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Terrassenüberdachung – Übersicht und Vergleich

Eine Terrassenüberdachung aus Holz in einem großen Garten

Terrassenüberdachung – Der große Ratgeber 2019

Finden Sie die perfekte Terrassenüberdachung für Ihren Garten

In diesem Beitrag beschäftigen wir uns ausführlich mit den unterschiedlichen Ausführungen von Terrassenüberdachungen. Wir zeigen Ihnen die Vor- und Nachteile der einzelnen Materialien und Lösungen. Zusätzlich geben wir einige Empfehlungen zu günstigen Alternativen.

In diesem Ratgeber finden Sie alle wichtigen Informationen und Vergleiche zu den jeweiligen Produkten der bekanntesten Hersteller und den beliebtesten Ausführungen.

Wir bewerten die unterschiedlichen Produkte dabei immer völlig unabhängig und versuchen so viele Informationsquellen, Bewertungsquellen und Erfahrungen wie möglich zu kumulieren.

Seien Sie gewiss. Dieser Beitrag wird alle Ihre Fragen rund um Terrassenüberdachungen beantworten.

Ein wichtiger Hinweis vorweg: Wir möchten Sie informieren, dass einige Links auf dieser Website – und auch in diesem Ratgeber – Affiliate-Links sind. Das heißt Haus & Garten Profi erhält eine Vergütung, wenn ein solcher Link von Ihnen angeklickt wird und Sie darüber Produkte kaufen. Für Sie hat das keinen Einfluss auf den Kaufpreis. Für Sie als Nutzer der Website ändert sich nichts. Bitte beachten Sie dabei ebenso, dass Haus & Garten Profi nur durch solche Links finanziert wird und der Betrieb einer werbefreien Seite wie dieser sonst nicht möglich wäre. 

Sie können sich auch immer unserer ehrlichen Meinung sicher sein. Dass wir einen Affiliate-Link einstellen ändert nichts an unserer Bewertung einzelner Produkte.

 

1. Unsere Top 10: Die besten Terrassenüberdachungen 2019

Für alle, die möglichst schnell zu einem Produkt wollen, haben wir hier unsere Top 10 der Terrassenüberdachungen 2019 aufgelistet. Lesen Sie gerne auch die Testberichte zu den einzelnen Modellen, um einen möglichst umfangreichen Überblick über die Produkte zu bekommen.

osoltus Aluminium Terrassenüberdachung

749,00 € 799,00 €

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Überdachung Palram Feria

1.199,00 € 1.549,00 €

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Terrassenüberdachung Leimholz + Glasdach

2.859,00 €

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TOOLPORT Gartenpavillon Premium

359,95 € 429,99 €

inkl. 19% gesetzlicher MwSt.
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Terrassen-Überdachung”Trend”

1.104,95 €

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Pergola, Gartenpavillon

1.999,00 €

inkl. 19% gesetzlicher MwSt.
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Sojag Aluminium Terrassenüberdachung & Markise Budapest

1.499,00 €

inkl. 19% gesetzlicher MwSt.
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blumfeldt Pantheon Solid Sky Pavillon

439,99 € 899,99 €

inkl. 19% gesetzlicher MwSt.
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H.A.P PREMIUM

1.199,00 €

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SORARA Milano

279,90 €

inkl. 19% gesetzlicher MwSt.
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2. Terrassenüberdachung Baugenehmigung

Bevor Sie eine Terrassenüberdachung kaufen sollten Sie beachten: In vielen Fällen benötigen Sie eine Baugenehmigung. Wir haben zu diesem Zweck einen eigenen Ratgeber geschrieben, der Ihnen einen umfangreichen Überblick über die unterschiedlichen Regelungen in allen deutschen Bundesländern gibt.

Zum Beitrag: Terrassenüberdachung Baugenehmigung

 

3. Vor dem Kauf einer Terrassenüberdachung

Wer den Kauf einer Terrassenüberdachung plant, der sollte sich zunächst mit der Konstruktion, dem gewünschten Material und dem Standort beschäftigen.

Es gibt zum Beispiel Konstruktionen, die eine Art Dacherweiterung darstellen. Andere werden wiederum über größere Flächen gespannt und sind freistehend. Sie dienen dann als Grillplatz oder sind ein Sonnenschutz für einen Poolbereich.

Entweder werden die Terrassenüberdachungen an den Gebäudewänden verschraubt oder sie sind Alleinkonstruktionen, die an Pfosten oder ähnlichen Stützmaterialien angebracht werden.

Bevor Sie sich also für eine Ausführung entscheiden: Klären Sie zunächst folgende Fragen:

  • Wo soll die Terrassenüberdachung gebaut werden?
  • Welche Maße soll die Terrassenüberdachung haben? Welcher Bereich soll überdacht werden?
  • Soll die Terrassenüberdachung frei stehen oder am Haus montiert werden?
  • Welches Material bevorzugen Sie? (die Vor- und Nachteile der einzelnen Ausführungen beschreiben wir unten)
  • Wie hoch ist Ihr Budget?

Wer handwerklich geschickt ist, der kann die Terrassenüberdachung auch in Eigenregie bauen. Doch auch das setzt eine Planung voraus. Diese kann selber oder alternativ von einem Architekten durchgeführt werden. Preiswerter ist der Selbstbausatz für Terrassenüberdachungen. Hier werden die Materialien angeliefert und selbst angebaut.

