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15 Sträucher für Schatten im Garten

Im Schatten kann man unter anderem Sträucher platzieren.

Schattige Standorte im Garten sind vielfältig: Bäume, Hauswände, verdeckte Plätzchen, aber auch Überdachungen des Außenbereiches können zu Schatten führen. Trist müssen diese Orte nicht aussehen, und auch dort können Böden kultiviert werden. Viele Sträucher eignen sich für schattige Standorte und können dank ihres breiten Wuchses schnell Leben an die oftmals kargen Örtlichkeiten bringen. Wir zeigen Ihnen 15 Sträucher, die sich für minimale Lichtverhältnisse eignen.

1. Echte Seidelbast (Daphne mezereum)

Echte Seidelbast Strauch im Garten
Der Echte Seidelbast möchte am liebsten ungestört wachsen.

In der Natur finden wir den echten Seidelbast in Wäldern, die feuchte Bodenverhältnisse aufweisen. Im Garten bietet sich der Echte Seidelbast daher hervorragend als Bepflanzung unter Bäumen an. Gerne darf der Boden auch etwas steinig sein, das erhöht die Durchlässigkeit des Bodens und sorgt so für optimale Wachstumsbedingungen. Ungestörte Wachstumsbedingungen sind für den Echten Seidelbast am besten geeignet. Auf ein späteres Umsetzen der Pflanze sollte daher im Laufe der Lebensspanne des Strauches verzichtet werden. Auch optisch ist der Strauch ein Hingucker: Seine Blüten zeigt er bereits im März, rote Steinfrüchte schmücken den Strauch ab Juni.

2. Felsenbirne (Amelanchier)

Felsenbirne Strauch im Garten
Bei ihrem grandiosen Wachstum gleicht die Felsenbirne sogar einem Baum.

Ihre volle Schönheit entfaltet die Felsenbirne im Frühjahr, wenn die Blüten den Strauch in ein weißes Farbenmeer tauchen. Doch auch im Herbst sind einige Unterarten der Felsenbirne mit ihrer prägnanten Herbstverfärbung ein echter Hingucker. Klein ist die Felsenbirne gewiss nicht. Sie kann bis zu sechs Meter in die Höhe wachsen und gleicht so oftmals einem Baum, zählt jedoch zu den Sträuchern für Schatten. Bei der Standortwahl können Sie die Felsenbirne flexibel im Garten positionieren. Ansprüche an den Standort stellt sie nicht und auch eisige Temperaturen können der winterharten Felsenbirne nichts anhaben. So eignet sie sich auch für sehr schattige Plätze. Lediglich ein regelmäßiges Gießen sowie eine einmalige Düngung mit organischem Düngemittel ist bei der Anzucht in den ersten Jahren zu empfehlen.

3. Mahonie (Mahonia aquifolium)

Mahonie Strauch im Garten
Mit der Mahonie holt man den Sommer in den Garten.

Der Kleinstrauch taucht den Garten in den Monaten April und Mai in gelbe Farben. Die traubenförmigen Blüten der Mahonie, sondern einen dezenten Duft ab und leiten in den Sommer über. Die Mahonie lässt sich gestalterisch toll in Gartenanlagen aufgrund seiner kleinen Wuchsform einbetten. So wächst der Strauch maximal 150 Zentimeter in die Höhe und 100 Zentimeter in die Breite. Die dichte Wuchsform lässt den Strauch besonders dekorativ wirken. Nach der Blüte wachsen an den Sträuchern blaue Beeren, die sich traubenförmig anordnen. Sie sind essbar, eignen sich aber vor allem als Nahrungsquelle für Vögel. Bei der Standortauswahl sei darauf zu achten, dass der Strauch an halbschattigen Standorten anzupflanzen ist. Ein wenig Sonne wird für ein optimales Wachstum benötigt.

4. Rostblättriger Rhododendron (Rhododendron ferrugineum)

Rosblättriger Rhododendron Strauch im Garten
Der Boden des Rhododendrons sollte von Anfang an mit Nährstoffen versorgt werden.

