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Grünlilie Pflege

Eine Grünlilie, die auf einem Regal steht.
Die Grünlilie ist eine sehr pflegeleichte Zimmerpflanze.

Die Grünlilie (Chlorophytum comosum) ist eine beliebte Zimmer- und Büropflanze. Die ursprünglich aus Afrika stammende Pflanze ist pflegeleicht und robust.
Sie ist auch unter den Namen Graslilie, Grüner Heinrich oder Brautschleppe bekannt.
Der lateinische Name leitet sich vom griechischen chloros (= grün), phyton (= Pflanze) sowie comosum (= Schopf) ab. Die Graslilie besitzt also einen dichten Schopf aus grünen Blättern. Diese sind länglich, lanzettenartig geformt, leicht gebogen und können bis zu 2,5 cm breit werden.
Die Grünlilie besitzt lange Triebe mit vielen Kindeln daran. Optisch bekommt sie die beste Geltung also auf Ampeln oder Pflanzensäulen.
Die Kindeln entwickeln sich aus winzigen, sechsblättrigen Blüten, welche an den Pflanzentrieben wachsen.

Der perfekte Standort einer Grünlilie

Die Graslilie mag es hell, allerdings ohne direkte Sonneneinstrahlung. Einige Arten des Liliengewächses können auch an schattigen Orten stehen, allerdings kann es hier zum Vergrünen der Blätter kommen.
Die Zimmerpflanze bevorzugt Temperaturen um die 20° C, im Sommer darf sie auch ins Freie gestellt werden. Im Winter darf es kühler sein, jedoch nicht unter 10° C – sie stellt dann ihr Wachstum ein.

Gießen

Die Grünlilie wird gegossen.
Die Grünlilie muss regelmäßig gegossen werden.

Die Graslilie mag eine normale bis größere Wassermenge beim Gießen, jedoch keine Staunässe. Von Frühjahr bis Herbst darf der Topfballen dauerhaft etwas feucht sein. Über den Winter wird deutlich weniger gegossen.
Die pflegeleichte Pflanze ist auch nicht nachtragend, wenn das Gießen einmal vergessen wird.
Trockene Raumluft verträgt sie durchaus. Braune Blattspitzen sind ein Anzeichen dafür. Abhilfe schafft hier ein regelmäßiges Besprühen mit der Blumenspritze.

Düngen

Für die Graslilie reicht einfacher Flüssigdünger für Zimmerpflanzen. Von Frühjahr bis Herbst wird die Grünpflanze einmal wöchentlich gedüngt, im Winter wird eine Pause eingelegt, allerdings ist eine Düngung alle drei Wochen hier ebenfalls möglich.

Umtopfen

Das Umtopfen der Graslilie ist nicht jahreszeitlich beschränkt. Im Allgemeinen wird sie immer dann umgetopft, wenn die Wurzeln die Erde im Topf bis an den Rand hochdrücken. Durch den Platzmangel wird dann auch das Gießen schwierig.

Beim Umtopfen braucht die Pflanze dann genügend Platz für ihre zahlreichen Wurzeln, welche Knollen zur Wasserspeicherung besitzen. Optimalerweise liegt der obere Rand des Wurzelballens 2 bis 3 cm unterhalb des Topfrandes.

So vermehrt man die Grünlilie

Viele Grünlilien nebeneinander
Mit Hilfe von Ablegern können Grünlilien leicht vermehrt werden.

Die Graslilie lässt sich mittels ihrer zahlreichen Kindeln einfach vermehren.
Hierzu wird ein Ableger, der mindestens 5 bis 7 cm groß ist, vorsichtig vom Blütenschaft entfernt. Die unteren Blättchen sollten abgeschnitten werden um Fäulnis zu vermeiden.
Besitzt der Ableger bereits einen Wurzelansatz von mindestens 3 cm, kann er direkt in das Substrat gesteckt werden. Optimal ist hierbei ein Erdgemisch auf Kompostbasis.
Sind noch keine Wurzeln vorhanden, kann der Ableger so lange in Wasser gestellt werden, bis sich welche bilden. Auch hier ist eine Länge von mindestens 3 cm abzuwarten.

Eine weitere Variante der Vermehrung ist es, die Ableger nicht von der Mutterpflanze zu trennen, sondern sie direkt in Substrat zu setzen. Es dauert etwa 5 bis 6 Wochen, dann sind die Ableger stark genug bewurzelt, um von der Mutterpflanze getrennt zu werden. Hierbei wird einfach der Ausläufer abgeschnitten.


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