Spielt das Budget keine Rolle, dann kann man auch eine Schreinerei oder eine Schlosserei beauftragen.

 

4. Die unterschiedlichen Materialien im Überblick

Bei der Wahl des Materials hat der Kunde die Qual der Wahl. Eine ganz entscheidende Rolle spielt hier das Budget. Das gilt für alle Materialarten. Entscheidet man sich zum Beispiel für den Bau einer Terrassenüberdachung aus Holz, dann sind Kieferhölzer eine billige Variante. Teakholz ist dagegen wesentlich teurer, aber dafür auch wetterbeständiger und langlebiger.

Bei günstigeren Varianten ist zudem eine ständige Nachbehandlung mit Lasuren oder Öl erforderlich. Zur Abdeckung und für die Dachkonstruktion greift man häufig zu Glas oder Kunststoff. Dieser ist in der Regel blickdurchlässig. Früher wurden die Terrassen oft mit gewelltem Kunststoff überdacht. Der ist aus der Mode gekommen, obwohl er im Fachhandel noch immer zu günstigen Preisen erhältlich ist.

Im Folgenden betrachten wir die unterschiedlichen, gängigsten Materialien (Holz und Aluminium) für Terrassenüberdachungen ausführlich und zeigen Ihnen die Vor- und Nachteile.

 

4.1. Terrassenüberdachung aus Holz

Terrassenüberdachung aus Holz

Holz ist und bleibt der Klassiker der Terrassenüberdachung Materialien

4.1.1. Stabilität

Der Klassiker unter den Terrassenüberdachungen ist die Terrassenüberdachung aus Holz. Diese überzeugt natürlich durch die hochwertige Optik und Haptik, zum Anderen aber auch durch eine hohe Stabilität. Obwohl die tatsächliche Traglast natürlich von der gewählten Holzsorte und dem Holzanteil abhängig ist, kann man trotzdem pauschalisierend sagen: Wer sich für Holz als Material entscheidet, der wählt vor allem eine hohe Stabilität.

Bevor man sich also für eine Holzsorte entscheidet, sollte man überlegen, ob die Terrassenüberdachung wirklich großen Belastungen standhalten muss.

Bildet sie zum Beispiel den Zugang zum Dach, dann sollte sie begehbar sein. Eventuell bildet sie auch die Basis für eine Photovoltaikanlage. Dann muss sie automatisch eine hohe Stabilität haben.

 

4.1.2. Gewicht

Doch auch die stabilste Terrassenüberdachung nützt einem wenig, wenn sie auf einem lockeren Untergrund gebaut wurde. Holz hat immer ein hohes Eigengewicht. Das gilt insbesondere für Vollholz. Entsprechend breit und stabil müssen die Pfosten des Daches sein. Doch auch der Boden muss ihrem Gewicht standhalten. Der darf nicht nachgeben. Ein lockerer Gras- oder Gartenboden eignet sich somit nur bedingt für Terrassenüberdachungen aus Holz.

Grundsätzlich können Holzpfosten nicht einfach auf einem lockeren Boden stehen oder in einen lockeren Boden geschlagen werden. Schon bei wenigem Regen wird der Boden feucht und lockert noch mehr auf. Die Pfosten könnten einsinken oder sogar einknicken. Eventuell neigen sie sich zur Seite. Dann wird die gesamte Konstruktion instabil und könnte in sich zusammenbrechen. Optimal ist ein Stein- oder Betonboden. Wer die Terrassenüberdachung aus Holz in einem lockeren Boden befestigen muss, der sollte für die Pfosten ein Betonfundament fertigen. Im Fachhandel sind auch Vorrichtungen erhältlich, die sich im Boden verankern.

 

4.1.3. Preis

Holz ist ein preiswertes Material. Je nach Holzart, liegt der Preis weit unter dem Baumaterial Aluminium. Im Fachhandel gibt es sogar fertige Bausätze, die noch günstiger sind. Wer eine Terrassenüberdachung aus Holz selber bauen will, der muss kein Profi sein. Holz lässt sich leicht verarbeiten.

Mit ein wenig handwerklichem Geschick gelingt der Bau. Selbst, wenn man mal vom Bauplan abweicht oder einen Fehler macht, dann lässt der sich bei Holz leicht beheben. Eine Schraube mehr ist schnell befestigt und falsche Bohrungen fallen meist gar nicht auf. Ansonsten nutzt man sie als Aufhängung für eine Blumenampel. Damit sind wir schon beim nächsten Vorteil.

 

4.1.4. Anpassungfähigkeit

Auch wer schnell seine Meinung ändert, der findet in Holz das perfekte Material. Denn in Holz kann man zum Beispiel problemlos Aufhängungen anbringen oder Nägel hineinschlagen. Da ist der ein oder andere Blumentopf oder die Partybeleuchtung schnell angebracht. Holzlack gibt es in allen erdenklichen Farben. Die Terrassenüberdachung kann somit in der Wunschfarbe gestrichen werden. Ändert sich der Geschmack oder soll die Terrassenüberdachung später an der Farbe der neuen Gartenmöbel angepasst werden, dann lackiert man sie einfach um.

 

4.1.5. Abnutzung

Holz ist ein natürlicher Rohstoff. Mit der Zeit zeigen sich am Holz deutliche Gebrauchsspuren. Es wird spröde, weist Risse auf und sieht ungepflegt aus. Grundsätzlich kann man diesen natürlichen Verfall nicht verhindern, aber man kann ihn verlangsamen.

