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Margeriten Pflege – So gelingt es Ihnen!

Damit der Garten in voller Blüte erstrahlt, bedarf es etwas Margeriten Pflege.
Margeriten verwandeln jeden Garten in ein Sommerparadies.

Die beliebten Margeriten mit ihren Blütensternen sind nicht nur eine optische Bereicherung in jedem Garten. Jeder Terrasse oder Balkon, sie machen auch als Schnittblume in der Vase eine gute Figur. Margeriten sind Sonnenanbeter und Wärmeliebhaber. Die Dauerblüherin zählt zu den Klassikern unter den Beet- und Kübelpflanzen. Ob als Strauch oder Hochstamm. Margeriten sind wie geschaffen, um die Terrasse oder den Garten in ein blühendes Sommerparadies zu verwandeln.

Die folgende Übersicht bietet eine Hilfestellung bei der Margeriten Pflege.

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Der perfekte Standort für die Margeriten

Die Margerite bevorzugt einen hellen, luftigen und warmen Standort. Sie liebt die Sonne, blüht aber auch im Halbschatten. Mit einem Standort nur im Schatten kommt die Margerite. Die zur Familie der Korbblütler zählt, nicht gut zurecht. Hochstammimageriten brauchen einen windgeschützten Standort. Sonst besteht die Gefahr, dass bei zu starkem Wind der Stamm abknickt.

Margeriten Pflege – regelmäßiges Gießen ist wichtig

In trockenen Perioden im Frühling so wie im Sommer muss die Margerite regelmäßig mit ausreichend Wasser versorgt werden. Am besten ist es, die Pflanze zweimal täglich, morgens und abends, zu bewässern. Staunässe muss jedoch unbedingt vermieden werden. Bei zu Staunässe neigendem Boden pflanzt man die Margerite auf eine Drainageschicht. Im Pflanzkübel verhindern Abzugslöcher die Bildung von Staunässe. Staunässe führt unweigerlich zu Schimmelbildung und zum Absterben der Pflanze. Ein Bewässerungssystem oder Pflanzgefäße mit Wasserspeicher erleichtern die Margeriten Pflege.

Beim Margeriten Gießen sollte Staunässe in jedem Fall verhindert werden.
In trockenen Perioden muss die Margerite regelmäßig mit Wasser versorgt werden.

Das richtige Düngen

Margeriten bevorzugen nährstoffreiche Erde. Der Boden wird durch die regelmäßige Komposteinarbeitung verbessert . Einmal pro Monat empfiehlt sich die Düngung mit einem Volldünger. Ab Mitte September braucht die Margerite keinen Dünger mehr. So wird die Pflanze auf die Ruhezeit im Winter vorbereitet.

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Umtopfen der Margerite

Größere Margeritenpflanzen sollten alle zwei bis drei Jahre umgetopft werden. Der beste Zeitpunkt dafür ist Anfang März. Bevor die Margerite neu austreibt und Blüten entwickelt. Der neue Topf sollte sechs bis zehn Zentimeter größer im Durchmesser sein, als der verwendete Pflanztopf. Aus welchem Material der neue Pflanztopf besteht, hängt vom individuellen Geschmack ab. Wichtig ist, dass man hochwertige Kübelpflanzenerde verwendet und das neue Gefäß über einen Wasserabfluss am Boden verfügt.

Der beste Zeitpunkt für das Umtopfen der Margeriten ist Anfang März.
Große Margeritengewächse sollten alle zwei bis drei Jahre umgetopft werden.

Vermehrung der Margeriten

Die Vermehrung der Margeriten erfolgt entweder durch Samen, Stecklinge oder durch Teilung. Margeriten können sehr einfach geteilt und neu gepflanzt werden. Der Wurzelballen wird ausgegraben und mit dem Spaten in der Mitte durchgestochen. Die beiden Teile des Wurzelballens werden wieder eingepflanzt und gut bewässert.

Die Vermehrung über Stecklinge erfolgt im September. Indem rund 15 Zentimeter lange Stecklinge von der Margerite abgeschnitten und danach in Anzuchttöpfe mit Erde umgepflanzt werden. Die Erde muss immer feucht sein und die Abdeckung der Töpfe mit Folie fördert das Anwachsen. Überwintert werden die Stecklinge an einem kühlen und hellen Ort. Die Temperatur sollte 15 Grad Celsius nicht übersteigen. Im kommenden Frühling können dann die Jungpflanzen in das Gartenbeet oder in den Blumentopf umgetopft werden.

Margeritensamen kann man ab Ende Mai direkt im Freiland aussähen. Bereits im Sommer wächst die Margerite. Blüten bekommt die Pflanze aber erst im nächsten Jahr.

Mögliche Krankheiten

Bei ungünstigen Standortbedingungen wird die Margerite krankheitsanfälliger und ist weniger widerstandsfähig. Umso wichtiger ist die Margeriten Pflege. Dazu zählt vor allem die regelmäßige Kontrolle auf Schädlinge und Krankheiten, auch während der kalten Jahreszeit im Winterquartier. Zu den häufigsten Krankheiten der Margerite zählt der Pilzbefall. Beim ersten Anzeichen empfiehlt es sich eine biologische Bekämpfung in Form von einer Spritzkur, zum Beispiel mit einem Ackerschachtelhalmextrakt. Hat sich der Pilz bereits großflächig ausgebreitet, muss man die Pflanze stark zurückschneiden, damit die Margerite wieder gesund austreiben kann.

Schnecken lieben Margeriten und sind nur schwer von dieser Delikatesse fernzuhalten. Die kontinuierliche Überprüfung auf Schneckenbefall ist erforderlich, genauso wie die Kontrolle auf Blattläuse. Diese kleinen Schädlinge machen es sich besonders gern auf Margeriten bequem.

Margeriten Pflege – der Rückschnitt

Margeriten blühen von Mai bis Anfang Oktober. Nach der Hauptblüte Ende Juli erfolgt der erste Rückschnitt, indem die Pflanze zu einem Drittel zurückgeschnitten wird. Der zweite Rückschnitt erfolgt im Spätherbst. Bei diesem Rückschnitt wird die verblühte Margerite komplett zurückgeschnitten.

Das Überwintern der Margeriten

Für das Freiland sind winterharte Margeriten erhältlich. Diese Pflanzen können im Winter im Beet bleiben, brauchen aber dennoch einen Winterschutz. Als Winterschutz gut geeignet sind Tannenreisig, Jute oder Vlies. Margeriten in Pflanzkübeln vertragen hingegen den Frost nicht und müssen vor dem ersten Nachtfrost in das Winterquartier umziehen. Zum Überwintern eignet sich ein heller, luftiger Raum mit einer Temperatur zwischen fünf bis 12 Grad Celsius. Der Wintergarten ist ein gutes Winterquartier für Margeriten. Während des Winters hat die Margerite einen reduzierten Wasserbedarf. Die Pflanze muss man nur so viel gießen, dass die Erde nicht vollkommen austrocknet.

Als Winterschutz für Margeriten eignen sich Tannenreisig oder Jute.
Winterharte Margeriten können mit ausreichend Schutz bei Schnee im Beet bleiben.

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