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Terrassenüberdachung Glas – Ratgeber 2019

Terrassenüberdachung Glas - Ratgeber 2019

Terrassenüberdachung Glas – Ratgeber 2019

 

Herzlich Willkommen zu unserem Ratgeber: Terrassenüberdachung Glas. Im Sommer gibt es für viele Menschen kaum etwas Angenehmeres, als Zeit im Freien zu verbringen: Auf seiner Terrasse und im Garten genießt man die Sonne, sitzt mit Freunden und der Familie zusammen oder widmet sich einem guten Buch. Das Problem dabei: Zu starke Sonneneinstrahlung kann schnell sehr anstrengend werden. Gerade im Hochsommer steigen die Temperaturen in der Sonne bereits vormittags rapide – und nachmittags möchte man dann nur noch an einen kühleren Ort wechseln. Die ideale Lösung hierfür ist eine Terrassenüberdachung aus Glas. Sie kann heiße Sonnenstrahlen abwehren, ohne dabei die Terrasse abzudunkeln. Gleichzeitig bietet sie einen effektiven Schutz vor Regen, Wind, Hagel und anderen Umwelteinflüssen. Auf diese Weise kann man bei jedem Wetter auf der Terrasse sitzen, ohne bei einem Wetterumschwung ins Haus umziehen zu müssen. Wir stellen Ihnen vor, worauf Sie beim Kauf einer Terrassenüberdachung achten müssen und welche Varianten es gibt.

 

Die vielen Vorteile einer Terrassenüberdachung Glas

Es gibt viele Gründe, sich für eine Terrassenüberdachung aus Glas zu entscheiden: Wer sich vor der Hitze der Sonne oder auch vor plötzlichem Regen schützen möchte, kann mit einer solchen Überdachung beruhigt sein. Im Gegensatz zu Überdachungen aus Metall oder Holz bietet Glas den Vorteil, weiterhin lichtdurchlässig zu sein und damit die Terrasse nicht unnötig abzudunkeln. Spezielles modernes Glas sorgt außerdem dafür, dass es unter der Überdachung nicht allzu heiß wird. Gleichzeitig gewährleistet es in den Übergangsmonaten Frühling und Herbst eine bessere Nutzung der ersten und letzten Sonnenstrahlen des Jahres.

 

Wünscht man sich dennoch eine Beschattungsmöglichkeit oder einen Sichtschutz nach oben, um beispielsweise Blicke von höher gelegenen Nachbarhäusern von der Terrasse fernzuhalten, dann gibt es die Möglichkeit, zusätzliche Elemente wie eine Markise oder ein Plissee unter dem Glas zu installieren. Diese können dann flexibel ein- und ausgefahren werden.

 

Ganz egal, aus welchem Material die Träger für die Terrassenüberdachung Glas gefertigt sind – eine solche fest installierte Konstruktion muss vor allem Stabilität aufweisen. So hält sie auch Stürmen und starken Unwettern problemlos stand. Ein weiteres häufiges Problem auf Terrassen ist Vogelkot, der durch eine solche Überdachung keine Chance hat. Allerdings muss auch bedacht werden, dass eine Terrassenüberdachung Glas mehr kostet als ein Sonnensegel oder eine Markise – dafür bietet sie jedoch auch deutlich mehr Beständigkeit. Nicht selten kann eine solche Überdachung zwei oder drei Jahrzehnte – oder sogar noch länger – bestehen. Bei einigen Überdachungen lohnt es sich außerdem, in eine Beschattung zu investieren, wenn es sich nicht um wärmeabweisendes Glas handelt. Denn ansonsten könnte es unter der Terrassenüberdachung Glas im Sommer sehr warm werden.

 

Verbund-Sicherheitsglas – die richtige Wahl für eine Terrassenüberdachung Glas

Für eine Terrassenüberdachung Glas wird stets spezielles Verbund-Sicherheitsglas, das als VSG abgekürzt wird, verwendet. Diese Glasscheiben werden über eine reißfeste und flexible Folie, die beispielsweise aus Polyvinylbutyral oder auch aus Sentryglas besteht, verbunden. Sollte die Glasscheibe tatsächlich einmal brechen, verbleiben die Stücke an der Folie und fallen nicht auf die Terrasse herunter. Dadurch wird das Verletzungsrisiko auf ein Minimum reduziert und die Scheibe lässt sich auch einfacher austauschen.

 

Bei der Herstellung von Verbund-Sicherheitsglas wird die Konstruktion aus Folie und Glas durch einen speziellen Heiztunnel mit der Hilfe von Infrarotstrahlern erwärmt. Die Temperatur weist dabei etwa zwischen 35 und 40 °C auf. Auf diese Weise wird die Luft, die sich noch zwischen den beiden Scheiben befindet, gewalzt und so effektiv herausgepresst. Im nächsten Arbeitsschritt wird die Konstruktion auf eine noch höhere Temperatur von etwa 70 °C erwärmt und erneut gewalzt. Nun ist die Folie fest mit dem Glas verkoppelt und stellt somit ein äußerst sicheres Produkt dar.