Beim ersten Anstrich sollte man möglichst eine Grundierung verwenden. Sie schützt das Holz vor Wettereinflüssen und der Lack lässt sich dadurch einfacher auftragen. Es dauert länger bis Regen, Schnee und Wind ihre Spuren hinterlassen. Beim Lack sollte man nicht an falscher Stelle sparen! Ein teurer Lack lässt sich nicht nur leichter auftragen, er schützt auch besser. Dabei ist es egal, ob man nur einen Schutzlack oder gleich einen Farbenlack aufträgt.

Unabhängig davon muss Holz gepflegt werden. Mindestens einmal im Jahr muss die Terrassenüberdachung aus Holz mit Pflegemitteln behandelt werden. Je nach Holzart, Witterungseinflüsse und Lack muss die Terrassenüberdachung aus Holz auch öfter gestrichen werden. Holz sollte möglichst freistehen.

Auch Möbel sollte man nicht direkt an das Holz stellen. Durch die Witterung entsteht Feuchte. Kann die Luft nicht zirkulieren, dann könnte sich Schimmel bilden. Der verbreitet sich schnell und lässt sich nur schwer eindämmen. Gärten befinden sich oft in einer ständigen Veränderung. Wer die Terrassenüberdachung eventuell noch einmal an einer anderen Stelle anbringen will, der sollte von Holz die Finger lassen. In der Regel wachsen die Schrauben und Nägel schnell im Holz ein. Schuld daran ist die Witterung. Eventuell rosten sie auch. In beiden Fällen wird es unmöglich sein sie einfach wieder herauszudrehen oder herauszuziehen.

 

4.1.6. Optik

Eine Terrassenüberdachung aus Holz eignet sich nicht für jeden Garten. Holz sieht immer sehr rustikal aus. Zu modernen Häusern passt sie oft nur, wenn sie farblich angepasst wird. Naturholz ist dunkel und entsprechend dunkel ist auch die Atmosphäre auf der Terrasse. Zudem sind die Holzpfosten sperrig und wirken gerade bei kleinen Terrassenüberdachungen übergroß.

 

4.1.7. Vor- und Nachteile im Überblick

Zusammengefasst haben Terrassenüberdachung aus Holz also einige Vor- und Nachteile:

  • Hochwertige Optik und Haptik
  • Hohe Stabilität
  • Oft Preiswert im Vergleich zu anderen Materialien
  • Einfache Möglichkeit der Umgestaltung
  • Hohes Eigengewicht
  • Schnelle Abnutzung bzw. hoher Pflegeaufwand
  • Rustikale Optik, die nicht zu jedem Haus passt

 

4.1.8. Unsere Produktempfehlungen

Sie glauben eine Terrassenüberdachung aus Holz ist die richtige für Sie? Sie haben alle Vor- und Nachteile miteinander abgewogen? Sehr gut! Dann haben wir hier unsere Produktempfehlungen für Sie in einer Tabelle zusammengestellt.

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H.A.P PREMIUM Terrassenüberdachung JUIST I Wintergarten Terrassenüberdachung JUIST II Wintergarten Terrassenüberdachung Leimholz
ModellH.A.P PREMIUMTerrassenüberdachung JUIST I WintergartenTerrassenüberdachung JUIST II WintergartenTerrassenüberdachung Leimholz
Preis

1.199,00 €

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659,00 €

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709,00 €

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1.989,00 €

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Bewertung
MaterialHolzHolzHolzHolz
Größe (L x B x H)400 x 350cm400 x 300cm500 x 300cm500 x 350cm
Preis

1.199,00 €

inkl. 19% gesetzlicher MwSt.

659,00 €

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709,00 €

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Exkurs: Das richtige Holz ist entscheidend

Holz ist nicht gleich Holz! Grundsätzlich sollte man beim Bau einer Terrassenüberdachung immer Vollholz verwenden. Sperrholz oder Schichtholz eignet sich nicht für den Außenbau, da es nur bedingt wetterbeständig ist.

Zudem sichert es nicht die Stabilität einer Terrassenüberdachung. Auch ein Mix aus Vollholz und Sperrholz ist nicht empfehlenswert. Unabhängig von der Holzsorte, sollte das Holz immer druckimprägniert sein. Damit die Terrassenüberdachung später auch stabil bleibt, sollte das Holz keinerlei Beschädigungen aufweisen. Schon kleinste Risse können sich unter Druck weiter ausbreiten. Das könnte zu einer Instabilität der Terrassenüberdachung führen. Generell muss das Holz abgelagert sein. Das hat den Vorteil, dass es sich weniger verzieht und nicht mehr so stark arbeitet. Auch das stärkt die Stabilität.

Ein Blick in einen Baumarkt oder in einen Holzfachhandel zeigt, dass die Auswahl an Holz riesig ist. Der Verbraucher verliert hier schnell den Überblick. Auf keinen Fall sollte man sich vom Aussehen leiten lassen. Nicht jedes schön ansehnliche Holz eignet sich zum Außenbau. In erster Linie sollte das Holz wetterbeständig und stabil sein.