Die Sträucher sind für ihre vielfältigen Farbwelten bekannt. Je nach Art des Rhododendrons können die Blüten in unterschiedlichsten Farben im April und Mai blühen. Gemein haben die Sträucher, dass sie sich an halbschattigen bis schattigen Standorten besonders beheimatet fühlen. Während der Pflanzung des Rhododendrons sei auf die Bodenverhältnisse gesondert zu achten. Eine gute Düngung im Vorfeld für die Gewährleistung der Nährstoffversorgung ist ein Muss. Zudem sollten Sie mit Blättern oder Hornspänen den Boden nach der Anpflanzung bedecken. Waldähnliche Bodenverhältnisse oder Steingärten sind für den Rhododendron besonders empfehlenswert.

5. Berberitze (Berberis)

Berberitze Strauch im Garten
In einem Kübel eingepflanzt, ist die Berberitze umso mehr vor kühlen Temperaturen geschützt.

 Über 500 Arten gibt es von der Berberitze. Charakteristisch für die Berberitze ist die eiförmige Blattform. Je nach Art sind die Blätter der Berberitze immergrün oder verfärben sich Ende des Jahres in herbstliche Farben. Aufgrund ihres hohen Wuchses bietet sich die Berberitze nicht nur für schattige Standorte, sondern auch als Schattenspender an. Anders als andere Sträucher können Sie die Berberitze auch in einem Kübel einpflanzen. Das schützt den Strauch noch besser vor Frost im Winter. Ansonsten stellt die Berberitze jedoch kaum Ansprüche an den Standort. Sie können den Strauch beliebig anpflanzen, sollten jedoch auf einen durchlässigen Boden achten, um Staunässe zu vermeiden. Als Lebensraum für Vögel sind die Sträucher aufgrund des dichten Wuchses sowie der sich bildenden Früchte gut geeignet.

6. Weigelie (Weigela)

Weigelie Strauch im Garten
Im Sommer blüht die Weigelie besonders schön.

Mit rosafarbenen und weißen Blüten lässt die Weigelie von Mai bis Juni auch dunkle Ecken im Garten erstrahlen. Sowohl in die Höhe als auch Breite kann die Weigelie bis zu 300 Zentimeter wachsen. Durch einen regelmäßigen Schnitt des Kleinstrauchs können Sie diesen aber immer genauso groß halten, wie Sie es möchten. Der Wuchs der Weigelie ist überhängend und macht so vor allem in Gefällen oder hochwachsend einen tollen Eindruck. Möchten Sie die Weigelie anpflanzen, sei auf einen humusartigen Boden zu achten, der sehr durchlässig ist. Eine regelmäßige Bewässerung ist ein Muss für ein ordentliches Wachstum der Weigelie. Vor Frost müssen Sie sich bei diesem Strauch übrigens nicht fürchten, er ist winterhart.

7. Feuerbusch (Kochia scoparia trichophylla)

Feuerbusch Strauch im Garten
Die kräftigen Farben sind das besondere Merkmal vom Feuerbusch.

Den eindrucksvollen Namen verdankt der Feuerbusch seiner kräftigen Farben, die in einem starken Pink und Rot gehalten sind. Insbesondere in Japan sind die Feuerbüsche weit verbreitet, hier sind sie unter dem Namen Sommerzypresse bekannt. Extravaganz im Garten erhalten Sie mit den kugelförmigen Sträuchern in jedem Fall. Das typische rote Erscheinungsbild weisen die Sträucher jedoch nur in den Herbstmonaten auf. Den Rest des Jahres trägt der Busch grüne Blätter. Der Feuerbusch gilt indes als sehr pflegeleicht und stellt kaum Anforderungen an den Standort. Bei der Anzucht sollten Sie lediglich eine gute Drainage der Erde beachten.

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8. Teppichmispel (Cotoneaster dammeri)

Teppichmistel Strauch im Garten
Die roten Beeren der Teppichmispel sollten Sie besser nicht essen.