 

Wichtig ist bei der Auswahl des Glases für eine Terrassenüberdachung auch die Stärke der Glasscheiben. Diese ist unter anderem für die Statik verantwortlich, welche gerade im Winter von großer Bedeutung ist. Dann nämlich kann es passieren, dass sich schwere Schneemassen auf der Überdachung niederlassen – und diese können mehrere hundert Kilo wiegen. Wohnt man in einer schneereichen Region, sollte unbedingt in dickeres, absolut belastbares Glas investiert werden. Berücksichtigt werden muss in diesem Zusammenhang außerdem der Abstand der Dachsparren. Je geringer diese sind, desto weniger tragfähig muss das Glas selbst sein. Werden weniger Sparren in größeren Abständen verwendet, müssen die Scheiben umso stabiler sein.

 

Grundsätzlich gilt: Jedes verwendete Material weist sowohl Vor- als auch Nachteile auf. Da es beim Bau einer Terrassenüberdachung Glas insbesondere auf Langlebigkeit, Stabilität und Pflegeleichtigkeit ankommt, muss das Material mit Sorgfalt gewählt werden. Ein Terrassendach, das zum Beispiel aus Polycarbonat gefertigt ist, bietet sogar einen gewissen Wärmeschutz und lässt sich darüber hinaus recht einfach montieren. Doch es gibt noch weitere Materialien zur Eindeckung von Terrassendächern, die teilweise eine noch höhere Belastbarkeit und Kratzfestigkeit aufweisen.

 

Prinzipiell ist richtiges Glas, wie Verbund-Sicherheitsglas, Kunststoff-Varianten in jedem Fall vorzuziehen. Dies gilt vor allem deshalb, da Glas insgesamt mehr Vorteile mit sich bringt. Andere Materialien, die bei der Anschaffung zunächst günstiger sind, sind oft nicht so lange haltbar. Bei Terrassendächern sollte aber stets langfristig geplant werden – idealerweise errichtet man eine Terrassenüberdachung Glas nur ein einziges Mal und behält diese dann über mehrere Jahrzehnte.

 

Die Materialien für das Grundgerüst – welche Möglichkeiten es gibt

In den meisten Fällen wird die Grundkonstruktion einer Terrassenüberdachung aus Materialien wie Kunststoff, Aluminium oder Holz gefertigt. All diese Materialien bringen individuelle Vorteile mit sich und lassen sich individuell nach den Ansprüchen des Bauherren gestalten. Die Auswahl eines bestimmten Materials für die Grundkonstruktion sollte man aus diesem Grund keinesfalls dem Zufall überlassen.

 

Sehr beliebt sind beispielsweise Kombinationen aus Holz und Glas. Der natürliche Werkstoff gilt nicht nur als besonders umweltfreundlich, sondern bringt Wärme und Gemütlichkeit auf die Terrasse. Es gibt die unterschiedlichsten Hölzer, von denen jedes eine einzigartige Farbe und Maserung aufweist. Somit lässt sich für jeden Baustil das passende Holz auswählen, so dass die Überdachung später perfekt zum Haus passt. Wichtig ist jedoch, das Holz in regelmäßigen Abständen zu imprägnieren und zu reinigen, damit es seine gepflegte Optik und strahlende Farbe lange bewahrt.

 

Deutlich moderner wirkt dagegen eine Konstruktion aus Aluminium, die durch ein Glasdach ergänzt wird. Das Material ist nicht nur pflegeleicht und nahezu universell kombinierbar, sondern auch zeitlos und robust. Aluminium passt natürlich in erster Linie hervorragend zu modernen Wohnhäusern, doch auch zu Altbauten kann es stimmig wirken. Ein großer Vorteil von Aluminium ist darüber hinaus, dass es absolut rostfrei ist und somit kaum Wartungsaufwand erfordert. Die Reinigung gestaltet sich ebenfalls einfach: Es genügt, das Metall ab und zu mit einer Seifenlauge von Verschmutzungen zu befreien. Die Kombination aus Aluminium und Glas ist ein Klassiker mit moderner Note, der sich wunderbar zusammenfügt. Was die individuelle Gestaltung angeht, sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt.

 

Ehe man sich für Aluminium oder Holz als Konstruktionsbasis entscheidet, sollte man für sich selbst abwägen, welches Material eher zu den individuellen Ansprüchen passt. Berücksichtigt werden sollten diesbezüglich nicht nur der eigene Geschmack, sondern auch der Baustil des Hauses, der Standort und das gewünschte Design der Terrassenüberdachung.