 

Die unterschiedlichen Holzsorten im Überblick

Wer helles Holz bevorzugt, sollte auf Birkenholz zurückgreifen. Birkenholz ist ein typisches Holz für den skandinavischen Stil. Es lässt sich problemlos lackieren. Birkenholz soll seine helle Farbe behalten und wird daher oft nur mit einem klaren und wetterfesten Lack lackiert.
Buchenholz gilt als sehr stabil. Leider ist der äußere Bereich sehr empfindlich. Doch trotzdem eignet es sich hervorragend zum Bau einer Terrassenüberdachung. Durch die Stabilität des Kernes bleibt es auch nach Jahren noch fest und äußerst stabil. Vorausgesetzt, dass der Außenbereich mit einer entsprechenden Grundierung und mit Qualitätslack gestrichen wird.
Fichte ist eine beliebte deutsche Holzsorte. Das Holz wird auch sehr oft für die skandinavische Bauweise verwendet. Geschätzt wird es für sein helles bis fast weißes Aussehen. Fichtenholz ist sehr harzreich. Beim Kauf sollte man daher darauf achten, dass das Harz weitgehend entfernt wurde. Auch Fichte eignet sich für den Außenbau. Das Holz ist im Vergleich zu vielen anderen Holzsorten günstig im Einkauf.
Erlenholz wird oftmals beim Außenbau verwendet, da es wasserfest ist. Es ist jedoch auch ein sehr weiches Holz. Das wirkt sich eventuell auf die Stabilität aus. Der Vorteil liegt in seiner Langlebigkeit.
Eichenholz ist bekannt für sein hohes Härtegrad. Dadurch ist es beständig. Allerdings auch schwer. Es eignet sich daher nur für kleinere Terrassenüberdachungen. Wer es für eine größere Terrassenüberdachung verwenden will, der sollte sich detailliert mit der Stabilität auseinandersetzen und einen Fachmann zu Rate ziehen.
Kiefernholz ist ein universelles Holz. Es kann für eine Vielzahl an Baumaßnahmen verwendet werden und eignet sich hervorragend für eine Terrassenüberdachung. Es ist ein sehr helles Holz. Durch Lack passt es sich aber allen Farbtönen an. Eine Terrassenüberdachung aus Kiefernholz ist eine günstige Alternative.
Walnussholz gehört zu den edelsten Holzsorten. Es ist ein sehr exklusives Holz und qualitativ unschlagbar. Im Vergleich zu anderen Holzsorten ist es teuer.
Teakholz ist mit Abstand am besten für den Bau einer Terrassenüberdachung geeignet. Früher kannte man Teakholz von exklusiven und edlen Gartenmöbeln. Heute kommt Teak auch beim Außenbau zur Anwendung. Das hat gute Gründe. Teak ist äußerst robust und sehr wetterbeständig. Es benötigt kaum Pflege und behält über Jahre sein frisches Aussehen. Frost und Schnee können Teakholz nichts anhaben. Auch unter stärkster Sonnenbestrahlung bleibt Teakholz in Form. Es ist fast bruchsicher und besitzt somit eine hohe Stabilität. Auch Schimmel, Pilze und andere Schädlinge finden an Teakholz keine Vermehrungs- oder Einnistungsmöglichkeiten vor. Das Holz ist resistent dagegen. Im Vergleich zu anderen Sorten muss man beim Bau mit Teakholz tiefer in die Tasche greifen. Doch das zahlt sich hier aus. Ein besseres Preisleistungsverhältnis zum Bau einer Terrassenüberdachung wird man nicht finden.
Mehr Informationen zu Terrassenüberdachungen aus Holz

 

4.2. Terrassenüberdachung aus Aluminium

Terrassenüberdachung Alu - Ratgeber 2019

Terrassenüberdachung Alu – Die moderne Variante

Aluminium wird beim Bau von Terrassenüberdachungen immer beliebter. Gerade beim Überbau von größeren Terrassenflächen eignet sich Aluminium hervorragend. Nachfolgend sind die Vor- und Nachteile und die wichtigsten Informationen zum Bau mit Aluminium zusammengefasst.

 

4.2.1. Stabilität und Gewicht

Aluminium ist ein sehr leichtes Baumaterial. Doch trotz seines geringen Gewichtes, verfügt es aber trotzdem über eine hohe Stabilität. Das macht das Material für den Bau einer Terrassenüberdachung besonders attraktiv.

Anders als bei Holz kann Aluminium aufgrund dieser Eigenschaften hervorragend für weiche Böden (z.B. Rasenflächen an denen sich Wasser ansammelt oder schlecht abläuft) genutzt werden. Denn wer hier bauen will, der benötigt einen leichten Baustoff. Durch das geringe Gewicht ist Aluminium auch ideal zum Überdachen von großen Terrassen. Im Vergleich zu Holz lassen sich mit Aluminium große Dachflächen problemlos konstruieren. Die Stabilität bleibt erhalten und Zwischenstützen sind nicht erforderlich.

Trotzdem ist das geringe Gewicht gleichzeitig einer der großen Nachteile von Aluminium. Denn eine Terrassenüberdachung aus Aluminium besitzt nur eine geringe Standfestigkeit. Hier muss fast immer nachgeholfen werden. Ansonsten hält die Überdachung keinem Sturm stand.

Es sollte demnach darauf geachtet werden, dass die Füße möglichst fest stehen. Für die Stützpfosten benötigt man eine bestimmte Verankerung. Diese sind im Fachhandel erhältlich. Ein Fundament aus Beton ist nicht unbedingt empfehlenswert, da die Pfosten schon ein wenig nachgeben müssen. Auch die leichte Dachkonstruktion könnte bei starkem Wind oder Sturm zur Gefahr werden und wegfliegen. Daher sollten die Verschraubungen immer aus hochwertigen Materialien hergestellt sein.

