Startseite Pflanzen 10 Pflanzen gegen Mücken: Natürlicher Schutz vor juckenden Stichen

10 Pflanzen gegen Mücken: Natürlicher Schutz vor juckenden Stichen

Beim Schutz gegen Mücken können einige Pflanzen Abhilfe schaffen.
Es gibt einige Pflanzen, die einen natürlichen Schutz gegen Mücken bieten.

Mücken sind sowohl in Innen- als auch in Außenbereichen eine Plage. Insbesondere bei Wetterumschwüngen sind sie besonders aggressiv und stechen oft zu. Um sich vor Mückenstichen zu schützen, helfen nicht nur passende Sprays oder Fenster- und Türvorrichtungen: Auch Pflanzen schützen Sie. Die biologischen Helfer sondern Düfte ab, die Mücken fernhalten. Welche 10 Pflanzen sich gegen Mücken eignen, zeigen wir Ihnen im Folgenden.

1. Zitronenmelisse (Melissa officinalis)

Die Zitronenmelisse ist eine der Pflanzen gegen Mücken.
Die Zitronenmelisse hilft gegen Mücken und lockt Bienen an.

Die Zitronenmelisse zählt zu den Lippenblütlern und kommt ursprünglich aus Asien. Ihre eiförmigen Blätter sind für unsere Sinne ein wahrer Genuss: Sowohl als Garnierung auf Speisen als auch die Duftaromen, welche die Pflanze absondert, empfinden wir als frisch und angenehm. Mücken empfinden den Geruch hingegen als stechend und halten Abstand zu der Pflanze. Es empfiehlt sich daher, die Zitronenmelisse in der Nähe von Sitzbereichen anzupflanzen. Einen weiteren positiven Effekt hat der Anbau von Zitronenmelisse übrigens noch: Die Zitronenmelisse ist auch unter dem Namen Bienenblatt bekannt, da sie Bienen in Ihren Garten lockt.

2. Basilikum (Ocimum bailicum)

Die Nummer zwei in der Liste für Pflanzen gegen Mücken ist das Basilikum.
Basilikum eignet sich für viele Gerichte und zum Schutz vor Mücken.

Auch der Geruch von Basilikum ist für Mücken sehr unangenehm. Das Kräuterbeet freut sich jedoch sehr über den Anbau. Basilikum können Sie perfekt in unterschiedlichste Speisen integrieren und genießen. Der milde Geruch ist für uns Menschen zudem sehr angenehm. Möchten Sie Basilikum anbauen, empfehlen sich vor allem Hochbeete im Außenbereich oder Töpfe im Innenbereich. Möchten Sie Ihr Basilikum gut pflegen, sollten Sie auf ausreichend Wärme sowie eine regelmäßige Wasserzufuhr achten. Darüber hinaus sollte der Boden hin und wieder mit organischen Düngemitteln angereichert werden.

3. Rosmarin (Rosmarinus officinalis)

Die Nummer drei in der Liste für Pflanzen gegen Mücken ist der Rosmarin.
Auch der Rosmarin ist sowohl ein beliebtes Gewürz, als auch ein natürlicher Schutz gegen Mücken.

Ein weiteres Gewürz in unseren Kräuterbeeten ist Rosmarin, der besonders gern für Kartoffelgerichte zum Einsatz kommt. Rosmarin ist eine sehr robuste Kräuterart und kann daher gerne in Außenbereichen angepflanzt werden. Auch die Kultivierung in einem Topf ist denkbar. Wichtig ist, dass der Boden etwas Kalk beinhaltet. Während viele Pflanzen nur als Kalk-tolerant oder sogar als Kalk-empfindlich gelten, benötigt Rosmarin kalkhaltige Bodenstrukturen zum Anwachsen. Zudem sollte der Boden durchlässig sein. Benötigen Sie Rosmarin für Speisen, können Sie einfach Zweige des Krautes abschneiden und nutzen.

4. Ringelblume (Calendula officinalis)

Die Ringelblume ist eine der 10 Pflanzen gegen Mücken.
Die leuchtenden Pflanzen stellen eine ideale Abwehr gegen Mücken dar.

In Insektiziden befindet sich oftmals der Inhaltsstoff Pyrethrum. Dieser ist auch in der Ringelblume vorzufinden. Das macht die Ringelblume zu einer der Pflanzen, die eine natürliche Abwehr gegen Mücken darstellen. Auch hier halten sich Mücken wieder aufgrund des Geruches fern. Ringelblumen sind einjährige Blumen, die besonders schön in Balkonkästen oder Kübeln zur Geltung kommen. Auch diese können wieder in der Nähe von Sitzbereichen angepflanzt werden und Mücken vertreiben. Die Blumen benötigen nur wenig Wasser und gelten als sehr pflegeleicht. Blühen tun sie in gelben und orangen Tönen.