Die Teppichmispel ist ein Zwergstrauch, zählt jedoch auch zu den Bodendeckern. Der Wuchs der Teppichmispel geht nämlich eher in die Breite als in die Höhe. Während die Teppichmispel nur eine Maximalhöhe von 15 Zentimeter erreichen kann, wächst diese bis zu 100 Zentimeter in die Breite. Der Zwergstrauch empfiehlt sich entsprechend vor allem für Gärten, die eine natürliche Gartengestaltung aufweisen und Sie einen Platz großflächig begrünen möchten. Ein bisschen bunt wird es dennoch: Im Mai und Juni bildet die Teppichmispel rosafarbene und weiße Schalenblüten. Ebenfalls bildet die Pflanze rote Beeren, die jedoch nicht für den Verzehr geeignet sind. Beim Standort können Sie auf schattige Verhältnisse setzen und können die Teppichmispel sowohl in Kübeln, Beeten, frei in Wiesen oder auf Mauern anpflanzen.

9. Spindelstrauch (Euonymus japonicus)

Spindelstrauch im Garten
Den Spindelstrauch sollten Sie anfangs sofort zurückschneiden.

Der Spindelstrauch hat seinen Ursprung in Japan und findet oftmals als Heckenbepflanzung in unseren Gärten Einsatz. So eignet sich dieser gut als Sichtschutz und ermöglicht eine erhöhte Privatsphäre. Die Privatsphäre wird jedoch nicht nur uns Menschen gewährt, sondern auch den Vögeln in unserem Garten. Als Brutort nutzen diese den Strauch besonders gern. Der Wuchs des Spindelstrauchs kann bis zu 800 Zentimeter in die Höhe reichen. Ein passender Rückschnitt ist daher ein wichtiger Pflegeschritt nach Anpflanzung. Der Strauch taucht mit seinen immergrünen Blättern unseren Garten ganzjährig in eine grüne Farbe. Im April, Mai und Juni gesellen sich rispenförmige grüne und weiße Blüten dazu. Als Standort sind halbschattige Orte zu empfehlen, deren Bodenverhältnisse lehmig, durchlässig und humusreich sind.

10. Japanischer Blumenhartriegel (Cornus kousa)

Japanischer Blumenhartriegel Strauch im Garten
Durch massiven Wachstum wirkt dieser Strauch etwas einschüchternd.

Über 50 Arten von Hartriegeln gibt es. Einer davon ist der Japanische Blumenhartriegel. Der Großstrauch wächst 600 Zentimeter in die Höhe und Breite und wirkt so sehr ausladend auf unseren Grundstücken. Die grünen Blätter erhalten im Herbst eine schöne Färbung, wodurch wir das ganze Jahr über immer etwas zu bestaunen haben. Auch die Farbe der Blüte, die von Mai bis Juli zu sehen sind, ist in einem Grünton gehalten. Bei der Anpflanzung des Japanischen Blumenhartriegels sollten Sie bedenken, dass der Strauch kalkempfindlich ist. Regenwasser bietet sich daher für die Bewässerung an. Dieses können Sie unter anderem in Regentonnen sammeln und bei Bedarf verwenden. Der Boden selbst darf gerne sandig und nährstoffreich sein. Eine Düngung mit Kompost kann hier Unterstützung leisten.

11. Kissenschneeball (Viburnum davidii)

Kissenschneeball Strauch im Garten
Der Kissenschneeball holt sich seine Nährstoffe selbst.

Die immergrünen Blätter des Kissenschneeballs wirken dank ihrer buschigen Form wie Kissen auf dem Boden. Der Bodendecker trägt im Juni rosafarbene sowie weiße Blüten, die sich an den obersten Trieben des Strauches bilden. Sie kultivieren den Garten und leisten einen Beitrag zur Artenvielfalt. Ansprüchen an die Bodenverhältnisse werden kaum gestellt. So benötigt die Pflanze zwar ausreichend Wasser, Nährstoffe zieht sie sich jedoch direkt aus dem Boden. Eine zusätzliche Düngung ist nur selten erforderlich und reicht in der Regel einmal pro Jahr aus. Übrig gebliebener Kompost kann hierfür genutzt werden. Sollten Sie den Kissenschneeball nicht direkt auf dem Boden, sondern in Gefäßen anpflanzen, sollten Sie jedoch öfters düngen, um die Nährstoffversorge aufrechtzuerhalten.

12. Eberesche (Sorbus aucuparia)

Eberesche Strauch im Garten
Die Eberesche ist nicht nur in Deutschland beliebt.

