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Spritzmittel gegen Buchsbaumzünsler: Wirkung, Anwendung und Risiken

Beim Buchsbaumzünsler (Cydalima perspectralis) handelt es sich um einen Schädling, der größtenteils am Bux zu finden ist und diesen bei einem Befall Schritt für Schritt zerstört. Im finalen Entwicklungsstadium ist er ein Schmetterling, der zur Familie der Crambidae gehört. Seit dem 21. Jahrhundert findet man den ostasiatischen Falter auch in Mitteleuropa. Da sich die Tiere extrem schnell vermehren, kann sich ein Befall schnell zu einer Plage entwickeln. Eine Methode der Bekämpfung ist Spritzmittel gegen Buchsbaumzünsler.

Den Buchsbaumzünsler identifizieren

Im Garten findet man den Buchsbaumzünsler ab März, wo er sich mindestens bis zum Herbst aufhält. Zünsler fühlen sich besonders bei trockener Luft wohl, vertragen große Hitze aber eher schlecht. Als Schädling ernährten sie sich von den Blättern und manchmal auch Stielen des Buchsbaumes. Da die Pflanze dadurch absterben kann, ist ein schnelles Eingreifen notwendig. Hier kann man beispielsweise Spritzmittel gegen Buchsbaumzünsler verwenden.

Vor der Anwendung von Spritzmittel gegen Buchsbaumzünsler muss dieser genau identifiziert werden. Typische Anzeichen sind auch spinnennetzartige Rückstände am Baum.
Aufgrund seiner Färbung kann sich der Zünsler gut tarnen. Deshalb ist es wichtig, sein Aussehen genau zu kennen. So kann er rechtzeitig bekämpft werden.

Vor der Bekämpfung muss der Schädling zunächst identifiziert werden. Den Buchsbaumzünsler kann man an seinen äußeren Merkmalen recht schnell erkennen. Bevor er sich zum Schmetterling entwickelt, lebt er als Raupe. Hier ist er für die Bäume am gefährlichsten. Die Raupen haben einen grünen Körper mit schwarzen Punkten und werden etwa 5 Zentimeter lang. Dieses Stadium dauert normalerweise nur wenige Tage an. Nach der Verpuppung schlüpft der Falter mit einer Flügelspannweite von etwa 4,5 Zentimetern. Er ist nun weiß mit einem dunklen Rand an den Flügeln.

Man sollte mit der Bekämpfung des Buchsbaumzünslers beginnen, sobald sich am Baum erste Hinweise auf einen Befall zeigen. Schon nach kurzer Zeit sind kleine Fressspuren zu erkennen, wovon vor allem die inneren Blätter betroffen sind. Anschließend arbeitet sich der Schädling Schritt für Schritt nach außen vor. An den Blättern erkennt man den entstehenden Nährstoffmangel in Form von hellen Flecken. Hier spricht man auch von einem Schabfraß, der vor allem bei jungen Tieren vorkommt. Ältere Raupen fressen die Blätter häufig ganz ab.

Weiter greifen die Tiere auch die grüne Rinde neuer Triebe an. Dies führt nach und nach zum Absterben der Triebe, sodass mit der Zeit die ganze Pflanze abstirbt. Um dem entgegenzuwirken, kann man Spritzmittel gegen Buchsbaumzünsler einsetzen. Hier hat man die Wahl zwischen biologischen und chemischen Methoden.

Das biologische Mittel sollte dem chemischen immer vorgezogen werden, da es sanfter ist und weniger Risiken für die Umwelt mit sich bringt. Ein biologisches Spritzmittel kann man mit wenigen Zutaten auch selbst herstellen. Verfehlt es seine Wirkung, kann zu einer chemischen Alternative gegriffen werden.

Spritzmittel gegen Buchsbaumzünsler: Wirkung

Ein biologisches Spritzmittel tötet den Buchsbaumzünsler, nicht aber andere Tiere. In seiner Wirkung ist es in der Regel ähnlich schnell und effektiv wie seine chemische Alternative. Zu den biologischen Mitteln gehört zum Beispiel das Bakterium Bacillus thuringiensis, was besonders bei jungen Raupen effektiv ist und diese schnell abtötet.

Ein weiteres Mittel ist Azadirachtin. Es wirkt ähnlich wie Neemöl, ein beliebtes Mittel, das häufig gegen Buchsbaumzünsler eingesetzt wird. Gemein haben die meisten Spritzmittel, egal ob biologisch oder chemisch, dass sie die Tiere abtöten.

Eine Ausnahme bildet eine Mischung aus Essig und Öl. Besprüht man den Baum mit einem solchen Gemisch, fallen die Raupen lediglich vom Baum. Man sollte sie danach zügig einsammeln und in einiger Entfernung aussetzen, damit sie nicht wieder auf den Baum klettern.

Spritzmittel gegen Buchsbaumzünsler: Anwendung

Das Bacillus thuringiensis sollte am besten bei Temperaturen von 15 Grad und mehr eingesetzt werden. Beim Sprühen sollte man darauf achten, das Mittel sowohl auf die äußeren als auch auf die inneren Blätter zu sprühen. Hierfür verwendet man am besten ein Drucksprühgerät. Die Anwendung sollte nach zwei Wochen wiederholt werden.

Bei der Buchsbaumzünsler Bekämpfung sind biologische Mittel chemischen stets vorzuziehen. So wird die Umwelt weniger belastet.
Ein Hochdruckreiniger kann dabei helfen, die Schädlinge vor dem Einsatz von Spritzmittel gegen Buchsbaumzünsler von der Pflanze zu entfernen.

Auch Azadirachtin wird gerne in dieser Form angewendet. Wer hingegen Neemöl als Spritzmittel gegen Buchsbaumzünsler verwendet, sollte die Schädlinge vor der Behandlung großflächig absammeln. Hier ist ein Hochdruckreiniger hilfreich, da die Zünsler beim Besprühen durch den Wasserdruck vom Baum fallen. Danach können sie ganz einfach eingesammelt und entsorgt werden. Anschließend sollten die Gespinste beseitigt und die Pflanze zurückgeschnitten werden. Nun wird der Baum eingesprüht. Nach 10-12 Tagen sollte man das Ganze wiederholen. Neem-Spray kann im Übrigen auch prophylaktisch verwendet werden.

Spritzmittel gegen Buchsbaumzünsler: Risiken

Biologische Spritzmittel gegen Buchsbaumzünsler sind für andere Tiere grundsätzlich ungefährlich. Sie entfalten ihre Wirkung dort, wo sie gewünscht ist, nämlich am Zünsler selbst.

Anders sieht es bei chemischen Spritzmitteln aus. Diese können auch für andere Insekten gefährlich werden und dem Boden schaden. Thiacloprid beispielsweise ist schädlich für Bienen. Kommen diese mehrfach mit dem Gift in Berührung, sterben sie ab.

Grundsätzlich sollten bei der Schädlingsbekämpfung stets organische Methoden bzw. Hausmittel bevorzugt werden. Algenkalk oder Schmierseife gegen Buchsbaumzünsler sind hier gute Alternativen.


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