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Schädlinge im Gewächshaus

Schädling können die Pflanzen in einem Gewächshaus dauerhaft zerstören.

Klimaparadies Gewächshaus

Schädlinge in Gewächshäusern können große Probleme verursachen und die Entwicklung der Pflanzen dauerhaft behindern. Das warme, feuchte Klima kommt den Insekten entgegen. Für ausreichend Nahrung ist sowieso gesorgt. Hinzu kommt, dass die Schädlinge innerhalb des Gewächshauses keine natürlichen Fressfeinde haben und sich somit deutlich schneller vervielfachen können als in der Natur.

Das Eindringen verhindern

Sind die Pflanzenfeinde erst einmal im Inneren des Gewächshauses, wird es schwer sie wieder loszuwerden. Entsprechend wichtig ist es, das Eindringen der Insekten von vornherein zu verhindern. Eine große Hilfe dabei sind Insektengitter an Fenster und Türen. Auch für ungewöhnliche Tür- und Fenstergrößen finden sich entsprechende Möglichkeiten für Sonderanfertigungen von Fliegen- und Insektengittern.

Vorsicht bei neuen Pflanzen und neuer Erde

Gittervorrichtungen verhindern das Eindringen von Schädlingen durch Fenster und Türen. Häufig gelangen die Schädlinge aber bereits gemeinsam mit neu gekauften Pflanzen oder frischer Erde ins Innere. Dann kann es nicht nur zu Fressschäden kommen, sondern auch zur Übertragung von Krankheiten, die deutlich größeren Schaden verursachen. Gerade deshalb ist es besonders wichtig, Insektenschäden früh zu erkennen und schnell zu reagieren. Insektenklebestreifen und andere Fallen können früh auf Schädlinge aufmerksam machen. Außerdem sollte darauf geachtet werden, dass nur sterilisierte Erde verwendet wird. Dies verhindert, dass sich Schädlinge oder Keime über den Boden einschleichen.

Schädlingsschaden minimieren

Gut angelegte Kulturen können helfen, den Schaden zu reduzieren und die Ausbreitung zu verlangsamen. Zum Beispiel sollten die Pflanzen nicht zu eng aneinandergesetzt werden, um die Luftzirkulation nicht zu behindern. Ebenso sollte darauf geachtet werden, größere Mengen stehenden Wassers zu vermeiden, da sich hier Bakterien und Schädlinge besonders leicht vermehren. Wenn es die Pflanzen erlauben, kann es zudem eine Option sein, das Gewächshaus über Winter einfrieren zu lassen, um auf diesem Weg Schädlinge zu beseitigen.
In jedem Fall sollte das Gewächshaus, genau wie die Gartengeräte, regelmäßig gereinigt werden. So wird die Verbreitung von Pilzen und Bakterien verhindert. Für die Bekämpfung von Pilzen und Bakterien ist es ebenfalls wichtig, für gute Belüftung und eine konstante Luftfeuchtigkeit zu sorgen.

Schutzpflanzen

In kleinen Gewächshäusern im eigenen Garten ist es meist unmöglich, alle Vorgaben zu erfüllen und eine garantiert Schädlings-freie Umgebung zu schaffen, insbesondere da es nicht ratsam ist, in engen Räumen chemische Mittel zur Schädlingsbekämpfung einzusetzen. Eine beliebte Alternative, die insbesondere in den letzten Jahren wieder in den Vordergrund gerückt ist, bieten sogenannte Schutzpflanzen. Schutzpflanzen können zwischen anderen Pflanzen eingesetzt werden und sind in der Lage, Schädlinge zu vertreiben und die Ausbreitung von Krankheiten zu verhindern. Beispielsweise Basilikum reduziert Mehltau und vertreibt weiße Fliegen. Dill vertreibt Blattläuse, Möhrenfliegen und den Kohlweißling. Andere Schutzpflanzen sind Tagetes, Schafgarben, Ringelblumen, Kamille, Kapuzinerkresse und Kerbel. Zu beachten ist allerdings, dass sich einige Schutzpflanzen, wie zum Beispiel Basilikum und Dill, untereinander nicht vertragen und daher nicht gemeinsam in einem Gewächshaus angepflanzt werden sollten.

Das richtige Gewächshaus finden

Je nachdem welche Pflanzen angebaut werden sollen, empfiehlt es sich ein Gewächshaus zu wählen, dass eine möglichst optimale Kultur ermöglicht. Größe, sowie Heiz- und Belüftungsmöglichkeiten des Gewächshauses spielen neben vielen anderen Faktoren eine wichtige Rolle. Ganz egal wofür Sie sich am Ende entscheiden; mit Schädlingen sollten sie keine Probleme mehr haben.


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