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Glücksfeder Pflege

Die Glücksfeder (Zamioculcas Zamiifolia) ist eine beliebte, robuste Grünpflanze. Da sie wenig Ansprüche an Pflege und Standort hat, ist sie auch bei Menschen ohne “grünen Daumen” beliebt.
Die ursprünglich aus Afrika stammende Pflanze wächst in bergigen, wechselbelichteten Wald-Busch-Flächen – daher ist sie so anspruchslos.
Optisch ist besticht sie mit schlichter Eleganz.

Die Glücksfeder hat lange Blattstiele, von denen die gepaarten Blätter zahlreich abgehen. Sie besitzen eine dunkelgrüne,satte Farbe. Die Zimmerpflanze wird etwa 60 cm hoch, was sie besonders geeignet für die Raumhaltung macht. Da sie bescheiden in den Anforderungen ist, kann sie überall stehen: Im Büro, im Wohnzimmer, im Schlafzimmer.
Wenn die Glücksfeder gut gehalten und gepflegt wird, kann sie allerdings bis zu 1,5 m hoch werden.

Die Glücksfeder im Blumentopf, auf dem Boden stehend.
Frisch gekauft benötigt die Glücksfeder einen hellen Standort ohne direkte Sonneneinstrahlung.

Standort

Frisch gekauft benötigt die Glücksfeder einen hellen Standort ohne direkte Sonneneinstrahlung. Da sie in gefiltertem Licht gezüchtet wird ist sie anfangs etwas empfindlich. Das gibt sich jedoch nach einer kurzen Zeit.
Die Entfernung zum Fenster ist dabei von der Lage abhängig. Bei Ost- bzw. Westfenstern reicht ein Abstand von 2-3 m, bei einem Südfenster lieber 3-4 m. Beim Nordfenster kann die Pflanze direkt am Fenster stehen.
Die Glücksfeder mag es warm mit bevorzugen 18° bis 26° C. Im Frühjahr und Sommer kann sie daher auch ins Freie gestellt werden, allerdings nicht in die Mittagssonne.

Düngen

Die Glücksfeder kann auf verschiedene Weise gedüngt werden.
Möglich ist ein flüssiger Volldünger oder ein Langzeitdünger. Beides muss auf Grünpflanzen abgestimmt sein.
Der Flüssigdünger wird in etwa alle vier Wochen gegeben. Dabei sollten die Herstellerangaben beachtet werden.

Wichtig: Lieber etwas zu schwach verdünnen als zu stark, da die Pflanze sonst eingehen kann. Der Dünger sollte lieber häufiger, aber sparsamer verwendet werden als selten, aber konzentriert. Desweiteren muss der Dünger auf jeden Fall in das Substrat gegeben werden. Wenn etwas davon auf die Blätter gelangt, muss es sofort abgespült werden, da die Blätter sonst Schaden nehmen und absterben können.

Ist die Glücksfeder frisch umgetopft, sollte die erste Düngung erst nach etwa acht Wochen stattfinden.
Erkrankte oder befallene Pflanzen werden überhaupt nicht gedüngt, bis sie sich erholt haben. Dann wird mit einer geringen Düngermenge angefangen, die langsam gesteigert wird.
Wie bei fast allen Pflanzen wird auch die Glücksfeder im Winter nicht gedüngt.

Die Glücksfeder im Wohnzimmer.
Ist die Glücksfeder frisch umgetopft, sollte die erste Düngung erst nach etwa acht Wochen stattfinden.

Die Glücksfeder umtopfen

Wer die Zimmerpflanze umtopfen möchte, sollte dies im Frühjahr tun, bevor die Wachstumsperiode beginnt. Dabei sollte der neue Topf nicht zu groß gewählt werden. Die Pflanze steckt sonst viel Kraft in das Wurzelwachstum und weniger in Blätter sowie Stamm.
Beim Substrat ist die Grünpflanze genügsam, es kann normale Gartenerde angewendet werden. Oder auch Erde für Zimmerpflanzen. Wer Staunässe vermeiden will, kann einen guten Teil Sand in die Erde mischen. Die Wasserdurchlässigkeit wird so erhöht, es kommt nicht zu Staunässe und somit nicht zu Wurzelfäule.

Wer seine Glücksfeder gut pflegt, sie aber nicht zu groß haben möchte, vergrößert beim Umtopfen die Töpfe nicht mehr. Alte Wurzeln können entfernt werden, bevor die Pflanze in den neuen Topf gesetzt wird.
So kann auf einfache Weise die ideale Größe für den jeweiligen Standort erreicht und gehalten werden.


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