 

Welche baurechtlichen Aspekte bei einer Terrassenüberdachung Glas wichtig sind

Aus rein rechtlicher Sicht ist die Errichtung einer Terrassenüberdachung Glas ein Um- bzw. Anbau eines Wohngebäudes. Deshalb kann es sein, dass am Standort eine Baugenehmigung für die Überdachung erforderlich ist. Dieser Aspekt ist in den einzelnen Bundesländern individuell geregelt, weswegen man sich unbedingt schon vor Baubeginn bei der Gemeinde nach eventuellen Richtlinien erkunden sollte. Sowohl der gewünschte Standort als auch die Größe der Terrassenüberdachung aus Glas spielen dabei eine Rolle. Bei kleineren Überdachungen mit einer Fläche von weniger als 30 m² ist eine Baugenehmigung oft gar nicht nötig. Plant man eine größere Terrassenüberdachung, gilt eine erforderliche Genehmigung als wahrscheinlich.

 

Wichtig: In keinem Fall sollte man ohne eine erteilte Genehmigung eine Terrassenüberdachung aus Glas auf seinem Grundstück errichten. Auch wenn es sich dabei um den eigenen Grund und Boden handelt, darf man nicht einfach darauf bauen, was man möchte – ansonsten riskiert man eine unter Umständen hohe Geldstrafe sowie den umgehenden Abbau der Überdachung. Für die Beantragung einer Baugenehmigung müssen in der Regel unterschiedliche Formulare eingereicht werden, welche der Bauherr anschließend der zuständigen Behörde vorlegt. Dazu zählen unter anderem der Bauantrag selbst, die Baubeschreibung, ein Grundstücksplan sowie eine Übersicht der zu erwartenden Kosten für den Umbau und ein statisches Gutachten. Auch eine Skizze des Grundrisses kann erforderlich sein. Was genau benötigt wird, ist in den jeweiligen Gemeinden individuell geregelt.

 

Wie wird eine Terrassenüberdachung aus Glas gebaut?

Hat man sich für die Errichtung einer Terrassenüberdachung aus Glas entschieden, steht man als Bauherr vor der großen Frage, ob man diese selbst bauen oder von einem Fachmann montieren lassen soll. Grundsätzlich spricht nichts dagegen, eine Überdachung für die Terrasse selbst zu bauen, wenn man über das erforderliche handwerkliche Geschick verfügt. Inzwischen gibt es praktische Bausätze, bei denen die einzelnen Teile der Konstruktion bereits vorgefertigt sind. Bei diesen muss man sich nur noch nach der Anleitung richten.

 

Auf der anderen Seite gestaltet sich der Bau einer Überdachung aus Glas alleine oft recht schwierig – nicht zuletzt deshalb, da die Glasscheiben je nach Größe ein hohes Eigengewicht aufweisen können. Es kann aus diesem Grund sinnvoll sein, sich lieber an einen Fachbetrieb zu wenden. Dies ist zwar mit zusätzlichen Kosten verbunden, garantiert jedoch auch, dass die Konstruktion korrekt errichtet wird und sowohl die Sicherheit als auch die Statik stimmen. Bei etwaigen Schäden haftet darüber hinaus der Fachbetrieb.

 

Der Aufbau einer Überdachung beginnt stets mit der Vorbereitung, bei der sämtliche Teile vormontiert werden, die noch nicht bereit für den Aufbau sind. Die Grundvoraussetzung für eine stabile Dachkonstruktion ist stets ein ebener, fester Boden. Am besten wird hierfür ein Fundament angefertigt, in dem man die Säulen verankert. Hierbei ist es wichtig, auf eine ausreichende Tiefe zu achten, die nicht weniger als 80 cm betragen sollte und sich auf stabilem Boden befindet. Zudem muss das Fundament frostsicher sein: In keinem Fall dürfen Holzpfähle direkt in der Erde befestigt werden, denn diese würden nach einigen Jahren instabil werden und können so die Sicherheit der Terrassenüberdachung beeinträchtigen. Daher entscheiden sich die meisten Menschen dafür, zunächst ein Fundament aus Beton zu gießen, in das die Pfosten eingelassen werden. Erst, wenn der Beton vollständig ausgehärtet ist – was etwa zwei Tage dauert – kann damit begonnen werden, die eigentliche Konstruktion zu montieren. Hierfür werden die Pfosten in die vorbereiteten Anker gesteckt, auf denen dann die Querstreben bzw. Dachsparren verlegt und verschraubt werden. Als Letztes werden die Glasplatten fest auf der Konstruktion montiert.

 

Wenn Sie mehr Informationen rund um Terrassenüberdachung benötigen, schauen Sie in unserem großen Ratgeber – Terrassenüberdachung 2019 – nach.