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Orchideen Pflege: Das müssen Sie wissen

Die Pflanzenfamilie der Orchideen ist weltweit verbreitet. Ihr lateinischer Name lautet Orchidaceae und viele nennen sie auch die Königin der Blumen. Aufgrund ihrer vielfältigen Farben und Formen ist sie als Zimmerpflanze besonders beliebt, aber auch anspruchsvoll und vor allem für Haustiere teils giftig. In der Natur wachsen die meisten Orchideenarten auf Bäumen in den südamerikanischen Tropen. Entsprechend schwierig ist es, für die hübschen Pflanzen passende Voraussetzungen im Haus zu schaffen. Hier erfahren Sie alles Wichtige zur Orchideen Pflege.

Orchideen sind schöne und vielfältige Zimmerpflanzen, die viel Pflege benötigen.
Die Orchidaceae gibt es in vielen Farben und Formen. Jedoch beansprucht sie viel Aufmerksamkeit, da die richtige Orchideen Pflege sehr wichtig ist.

Orchideen Standort

Direkte Sonneneinstrahlung vertragen Orchideen nicht. Auf der Fensterbank sind sie zwar gut aufgehoben, aber nur dann, wenn das Fenster nach Westen oder Osten ausgerichtet ist. Bei einer hohen Luftfeuchtigkeit fühlt sich die Pflanze besonders wohl. Vor allem wenn sich das Fensterbrett direkt über einer Heizung befindet, ist regelmäßiges Besprühen der Pflanze bei der Orchideen Pflege unabdingbar.

Orchideen Gießen

Am besten gießen Sie Ihre Orchidee morgens. Das Wasser sollte kalkarm sein und Zimmertemperatur haben, daher eignet sich besonders im Sommer Regenwasser. Ansonsten kann es je nach Härtegrad notwendig sein, Ihr Leitungswasser vorher zu entkalken. Zur Orchideen Pflege hat sich ein kurzes Tauchbad bewährt, aber auch das Einsprühen mit Wasser kann zur Bewässerung genutzt werden. Besonders wichtig ist, dass die Wurzeln nicht im Wasser stehen, da Staunässe und die damit einhergehende Fäule für ein schnelles Absterben der Pflanze sorgen.

Orchideen Düngen

Das Düngen ist bei der Orchideen Pflege besonders wichtig. Auch hierfür gibt es speziellen Dünger im Handel. Grundsätzlich kommen Orchideen mit wenig Nährstoffen aus, daher sollten Sie eine geringe Dosis verwenden. Orchideendünger ist darauf bereits angepasst, kann aber zur Sicherheit auch noch weiter reduziert werden, um das Eingehen der Pflanze zu verhindern.

Orchideen Umtopfen

Auch das richtige Substrat ist ein wichtiger Bestandteil der Orchideen Pflege. Während sich viele Pflanzen mit normaler Blumenerde zufriedengeben, sieht das bei der Orchidaceae anders aus. Nutzen Sie nur spezielle Orchideenerde. Charakteristisch sind hier die groben Körner und die hohe Luftdurchlässigkeit, wodurch Staunässe effektiv verhindert wird.

Möchten Sie Ihre Orchidee umpflanzen, ist der perfekte Zeitpunkt nach der Blüte im Frühling. Wichtig ist, dass Sie die alte Erde vollständig von den Wurzeln entfernen und der neue Topf sollte nur wenig größer ist als der alte. Bevor Sie die Orchidee in das Gefäß einpflanzen, achten Sie darauf, abgestorbene Partien mit einem scharfen Messer abzuschneiden. Auch bei der Wahl des Topfes sollten Sie vorsichtig sein. Für Orchideen gibt es spezielle Pflanzgefäße, manche davon sind durchsichtig, damit Sie stets die Wurzeln im Blick behalten können. Manche Arten benötigen Kunststoffkörbe zur besseren Belüftung der Wurzeln, die klassischen Töpfe für Orchideen sind jedoch aus Keramik.

Es empfiehlt sich, die Orchidaceae bei der Orchideen Pflege jeden Frühling umzutopfen.
Beim Umtopfen ist unbedingt darauf zu achten, dass die Orchidee ein spezielles Substrat und einen größeren Topf benötigt.

Man sollte wissen, dass die meisten Orchideenarten nicht direkt nach dem Umtopfen gegossen werden, sondern allenfalls mit einem Zerstäuber besprüht werden sollten.

Orchidee Vermehren

Es gibt zwei Wege, um Orchideen zu vermehren.

Bei der ersten Methode werden Samen selbst eingepflanzt. Diese Methode braucht einiges an Know-how und ist langwierig, da es bis zu zehn Jahre dauern kann, bis die selbst angepflanzten Orchideen erstmals blühen.

Schneller und einfacher ist die sogenannte vegetative Vermehrung über einen Ableger – auch Kindel genannt. Dieser sollte eine gewisse Robustheit mit sich bringen und entsprechend ausreichend Wurzeln und Blätter aufweisen. Achten Sie beim Abschneiden mit einem desinfizierten Messer darauf, dass der Stängel nicht bricht. Pflanzen Sie den Ableger in entsprechendes Substrat und achten Sie auf eine ausreichende Luftfeuchtigkeit. Wählen Sie einen hellen Standort aus, wo die Pflanze genug Licht bekommt. Nach dem Anwachsen sollte sie ein wenig Dünger erhalten.

Orchideen Krankheiten

So beliebt Orchideen auch sind, so häufig leiden sie auch an Krankheiten. Einige davon sind beispielsweise das Mosaikvirus, das sich durch schwarze Flecken auf der Blattunterseite zeigt, die Schwarzfäule, die zuerst zum Vergilben und dann zur Schwarzfärbung führt, und die Blattfleckenkrankheit. Auch Parasiten wie Spinnmilben, Schildläuse und Thripse befallen die Pflanze öfter. Achten Sie daher auf eine gute Orchideen Pflege und handeln Sie beim kleinsten Krankheitsanzeichen schnell, um Ihre Orchidee vom Absterben zu retten.


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