Skip to main content

Pfeilwurz Pflege – richtig pflegen, Überwintern, Schneiden, Düngen & Umtopfen

Die Pfeilwurz hat wunderschöne Blätter und ist ein wahrer Hingucker für Ihre Fensterbank

Der Pfeilwurz (Maranta) gehört zur Familie der Pfeilwurzgewächse, auch Marantaceae genannt. Er ist besonders in tropischen Gebieten heimisch und erfreut sich bei Hobbyzüchtern großer Beliebtheit. Besonders auffallend sind die 10 bis 60 cm langen Blätter, die in saftigen Grüntönen und einer attraktiven Musterung, die je nach Art verschieden ausfällt, auftreten. Dabei unterscheidet man vor allem zwei verschiedene Sorten. Zum einen die Sorte “Calathea Kerchovenea”, die dunkelbraune Flecken zwischen einem saftig grünen Blattgrund und besonders hellgrün schimmernden Adern. Zum anderen die “Calathea Fascinator”, die vor allem durch ihre roten Adern auffällt, sowie den hell und dunkelgrün wechselnden Blattflecken.

Der korrekte Standort für den Pfeilwurz

Der Pfeilwurz sollte niemals direktem Sonnenlicht ausgesetzt werden. Andererseits ist er auch nicht für fast vollständig sonnenlichtfreie Standorte geeignet. Am besten Sucht man sich einen Platz, in dem der Pfeilwurz von einer anderen Pflanze etwas abgeschattet wird. Sollte es allerdings möglich sein, den Pfeilwurz an einer Stelle mit dunklerer Beleuchtung oder bestimmten Pflanzenlampen aufzustellen, so wäre dies der ideale Standort.

Wie wird der Pfeilwurz gegossen?

Die Erde sollte feucht bleiben und nicht trocknen, weswegen vor allem während der Phase des Wachstums regelmäßig gegossen werden sollte. Dabei sollte die Menge an Wasser gleichmäßig bleiben, sodass keine Staunässe entstehen kann. Das Wasser sollte dabei am besten Zimmertemperatur besitzen und relativ frei von Kalk sein.

Das richtige Düngen

Zum Glück für Züchter und Gärtner, besitzt der Pfeilwurz keine großen Ansprüche, was die Nährstoffzufuhr angeht. Es genügt also, wenn man die Pflanze alle 4 Wochen mit Flüssigdünger versorgt. In ihrer Ruhezeit benötigt die Pflanze lediglich ca alle 9 Wochen frischen Dung.

Wie wird ein Pfeilwurz umgetopft?

Umgetopft wird die Pflanze am besten im Frühjahr. Dabei reicht es, wenn der Pfeilwurz alle zwei Jahre aufgrund des Wachstums umgetopft wird. Viel Aufwand ist auch hier nicht nötig, da ein Gemisch aus gewöhnlicher Erde und Torf hergestellt werden kann, das völlig ausreicht.

Vermehrung des Pfeilwurzes

Für die Vermehrung der Pflanze bieten sich mehrere Methoden an. Eine Vermehrung durch Teilung ist möglich, als auch durch Stecklinge. Zur Sommerzeit können bei der Mutterpflanze Stecklinge entnommen werden. Diese werden dann in einem Anzuchttopf platziert, der mit einem Gemisch aus Sand und Torf gefüllt ist. Dabei sollten die Stecklinge besonders tief gesetzt werden, damit die Knoten sich in der Erde befinden. Um Fäulnis zu verhindern, sollten die Stecklinge leicht feucht gehalten werden. Wenn fünf Wochen vergangen sind, kann die Pflanze umgetopft werden, da das Wurzelsystem zur Genüge entwickelt ist.
Eine Vermehrung durch Teilung wird vor allem von erfahrenen Gärtnern angewandt, da sie risikoreicher ist, als eine Vermehrung durch Stecklinge. Der Wurzelballen wird zuerst von Erde und Schmutz befreit, um dann mit einem scharfen Messer in der Mitte sauber durchgeschnitten zu werden. Beide Stücke werden dann jeweils in einen Topf gepflanzt.

Überwinterung

Während der Winterzeit, für den Pfeilwurz im Oktober beginnend, wird das Wachstum eingestellt und die Überwinterung tritt ein. Dabei darf die Temperatur etwas absinken, aber nicht zu sehr. Temperaturen unter 15 Grad verträgt die Pflanze nicht, ebenso wenig wie Zugluft. Dementsprechend sollte darauf geachtet werden, dass die Pflanze möglichst windgeschützt platziert wird.




Ähnliche Beiträge



Keine Kommentare vorhanden


Du hast eine Frage oder eine Meinung zum Artikel? Teile sie mit uns!

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.