 

4.2.2. Preis

Aluminium ist im Vergleich zu vielen Holzsorten ein teures Baumaterial. Wer also ein geringes Budget zur Verfügung hat, der sollte gut kalkulieren.

 

4.2.3. Anpassungfähigkeit

Aluminium ist überall im Fachhandel erhältlich. Man bekommt es als Einzelmaterialien oder als kompletten Bausatz für Terrassenüberdachungen. Es lässt sich leicht kürzen und kann so ohne großen Aufwand bearbeitet werden. Da es leicht ist, kann die Terrassenüberdachung von Hand erfolgen. Auf Wunsch ist Aluminium in verschiedenen Farben erhältlich. Es benötigt keine Grundierung und keinen Farbanstrich. Aluminium kann sofort verarbeitet werden. Auch Bohrungen können leicht durchgeführt werden. Ebenso lassen sich Schrauben und Befestigungen leicht anbringen.

Doch erneut ist dieser Vorteil gleichzeitig ein Nachteil. Für Aufhängungen ist fast immer eine Bohrung erforderlich. Einmal angebrachte Aufhängungen können zwar abmontiert werden, aber die Bohrlöcher bleiben sichtbar. Sie können nur mit farblich abgestimmten Abdeckungen bearbeitet werden. Bekannterweise sehen diese aber nicht immer unbedingt gut aus.

 

4.2.4. Abnutzung

Wer keine Lust hat seine Terrassenüberdachung regelmäßig zu pflegen, der sollte in jedem Fall Aluminium für den Bau verwenden. Aluminium ist langlebig und wetterbeständig. Es hält sowohl starker Sonneneinstrahlung als auch Frost und Schnee stand. Allenfalls sollte die Terrassenüberdachung zweimal im Jahr gereinigt werden. Aber auch das ist nicht wirklich nötig. Im Herbst sammeln sich Blätter in den Regenrinnen. Diese sollte man entfernen. Im Vergleich zu Holz ist aber keine Reinigung oder Pflege notwendig. Hier kann jeder ganz individuell entscheiden. Zum Reinigen eignet sich ein handelsüblicher Schlauch. Die Terrassenüberdachung aus Aluminium kann man zum Beispiel mit Wasser abspritzen oder mit einem verlängerten Besen abkehren.

 

4.2.5. Optik

Aluminium hat eine schlanke, moderne Optik. Kombiniert mit Glas kann eine Terrassenüberdachung aus Aluminium sehr hochwertig aussehen und eignet sich deshalb oft auch für moderne Gärten und Häuser. Vor allem in förmlichen Design-Gärten oder minimalistische Garten-Designs sollte auf Aluminium als Material zurückgegriffen werden.

 

4.2.6. Vor- und Nachteile im Überblick

Zusammengefasst haben Terrassenüberdachung aus Aluminium also einige Vor- und Nachteile:

  • Ideal bei weichen Böden oder großen Terrassen
  • Leicht zu bearbeiten
  • Aluminium ist pflegeleicht und langlebig
  • moderne Optik, die vor allem zu modernen Häusern und Gärten passt
  • Geringe Standfestigkeit
  • Wenige Möglichkeiten zur Umgestaltung

 

4.2.7. Unsere Produktempfehlungen

Sie glauben eine Terrassenüberdachung aus Aluminium ist die richtige für Sie? Sie haben alle Vor- und Nachteile miteinander abgewogen? Sehr gut! Dann haben wir hier unsere Produktempfehlungen für Sie in einer Tabelle zusammengestellt.

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osoltus Aluminium Terrassenüberdachung Überdachung Palram Feria Pergola, Gartenpavillon Sojag Aluminium Terrassenüberdachung & Markise Budapest Leco Terrassenüberdachung mit Doppelstegplatten
Modellosoltus Aluminium TerrassenüberdachungÜberdachung Palram FeriaPergola, GartenpavillonSojag Aluminium Terrassenüberdachung & Markise BudapestLeco Terrassenüberdachung mit Doppelstegplatten
Preis

749,00 € 799,00 €

inkl. 19% gesetzlicher MwSt.

1.199,00 € 1.549,00 €

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1.999,00 €

inkl. 19% gesetzlicher MwSt.

1.499,00 €

inkl. 19% gesetzlicher MwSt.

999,00 €

inkl. 19% gesetzlicher MwSt.
Bewertung
MaterialAluminiumAluminiumAluminiumAluminiumAluminium
Größe (L x B x H)435 x 300cm420 x 300cm298 x 423 x 283cm298 x 364cm360 x 300 x 224cm
Preis

749,00 € 799,00 €

inkl. 19% gesetzlicher MwSt.

1.199,00 € 1.549,00 €

inkl. 19% gesetzlicher MwSt.

1.999,00 €

inkl. 19% gesetzlicher MwSt.

1.499,00 €

inkl. 19% gesetzlicher MwSt.

999,00 €

inkl. 19% gesetzlicher MwSt.
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Mehr Informationen zu Terrassenüberdachungen aus Aluminium

 

5. Das Dach der Terrassenüberdachung

Eine Terrassenüberdachung aus Glas sieht nicht nur schön aus, sondern ist auch praktisch

Beim Dach der Terrassenüberdachung entscheiden sich die meisten Hausbesitzer für Glas.

