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Leberbalsam Pflege (Standort, Gießen, Düngen, Vermehren, Überwintern)

Leberbalsam Pflege geht ganz einfach. Wir zeigen alles, was Sie zu Standort, Gießen, Düngen, Vermehren und Überwintern wissen müssen.
Leberbalsam Pflege geht ganz einfach. Wir zeigen alles, was Sie zu Standort, Gießen, Düngen, Vermehren und Überwintern wissen müssen.

Wer einen Leberbalsam hat, der muss sich auch mit der Leberbalsam Pflege beschäftigen. Dabei hilft zunächst ein kurzer Überblick zur Pflanze: Der Leberbalsam (botanisch: Ageratum houstonianum) gehört in die Familie der Korbblütler. Ursprünglich stammt die Pflanze aus Belize, Guatemala und den südöstlichen Teilen von Mexiko. Es existieren etwa 40 bekannte Arten von der Pflanze und sie lässt sich auch im eigenen heimischen Garten kultivieren. Die Pflanze benötigt dabei etwas mehr Pflege und Aufmerksamkeit. Sie blüht in Farbtönen zwischen Weiß, dunklem Blau und kann auch zwischen Lila und Rosa rangieren. Manche Sorten besitzen eine sehr schöne zweifarbige Blüte. In seiner Höhe bewegt sich der einjährige Halbstrauch zwischen 20 cm und 100 cm. Die Blätter besitzen eine Herz- bzw. Eiform. 

Der richtige Standort für Leberbalsam

Für eine optimale Blüte benötigt die Pflanze einen guten Standort. Leberbalsam möchte mindestens fünf Sonnenstunden am Tag und wächst bevorzugt in der prallen Sonne. Die Pflanze genießt einen geschützten Platz innerhalb der Gartenanlage. Unter diesen Bedingungen blüht die Pflanze mit etwas Glück bis in den November hinein. Wind und Regen schaden der Pflanze nicht sonderlich und daher eignet sie sich sehr gut als Einfassung für Beete oder auch zum Füllen von Lücken zwischen anderen Pflanzen. Im Topf gehalten möchte die Pflanze gerne ein Substrat mit einem pH-Wert zwischen 5,5 und 6,6. Gießwasser muss leicht ablaufen können, da Staunässe ebenfalls problematisch ist. Pflanzerde angereichert mit Kompost bietet guten Nährstoff für eine ausladende Blütenpracht.

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Die Leberbalsam Pflege auch hier im Video lernen:

Wie muss Leberbalsam gegossen werden?

Leberbalsam möchte regelmäßig und ausgewogen gegossen werden. Die Pflanze mag anhaltende Trockenheit nicht, allerdings ist Staunässe ebenso dringend zu vermeiden. Ablaufmöglichkeiten für das Wasser sind daher sehr wichtig. Ebenso sollte in den heißen Sommermonaten beachtet werden, dass die Pflanze häufiger Wasser benötigt. Die Erde sollte leicht feucht sein, aber keineswegs nass. Regelmäßiges Entfernen der verwelkten Pflanzenteile ist für die Haltung im Kübel wie auch im offenen Feld sehr empfehlenswert, da dies Staunässe schwerer entstehen lässt und die Gesundheit der Pflanze fördert.

Wie dünge ich Leberbalsam richtig?

Um die Blütenpracht zu erhalten und der Pflanze ein optimales Wachstum zu ermöglichen, ist regelmäßiges Düngen unerlässlich. Gedüngt werden sollte die Pflanze in Abständen zwischen zwei bis vier Wochen. Ideal verträgt der Leberbalsam flüssigen Dünger, welcher über das Gießwasser eingebracht wird. Vor dem Pflanzen lohnt es sich, langfristig wirkende Dünger wie Kompost in die Erde zu mischen. Dies fördert die Langzeitgesundheit der Pflanze enorm. Beim Düngen sollte stets so wenig wie möglich und so viel wie nötig eingesetzt werden. Dies ist nicht ganz einfach, allerdings lohnt es sich vor Augen zu behalten, dass zu viel Düngemittel der Pflanze nur schaden. 

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Wie vermehre ich Leberbalsam?

Der Strauch wird durch Aussaat vermehrt und kann auch als Steckling gezogen werden. Ab Februar können die Samen im Treibhaus oder in der Wohnung vorgezogen werden. Das Aussaatsubstrat sollte möglichst nährstoffarm sein und kann mit etwas Sand versetzt werden, um es durchlässiger zu machen. Die Samen der Pflanze sind Lichtkeimer und dürfen daher nicht vollständig von Erde bedeckt sein. Besonders gut keimt das Saatgut bei Temperaturen um 20 Grad in einem feuchtwarmen Klima. Nach etwa vier Wochen können die stärksten Keimlinge in Pflanzgefäße gesetzt werden. Idealerweise immer drei Samen in ein Gefäß von etwa 9 cm Durchmesser. Nun genügen Temperaturen um die 16 Grad. Vorsicht mit direkter Sonne, diese könnte die Keimlinge leicht verbrennen. Nach den Eisheiligen können die Stecklinge ausgepflanzt werden. 

Kann der Leberbalsam überwintern?

In der Freilandzucht wird die Pflanze in der Regel einjährig kultiviert, da sie keine Resistenz gegen Wintertemperaturen hat. Da der Strauch in seiner Heimat jedoch mehrjährig wächst, kann er als Topfpflanze auch in unseren Breitengraden überwintern. Hierbei sollte für Temperaturen gesorgt werden, welche die 5 Grad niemals unterschreiten. Außerdem benötigt die Pflanze einen hellen Platz, wenig Wasser und keinen Dünger.

Wer diese Tipps beachtet, der wird bei der Leberbalsam Pflege ein leichtes Spiel haben.

Mehr pflegeleichte Pflanzen für Balkon und Terrasse haben wir in diesem Beitrag für Sie aufgelistet.


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