Joker der modernen Gartengestaltung. Um später die einzelnen Farben wieder unterscheiden zu können, ist es hilfreich, die Knollen nach Farben zu sortieren und zu beschriften.

Nach dem Überwintern der Knollen

Ab Ende April kann man die Knollen in das Freie setzen. Vor dem Pflanzen muss man den Boden gut lockern. Die Gladiolen verlangen einen gut durchlässigen Boden. Die Knollen setzt man dann rund zwanzig Zentimeter tief in die Erde. Deshalb macht ihnen ein leichter Frost im Frühling nichts aus.

Haben die Knollen den Winter in einem dunklen Kellerraum verbracht, darf man sie nicht gleich in die Erde stecken. Die Knollen sollten erst ein paar Tage an der frischen Luft liegen. Jetzt ist auch ein guter Zeitpunkt, um die Knollen genau zu inspizieren. Die äußere, braune Schale wird vorsichtig abgerieben, denn diese verdeckt oft Schäden. Faulige Stellen an der Knolle sollte während der Wintermonate ausschneiden. Erst danach kommen die Knollen der Gladiolen in die Erde.


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