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So wird die Pflege des Korallenstrauchs zum Kinderspiel

Mit der Tomate verwandt: Ein gut gepflegter Korallenstrauch trägt wunderschöne Früchte
Mit der Tomate verwandt: Ein gut gepflegter Korallenstrauch trägt wunderschöne Früchte.

Der Korallenstrauch (Solanum pseudocapsicum) gehört zur Gattung der Nachtschattengewächse und ist mit der Tomate verwandt. Die Pflanze ist in Mittel- und Südamerika beheimatet und wächst unter anderem in Brasilien, Mexiko und Argentinien. Bei uns wird sie als Zierpflanze verkauft. Auch Namen wie Straußkirsche, Korallenkirsche, Korallenbäumchen oder Jerusalemkirsche sind für diese Pflanze bekannt. Der Korallenstrauch ist pflegeleicht, aber leider auch sehr giftig.

Die kleine strauchige Pflanze kann eine Höhe von bis zu einem Meter erreichen. Die Laubblätter und Zweige weisen eine 0,1 bis 0,5 Millimeter lange Behaarung auf. Diese besteht aus verzweigten baumartigen Trichomen (Harzdrüsen). Bei älteren Ästen verfärbt sich die Borke goldbraun. Die Blüten des Korallenstrauches sind eher unscheinbar, dafür sehen die Früchte umso schöner aus. Die kugelförmigen Beeren sind zuerst grün und nehmen im Verlauf der Reife eine kräftige rote Farbe an. Die Beeren halten sich wochenlang an der Pflanze und bilden einen natürlichen Schmuck. Der Korallenstrauch wird von circa Juli bis Februar im Handel angeboten.

Korallenstrauch Standort und Überwintern

Der Korallenstrauch bevorzugt einen hellen und vollsonnigen Platz. Die Temperatur sollte jedoch nicht über 20 Grad Celsius liegen. Die immergrünen Gewächse mögen kühle und frische Luft und stehen deshalb gern am offenen Fenster oder auf der luftigen Terrasse.

Zum Überwintern eignet sich ein heller und kühler frostfreier Platz bei einer Temperatur von etwa 10 bis 12 Grad Celsius. Da das Korallenbäumchen recht kälteempfindlich ist, sollte es bereits bei etwa 10 Grad Celsius ins Haus geholt werden. Leider ist die Pflanze im Winter sehr anfällig für Schädlinge. Wenn es zu warm ist, können unter anderem Spinnmilben, Blattläuse und Weiße Fliegen auftreten. Ist die Pflanze befallen, sollte sie unter der Brause mit Wasser abgespült werden. Achten Sie darauf, die Erde vorher mit Folie abzudecken, da sich dort gern Schädlinge verstecken.

Korallenstrauch Gießen

Die Pflanze sollte mit möglichst gefiltertem Wasser regelmäßig gegossen werden. Regenwasser ist zum Gießen sehr gut geeignet. Es sollte jedoch darauf geachtet werden, dass es nicht zu „nassen Füßen“ kommt. Überschüssiges Gießwasser sollte auf jeden Fall abgegossen werden.

Wird das Gießen jedoch vernachlässigt, bekommt die Pflanze gelbe Blätter, die sie dann abwirft. In der Zeit von März bis September befindet sich das Korallenbäumchen im Wachstum, dann sollte reichlich gegossen werden. Im Winter genügt es, nur so viel Wasser zu geben, dass der Wurzelballen noch ein wenig feucht ist.

Trotz des Aussehens: Da die Pflanze in allen Teilen giftig ist, müssen Sie vor allem bei kleinen Kindern aufpassen. Die Beeren dürfen auf keinen Fall gegessen werden.
Trotz des Aussehens: Da die Pflanze in allen Teilen giftig ist, müssen Sie vor allem bei kleinen Kindern aufpassen. Die Beeren dürfen auf keinen Fall gegessen werden.

Korallenstrauch Düngen

Im Sommer ist es empfehlenswert, die Pflanze alle zwei Wochen mit Dünger zu versorgen. Dadurch wird die Blüten- und Fruchtbildung angeregt. Zum Düngen eignen sich einfache Flüssigdünger für Blühpflanzen. Im Winter, während der Ruhephase, wird das Düngen komplett eingestellt. Wird der Korallenstrauch draußen im Beet gehalten, dann genügt es, wenn er zum Sommeranfang etwas Kompost erhält.

Korallenstrauch Vermehren

Eine Vermehrung ist möglich und sollte möglichst in der Zeit von Januar bis April vorgenommen werden. Für die Vermehrung müssen die roten Früchte geerntet werden, um den Samen zu lösen und zu trocknen. Im Winter werden die Samen dunkel aufbewahrt, bevor sie im Frühjahr schließlich in kleine Töpfe ausgesät werden. Verwenden Sie dafür am besten Anzuchterde.

Korallenstrauch Schneiden und Umtopfen

Pflanzen, die im Kübel wachsen, werden am Anfang eines jeden Jahres umgetopft. Die beste Zeit ist im Frühling. Später genügt es, nur noch alle zwei Jahre umzutopfen. Für einen guten Wuchs ist es ratsam, die Pflanze zu schneiden. Dabei sind die Triebe im Frühjahr, um etwa zwei Drittel zu kürzen. Um möglichst zahlreiche Blüten zu erhalten, sollten alte Blüten immer gleich entfernt werden.

Vorsicht

Da die Pflanze in allen Teilen giftig ist, müssen Sie vor allem bei kleinen Kindern aufpassen. Die Beeren dürfen auf keinen Fall gegessen werden. Aufgrund ihrer Attraktivität wird die Pflanze in Deutschland seit dem 16. Jahrhundert dennoch als Zierpflanze kultiviert und gehalten. Mehrere Sorten sind erhältlich.


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