Die Eberesche, auch als Vogelbeere bekannt, ist in der DACH-Region weit verbreitet. Ihre prägnanten roten sowie orangen Beeren gelten als Nahrungsmittel für Vögel und sind somit essbar. Der grüne Großstrauch bildet im Mai und Juni weiße Blüten aus, die den Garten mit einer sanften Duftwolke umhüllen. Für große Gartenbereiche ist die Eberesche besonders dankbar, da sie sowohl in die Breite als auch Höhe stark wächst. Bis zu 1,2 Meter kann die Höhe des Strauches erreichen. Für optimale Standortbedingungen sollten Sie auf eine gute Nährstoffversorgung achten. Eine regelmäßige Düngung sei hier zu empfehlen, am besten mit organischen Düngemitteln. Die Pflege ist somit relativ minimal, die Einsatzmöglichkeiten jedoch maximal: Als Baum, Hecke, Böschung oder Gehölz können Sie die Eberesche – je nach Schnitt – nutzen.

13. Gewöhnlicher Liguster (Ligustrum vulgare)

Liguster Strauch im Garten
Die Blüten und Beeren der Liguster ziehen Vögel und Bienen an.

Rispenförmige Blüten bilden sich im Juni und sind eine gute Anlaufstelle für Nützlinge aller Art: Besonders für Bienen sind die Blüten eine gute Anlaufstelle. Die schwarzen Beeren des Ligusters bevorzugen hingegen Vögel. Für schattige Standorte ist der gewöhnliche Liguster gut geeignet, da dieser als Ölbaumgewächs an trockene Bodenverhältnisse gewöhnt ist. Robust ist der gewöhnliche Liguster obendrein. Meist kommt der Liguster als Hecke in den Vorgärten zum Einsatz. Aufgrund seines aufrechten Wuchses bietet sich dieser gut an. Zudem wirkt dieser sehr repräsentativ mit seinem eleganten Wuchs.

14. Knallerbsenstrauch (Symphoricarpos albus)

Knallerbsenstrauch im Garten
Der Knallerbsenstrauch hat ein ausgeglichenes Wachstum.

Der Knallerbsenstrauch ist auch unter dem Namen gewöhnliche Schneebeere bekannt und ist uns früher öfters auf Spaziergängen begegnet. Die weißen Steinfrüchte lassen sich bei Berührung nämlich wie Knallerbsen knallen: ein Heidenspaß für groß und klein. Neben den charakteristischen Früchten bringt der Juni, August und September aber auch rosafarbene Blüten mit sich, die glockenförmig wachsen. Der Wuchs des Knallerbsenstrauches kann als gleichmäßig bezeichnet werden. So wächst dieser oftmals genauso stark in die Höhe wie in die Breite. Maximal sind 200 Zentimeter möglich. Halbschattige, aber auch schattige Plätzchen sind für die Anpflanzung denkbar. Wichtig ist, dass die Bodenstruktur nicht zu feucht ist. Hier gilt: besser trocken als zu nass. Aus diesem Grund sind bewaldete Grundstücke oder waldähnliche Bodenverhältnisse am geeignetsten für die Anpflanzung.

15. Ranunkelstrauch (Kerria japonica)

Ranunkelstrauch im Garten
Beim Ranunkelstrauch sind bestimmte Bodenverhältnisse zu empfehlen.

Die gelben Blüten des Ranunkelstrauches sind ein echtes Highlight für jeden Garten. Der Kleinstrauch wächst aufrecht bis überhängend und zeigt seine Farben von April bis September. Die Füllung der Blüten lässt diese immer sehr prägnant erscheinen, während die zugespitzten Blätter eher unscheinbar bleiben. Schattige Örtlichkeiten sind für eine Anpflanzung gut geeignet. So können bewaldete Grundstücke, aber auch typische Blumengärten gute Anbauflächen bieten. Den Winter übersteht der Ranunkelstrauch gut, da dieser winterhart ist. Wer möchte, kann aber dennoch einen Frostschutz am Ende des Jahres aufbringen. Weitere Besonderheiten sind bei der Pflege des Kleinstrauches nicht zu beachten. Eine gute Nährstoffversorge sowie humusreiche Bodenverhältnisse sind zu empfehlen, aber kein Muss.

 

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