Die Konstruktion einer Terrassenüberdachung kann aus verschiedenen Materialien hergestellt sein. Anders schaut es beim Dach aus. Hier entscheiden sich die meisten Hausbesitzer für Glas. Denn dies ist leichter als Holz und sorgt gleichzeitig für eine helle Atmosphäre. Trotzdem sollte man sich zunächst informieren. Denn Glas ist nicht gleich Glas! Es gibt hier große Unterschiede.

Während normales Glas beispielsweise nur selten zum Einsatz kommt, sind Polycarbonat oder Acrylglas sehr beliebt.

 

5.1. Polycarbonat

Zunächst einmal vorweg: Polycarbonat ist eigentlich kein richtiges Glas. Es handelt sich hierbei um einen Kunststoff, der als Glasalternative beim Bau einer Terrassenüberdachung eingesetzt werden kann.

Polycarbonat hat im Vergleich zu Glas zahlreiche Vorteile. Beispielsweise ist Polycarbonat bruchsicher. Das macht das Material besonders langlebig. Hinzu kommt eine erstklassige Elastizität des Materials. Durch diese hält Polycarbonat auch starkem Wind oder Stürmen stand.

Hinzu kommt eine starke Temperaturbelastbarkeit: Selbst hohe Temperaturen von über 40 oder unter 20 Grad Celsius gehen spurlosen an Polycarbonat-Platten vorüber. Mittlerweile sind sogar Platten mit hitzeabweisenden Materialien erhältlich. Dadurch bleibt es auch bei hohen Temperaturen unter der Terrassenüberdachung kühl. Zudem sind fast alle Platten an der Oberfläche veredelt und schützen so vor UV-Strahlen.

Dächer aus Polycarbonat werden meist auf Konstruktionen aus Aluminium angebracht. Beide harmonieren sehr gut, da Polycarbonat ein echtes Leichtgewicht ist.

Die Vor- und Nachteile von Polycarbonat noch einmal im Überblick:

  • Bruchsicher
  • Leicht
  • Temperaturbeständig
  • Elastisch
  • moderne Optik, die vor allem zu modernen Häusern und Gärten passt
  • Nicht Lichtecht
  • Optik ähnelt Glas eher wenig

5.2. Acrylglas

Acrylglas kennt man meist eher unter dem gängigen Begriff Plexiglas.

Im Gegensatz zu Polycarbonat hat Acrylglas allerdings einige Nachteile. Zum einen ist Acrylglas sehr anfällig. Schon kleine Äste, die bei Wind über das Dach hinwegfegen, können unschöne Kratzspuren hinterlassen.

Leider ist Acrylglas auch nicht bruchsicher. Auch in Verbindung mit Konstruktionen aus Aluminium ist es nur bedingt brauchbar, da es ein hohes Eigengewicht hat.

Trotzdem ist Acrylglas beim Bau einer Terrassenüberdachung sehr beliebt, denn nur dieses Glas verspricht eine Lichtechtheit. Die Durchsicht ist erstklassig und die Terrasse bekommt zu jeder Tageszeit ein natürliches Licht. Das schafft eine angenehme Atmosphäre.

Acrylglas hält auch einer hohen UV-Strahlung stand. Zudem muss eine Terrassenüberdachung aus Acrylglas weniger gepflegt werden. Die Oberfläche ist in der Regel mit einer besonderen Beschichtung imprägniert. Regenwasser tropft sofort ab. Dadurch können Wasserflecken erst gar nicht entstehen. Zum Reinigen reicht in der Regel ein einfacher Wasserschlauch.

Die Vor- und Nachteile von Acrylglas noch einmal im Überblick:

  • Lichtecht
  • Glasähnliche Optik
  • Leicht zu pflegen
  • Weniger Bruchsicher als Polycarbonat
  • Schwerer als Polycarbonat
  • Empfindlich für Kratzer und kleine Beschädigungen

 

Exkurs: Wellplatten oder Doppelstegplatten

Acrylglas und Polycarbonat sind meist als Wellplatten oder Doppelstegplatten (auch als Hohlkammerplatten bekannt) erhältlich. Hier wollen wir kurz darauf eingehen, für welche Ausführung Sie sich entscheiden sollten.

 

Wellplatten

Seit vielen Jahrzehnten werden Wellplatten für den Bau von Terrassenüberdachungen genutzt. Sie sind sehr beliebt, wenn der Bau der Terrassenüberdachung mit wenig Geld getätigt werden soll. Allerdings sind sie optisch nicht wirklich schön anzusehen.

Zudem haben sie keinerlei wärmedämmende Eigenschaften. Sie dienen lediglich der Überdachung und somit als Schutz vor Regen und Nässe.

Bei hohen Sommertemperaturen staut sich zusätzlich die Hitze darunter. Das gilt insbesondere, wenn sie nicht freistehend gebaut sind.

Auch lassen sich die Platten wegen ihrer welligen Form schlechter reinigen. In jeder Wellenvertiefung sammelt sich Schmutz. Daher sollten die Dächer aus Wellplatten öfter mit einem Hochdruckreiniger von Laub und Schmutz befreit werden.

 

Doppelstegplatten bzw. Hohlkammerplatten

Doppelstegplatten haben eigene Luftkammern, die nebeneinanedr angerichtet sind. Meist sind sie vorgefertigt in rechteckiger oder quadratischer Form zu kaufen. Einfache Bauweisen sind dabei am günstigsten. Sie haben eine doppelte Luftkammer. Alternativ stehen auch Platten mit dreifachen und fünffachen Kammern zur Verfügung. Diese überzeugen durch eine hohe Stabilität aufgrund ihrer Härte und einer exzellenten Wärmedämmung.

