Startseite Pflege Grabpflege Grabbepflanzung im Winter – eine letzte Ruhestätte entsprechend vorbereiten

Grabbepflanzung im Winter – eine letzte Ruhestätte entsprechend vorbereiten

Um die Grabstätte zu einem Ort zu machen, an dem man sich dem geliebten Menschen nahe fühlen kann, sollte diese entsprechend gestaltet sein. Doch welche Art der Bepflanzung eines Grabes ist die passende für den Winter?

An bestimmten Feiertagen wie zu Allerheiligen, zu Allerseelen oder dem Totensonntag, werden die Gräber unserer Lieben schön geschmückt. Aber die gepflegte Bepflanzung einer Grabstätte ist für Angehörige das gesamte Jahr über hinweg wichtig. Weil dieser Pflege zum Winter hin erhöhte Beachtung gewidmet werden sollte, lesen Sie im folgenden einige wichtige Tipps zum Thema Grabbepflanzung im Winter.

Welche Vorarbeiten sind für die kalte Jahreszeit erforderlich?

Zugeschneiter Friedhof
Bereits vorhandene Gewächse zurückstutzen und abgestorbene Blätter entfernen.

Nehmen Sie sich im ersten Schritt die Zeit, die bereits vorhandenen Gewächse zurückzustutzen und abgestorbene Blätter und Blüten zu entfernen. Dabei können Sie alles wegschneiden, was nicht mehr ansehnlich ist, bei Rosen sollten Sie aber nur die Spitzen entsprechend kürzen.

Bei Grabstätten, die sich unter einem Baum befinden, sollte man regelmäßig das abgefallene Laub entfernen. Noch dazu muss zwischen den Pflanzen das sprießende Unkraut gezupft werden.

Bis wann kann man noch neue Pflanzen setzen?

Frau, die ein Grab neu bepflanzt
Solange kein Bodenfrost eingesetzt hat, kann man ohne Bedenken neue Pflanzen einsetzen.

Möchte man das Beet mit frischen Pflanzen ergänzen, sollte man davor nicht zurück-schrecken. Solange kein Bodenfrost eingesetzt hat, kann man ohne Bedenken neue Pflanzen einsetzen. Dafür den Boden etwas auflockern und die Pflanze ordentlich wässern (bei Frost aber nicht mehr gießen).

Um die Pflanzen in weiterer Folge vor Frost zu schützen, genügt es üblicherweise, bei der Grabbepflanzung im Winter die empfindlichen Wurzeln mit einer Schicht Torf rund um den Stamm zu bedecken.

Mit Steinen und Kies Akzente setzen

Grab mit Blumen und Steinen dekoriert
Steine und Kies setzen einen ganz besonderen Akzent bei der Grabbepflanzung.

Zusätzlich kann man die Grabbepflanzung Winter auch mit Kies ergänzen. Ein wesentlicher Vorteil solcher Steinbeete ist, dass sie das Wachstum von Unkraut auf der Grabstätte erfolgreich unterbinden. Zu diesem Zweck verlegt man unter dem Kies eine Vliesmatte, welche die Schädlinge nicht durchwachsen können. Noch dazu können Sie Trittsteine als Elemente für die Gestaltung mit einbeziehen.

Diese Gewächse überleben den Winter ohne Probleme

Schneeheide mit Schnee bedeckt
Die Schneeheide ist eine winterharte Pflanze.

Grabbepflanzung Winter soll nicht nur praktikabel, sondern auch schön sein. sogar mit Schnee bedeckt, ragen dann einige Blüten oder Blätter hervor und wirken der ansonsten eher freudlosen Jahreszeit farbenfroh entgegen. Auch nach dem Schmuck für Allerheiligen ist eine neue Bepflanzung machbar.

Folgende Pflanzen sind winterhart und gut geeignet:

  • Schneeheide: Dabei handelt es sich um eine übliche Winterart, die auch im Pflanzkübel auf der winterlichen Terrasse aufgestellt werden kann. Die Schneeheide blüht bereits ab November, üblicherweise ab Februar oder März. Sie wird oftmals als Winterheide bezeichnet und stellt eine der ersten Nahrungsstellen für Insekten im Frühling dar.
  • Christrose: Auch diese ist eine beliebte Grabespflanze und widersteht dem Winter mit ihren Blüten ab etwa November. Einige Sorten blühen bereits früher und ziemlich ausdauernd. Da die Christrose mit den weißen Blüten im Schnee untergehen kann, kann man Tannenzweige hinzufügen. Auch kleinere Koniferen zu setzen oder eine Christrose in einem selbst gemachten Adventsgebinde bringt die Blüte entsprechend zur Geltung.
  • Scheinbeere: Sie blüht während des Sommers, aber die roten Beeren bleiben auch im Winter bestehen und leuchten als Grabschmuck unter dem Schnee hervor. Als Bodendecker breitet sie sich mit der Zeit auf der Grabstätte aus, was die Pflege einfach macht und kontinuierliche Neubepflanzung nicht erforderlich macht.
  • Immergrün: Wie der Name bereits aussagt, kann der Winter dem Bodendecker nicht schaden. Immergrün verfügt über unauffällige Blätter und kleinere blau-violette Blütenstande. Eigentlich endet die Zeit der Blüte im Herbst, doch bis Ende November hinein zeigen sich vereinzelte Blütenstände.
  • Fette Henne: Auch dabei handelt es sich um eine klassische Winterpflanze, die in jeder Gärtnerei ab dem Herbst zu erwerben ist. Sie wird auch als Mauerpfeffer bezeichnet, ist frost- und winterhart und für die ganzjährige Bepflanzung geeignet, denn sie erträgt Trockenheit. Die Blütezeit kann sich abhängig von der Sorte bis in den Herbst erstrecken, aber auch im Winter ist das Gewächs auf dem Grab ein richtiger Hingucker

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