5. Katzenminze (Nepeta cataria)

Auch die Katzenminze hilft bei der Abwehr von Mücken.
Im Gegensatz zu Mücken ist die Katzenminze bei Katzen sehr beliebt

Auf Katzen hat die Katzenminze eine ganz besondere Wirkung: Sie kann diese zum Spielen animieren oder beruhigen. Viele Katzenbesitzer schwören aus diesem Grund auf dieses Kraut und pflanzen es in ihre Kräuterbeete. Mücken mögen den Geruch hingegen gar nicht. Die Lippenblütler, sondern mit ihren Blüten einen für Mücken unerträglichen Geruch ab. Für die Pflege der Katzenminze können Sie auf eine sparsame Wasserzufuhr setzen und die Anpflanzung sowohl in Beeten als auch in Kübeln vornehmen. Sollten Sie eine Katze haben, empfehlen wir Ihnen die Anpflanzung in einem Hochbeet oder einer für Katzen nicht zugänglichen Stelle. So können Sie die Katzenminze nutzen, wenn es nötig ist.

6. Duftpelargonie (Pelargonium)

Für Menschen ist der Geruch der Durftperlagonie besonders angenehm.
Duftpelargonien zählen auch zu den Pflanzen, welche gegen Mücken helfen.

Pflanzen wie die Duftpelargonie verzaubern uns mit ihrem feinen Duft, der Bereiche im Garten in eine Duftwolke hüllen. Mücken sind in dieser garantiert nicht zu finden. Sie zählt zu den Sommerblumen und ist entsprechend zwischen April und August in unseren Gärten beheimatet, also in der Hauptsaison der Mückenzeit! Bodenstrukturen dürfen gerne etwas Kalk beinhalten und die Wasserzufuhr darf sparsam sein. Für die Ausbringung empfiehlt sich Blumenerde, sie bietet optimale Nährstoffbedingungen für die Blume.

7. Feuerbohnen (Phaseolus coccineus)

Die Feuerbohne lässt sich vielseitig einsetzen.
Die Feuerbohne ist nicht nur ein Mücken-, sondern auch Sichtschutz.

Feuerbohnen sind mit ihrer glockenförmigen Blütenanordnung nicht nur schön anzusehen, sondern sind auch Nutzpflanzen. Die Schoten sowie deren Samen sind verzehrfähig und können leckere Zutaten in herzhaften Speisen darstellen. Bitte achten Sie vor dem Verzehr der Bohnen jedoch immer darauf, dass Sie diese zuvor kochen. Nur so können giftige Stoffverbindungen entweichen. Die Feuerbohne wirkt wie ein großer Strauch im Garten. Bei Anpflanzung können Sie der Feuerbohne entsprechend einen größeren Raum im Garten geben. Die buschige Form eignet sich zudem hervorragend als Sichtschutz. Dekorativ ist sie obendrein.

8. Wacholder (Juniperus)

Der Wacholder ist ein echter Hingucker und besonders pflegeleicht.
Der Wacholder ist eine frostharte Heilpflanze.

Das Zypressengewächs gilt als Heilpflanze, dass unter anderem bei Verdauungsbeschwerden in Form von Tee Abhilfe schaffen kann. Zudem bewahrt uns die Pflanze vor Mückenstichen. Möchten Sie den Wacholderstrauch im eigenen Garten kultivieren, sollten Sie auf passende Bodenverhältnisse achten. Ein kalkhaltiger und durchlässiger Boden ist zu empfehlen. Der Standort darf gerne halbschattig sein. Trauen Sie sich und pflanzen Sie den Wacholder direkt in die Erde ein. Die Pflanze ist frosthart und pflegeleicht. Überwintern kann sie somit sehr gut an Ort und Stelle.

9. Eukalyptus (Eucalyptus)

Auch dier Eukalyptus hilft bei der Abwehr von Mücken.
Die ätherischen Öle dieser Pflanzen schützen gegen Mücken.

Die ätherischen Düfte von Eukalyptus wirken auf uns beruhigend und Stress-befreiend. Stress durch lästige Mückenstiche bleibt uns mit dieser Pflanze auch erspart. Diese halten sich nämlich fern von der Pflanze. Den Eukalyptus können Sie im Garten oder als Zimmerpflanze halten. Doch auch getrockneter Eukalyptus wirkt nicht nur schön, sondern sondert auch noch eine Duftwolke ab, die als Schutzschild gegen Mücken wirkt. Besonders eignet sich Eukalyptus für die Anpflanzung in Kübeln. So können Sie diese auch gut überwintern, wenn es im Außenbereich zum Ende des Jahres hin zu kalt wird.

10. Geranien (Pelargonien)

Geranien überzeugen mit ihrer vollen Blütenpracht und im Kampf gegen Mücken.
Die Geranie ist eine besonders beliebte Balkonpflanze.

Geranien wirken in Pflanzgefäßen, als überhängende Hecken oder freistehend mit ihren bunten rosaroten und weißen Farben wunderschön. Je nach Art können sich die Farbwelten unterscheiden. Im Sommer bieten sie sich als Balkonpflanzen oder Umrandungen des Sitzbereiches im Außenbereich an. Bestenfalls ist der Standort durch eine Terrassenüberdachung oder ähnliche Überdachungen wettergeschützt. So verkleben die Blätter der Pflanze bei Regen nicht. Der buschige Wuchs der Blumen kann – je nach Größe und Höhe der Anpflanzung – auch als natürlicher Sichtschutz dienen. Durch Kürzungen der Äste können Sie die Geranie zudem beliebig in Form schneiden.

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