In der Regel sind die Doppelstegplatten und Hohlkammerplatten glasklar. Alternativ gibt es auch milchige oder dunkel getönte Platten.

Der wesentliche (und wahrscheinlich einzige) Nachteil zu Wellplatten liegt im Preis. Doppelstegplatten sind meist teurer als Wellplatten.

 

5.3. Glas

Das handelsübliche Glas wird eigentlich nie zum Bau einer Terrassenüberdachung verwendet. Denn dies stellt ganz einfach ein Sicherheitsproblem dar. Glas ist sehr bruchempfindlich. Je nach Dicke und Beschaffenheit werden schon kleinste Risse zur Gefahr. Die Dächer könnten schon bei kleinsten Belastungen zersplittern und einen erheblichen Schaden anrichten. Sie werden somit auch zu einer Gefahr für Menschen.

Deshalb ist der Bau durch die DIN-Norm geregelt. Wer eine Terrassenüberdachung aus Glas bauen will, der darf ausschließlich Sicherheitsglas verwenden. Im Handel ist das Glas unter Verbundsicherheitsglas (VSG) erhältlich. Dieses Glas besteht immer aus zwei einzelnen Glasscheiben. Diese Scheiben sind mit einer speziellen Folie verklebt. Ist die Terrassenüberdachung Publikumsverkehr ausgesetzt, dann gelten in einigen Bundesländern sogar gesetzliche Vorschriften beim Bau einer Terrassenüberdachung. Unter Umständen muss ein Verbundsicherheitsglas mit einem teilvorgespanntem Glas zum Einsatz kommen. Dieses Glas ist unter der Abkürzung TVG bekannt.

Aufgrund dieser Regelungen raten wir dringend davon ab einfaches Glas beim Bau Ihrer Terrassenüberdachung einzusetzen. 

 

Exkurs: Versicherungsschutz bei einer Terrassenüberdachung aus Glas

Die Terrassenüberdachung gehört zum Gebäude. Daher ist im Schadensfall die Gebäudeversicherung in der Haftung. Bei einer Terrassenüberdachung aus Glas schauen Versicherungen im Schadensfall genauer hin. Denn wer einfaches Glas zum Bau nutzt, der wird im Schadensfall leer ausgehen.

Auch bei Personenschäden haftet die Versicherung nur, wenn Glas der DIN-Norm zum Bau verwendet wurde. Daher sollte man hier kein Risiko eingehen. Gerade bei Personenschäden können unter Umständen Schmerzensgeldzahlungen oder hohe Krankenhauskosten entstehen.

 

5.4. Verbundsicherheitsglas

Einer der wesentlichen Vorteile von Verbundsicherheitsglas im Vergleich zu normalem Glas besteht natürlich in der Sicherheit.

Das Verbundglas reagiert bei Beschädigungen durch eine Folienbeschichtung völlig anders als Glas. Scherben und Splitter bleiben hier an der Folie haften, sodass niemand gefährdet werden kann.

Zusätzlich ist Verbundsicherheitsglas ein sehr guter Wärmedämmer und dabei auch noch super pflegeleicht. Regenwasser perlt beispielsweise ab und Schmutz wird sehr gut abgewiesen.

Doch der Einsatz von Verbundsicherheitsglas hat auch Nachteile.

Beispielsweise ist Verbundsicherheitsglas im Vergleich zu den oben genannten Alternativen Polycarbonat und Acrylglas sehr schwer. Das hat den Nachteil, dass eine stabile Unterkonstruktion erforderlich ist. Aluminium ist in Verbindung mit Verbundsicherheitsglas daher nur bedingt zu empfehlen. Auch können die schweren Platten kaum bzw. gar nicht per Hand gehoben werden. Zum Bau benötigt man also zusätzliches Werkzeug oder professionelle Hebegeräte.

Zusätzlich sind die Platten aus Verbundsicherheitsglas vorgefertigt und haben bestimmte Masse. Wer selber eine Terrassenüberdachung baut, der kann die Platten nicht vor Ort zurechtschneiden. Sie sind viel zu schwer und sollten daher maßgerecht angeliefert werden. Hier sollte man dann lieber zweimal messen. Eine Maßanfertigung ist meist teuer. Daher sollte man überlegen, ob man die vorgefertigten Maße irgendwie verwenden kann.

Die Vor- und Nachteile von Verbundsicherheitsglas noch einmal im Überblick:

  • Lichtecht
  • Glasähnliche Optik
  • Leicht zu pflegen
  • Bruchsicher und unempfindlich
  • Sehr schwer
  • Maßanfertigungen meist teuer
  • Zur Verarbeitung wird zusätzliches Werkzeug benötigt (z.B. professionelles Hebegerät)

 

5.5. Unsere Produktempfehlungen

Sie glauben, sie haben sich für das richtige Material entschieden? Vergleich Sie am besten noch einmal unsere Produktempfehlungen.

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Terrassenüberdachung Leimholz + Glasdach Terrassen-Überdachung"Trend" Solidbasic mit VSG Glas
ModellTerrassenüberdachung Leimholz + GlasdachTerrassen-Überdachung”Trend”Solidbasic mit VSG Glas
Preis

2.859,00 €

inkl. 19% gesetzlicher MwSt.

1.104,95 €

inkl. 19% gesetzlicher MwSt.

1.649,00 €

inkl. 19% gesetzlicher MwSt.
Bewertung
MaterialHolz / GlasAlu / GlasLeimholz / Glas
Größe (L x B x H)600 x 400cm312 x 300cm400 X 300cm
Preis

2.859,00 €

inkl. 19% gesetzlicher MwSt.

1.104,95 €

inkl. 19% gesetzlicher MwSt.

1.649,00 €

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6. Besonderheiten bei freistehenden Terrassenüberdachungen

Freistehende Terrassenüberdachungen haben spezielle Anforderungen

Freistehende Terrassenüberdachungen haben spezielle Anforderungen

In vielen Gärten ist es leider nicht möglich eine Terrassenüberdachung am Haus zu montieren. Deshalb entscheiden sich Bauherren oft für eine Freistehende Lösung. Doch diese ist häufig teurer. Das liegt meist daran, dass sie eine hohe Eigenstabilität haben muss. Zusätzlich ist meist mehr Material notwendig und es müssen diverse Besonderheiten und Anforderungen an Untergrund und Stabilität beachtet werden.

 

6.1. Untergrund

Wer den Bau einer freistehenden Terrassenüberdachung plant, der sollte sich den Standort sehr gut überlegen. Denn die richtige Wahl des Standortes kann bares Geld sparen.

Wie oben beschrieben sollte man Terrassenüberdachungen grundsätzlich auf einem festen Boden bauen. Optimal ist ein harter Boden, wie zum Beispiel ein Steinboden oder ein Teerboden. Weniger geeignet sich Grasflächen. Hier empfiehlt sich eine Integration der Stützpfosten in den Bodenbelag der Terrassenüberdachung. Gar nicht geeignet sind bodenlockere Wiesenflächen. Hier muss zunächst der Boden bearbeitet werden.

 

6.2. Stabilität

Wie es der Name schon sagt. Die freistehende Terrassenüberdachung steht frei und ist somit eine eigenständige Konstruktion. Eine Terrassenüberdachung, die unmittelbar am Haus angrenzt, findet einen Halt in der Hausmauer oder der Dachkonstruktion.

Diese Konstruktion und die Hausmauer sind äußerst stabil und somit ein idealer Stützpfeiler. Die freistehende Konstruktion kann darauf nicht zurückgreifen. Sie müssen also Sorge dafür tragen, dass ihre Stützpfosten eine hohe Stabilität aufweisen. Ist das Material des Daches zu schwer, dann könnten sich Stützpfosten aus Aluminium verbiegen. Stützpfosten aus Holz könnten sogar brechen. Im schlimmsten Fall fällt die ganze Terrassenüberdachung in sich zusammen.

Daher sollte man vor dem Bau der Terrassenüberdachung die zulässige Gewichtsbelastung prüfen und das Material entsprechend anpassen. Wer nicht klar kommt, der sollte auf fertige Bausätze zurückgreifen. Diese sind statisch geprüft und garantieren beim fachgerechten Aufbau eine Stützsicherheit.

 

6.3 Zusätzliche Gefahr durch Wind und Sturm

Eine Terrassenüberdachung am Haus steht windgeschützt und hat eine geringe Angriffsfläche. Bei einer freistehenden Terrassenüberdachung sieht das dagegen ganz anders aus. Sie steht fernab von Mauern und Gebäuden. Damit hat sie für den Wind eine große Angriffsfläche zu bieten. Zwar kann ein durchschnittlich starker Wind kaum Schäden anrichten und auch die Stützpfosten sind aufgrund der kleinen Angriffsfläche kaum gefährdet, doch das Dach ist dagegen einer direkten Gefahr ausgesetzt.

Der Wind schlägt von unten unter das Dach. Er sammelt sich dort und schlägt dann mit voller Wucht nach oben. Ist der Wind stark genug, dann wird nicht selten das Dach weggefegt. Dementsprechend ist es wichtig hier mit besonders hochwertigen Verbindungen zu arbeiten. Diese sorgen dafür, dass das Dach auch bei hohen Belastungen fest an den Stützpfosten verankert bleibt. Auch Schrauben sollten immer von erstklassiger Güte sein.

 

7. Günstige Alternativen zur Terrassenüberdachung

Der Bau einer Terrassenüberdachung ist immer mit hohen Kosten verbunden. Das liegt in erster Linie an der Stabilität und der Haltbarkeit des Materials. Wer nur ein geringes Budget zur Verfügung hat, der sollte lieber gleich auf günstige Alternativen zurückgreifen.

Einen Überblick zu diesen geben wir in unserem großen Beitrag “Terrassenüberdachung günstig”.

Zum Beitrag: Terrassenüberdachung Günstig

 

8. Abschließende Worte

Wir hoffen sehr, dass Ihnen dieser Beitrag einen Überblick über die wesentlichen Punkte, die Sie vor dem Kauf oder Bau einer Terrassenüberdachung beachten müssen, geben konnte. Zögern Sie nicht die Testberichte der einzelnen, von uns empfohlenen, Produkte und Hersteller zu lesen.

Außerdem freuen wir uns natürlich über Feedback zu unserem großen Ratgeber. Wenn Sie Anmerkungen haben oder Fehler finden, dann kommentieren Sie gerne oder schreiben uns an unsere Email-Adresse.