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Vanilleblumen Pflege: so geht’s richtig!

Die Vanilleblume, auch Sonnenwende genannt, ist eine beliebte Garten- und Balkonblume. Sie begeistert den ganzen Sommer lang mit wundervollen blauen bis violett-blauen oder weißen Blüten, die sich zur Sonne drehen, und einem Vanilleduft, der in den Abendstunden am intensivsten ist. Die Vanilleblumen Pflege gestaltet sich recht einfach.

Die Vanilleblume erstrahlt in ihren blauen bis violett-blauen oder weißen Blüten.
Die Vanilleblume verströmt zur späten Abendstunde einen intensiven Vanilleduft.

Vanilleblumen Pflege: Der perfekte Standort

Die Vanilleblume zählt zu den Giftpflanzen. Sie wächst kompakt und aufrecht und wird 20 bis 60 Zentimeter hoch. Sie verzweigt sich schnell. Das dichte Blattwerk lässt sie buschig wirken. Wobei selbst gezogene Pflanzen auch etwas lockerer und mit längeren Trieben wachsen können. Sogar zum Hochstamm kann die Blume gezogen werden. Die duftenden Blüten sind klein und stehen in großen Trugdolden beieinander. Die Blütezeit dauert von Mai bis September. Voraussetzung ist dafür ein sonniger und windgeschützter Platz im Blumenbeet, auf dem Balkon oder auf der Terrasse. Auch im Halbschatten gedeiht die Pflanze, wächst aber dort nicht so prächtig.

Gießen der Vanilleblume

In der Vanilleblumen Pflege ist das Gießen sehr wichtig. Über das buschige Blattwerk und die Blütendolden verdunstet viel Wasser. Regelmäßiges Gießen ist daher unerlässlich. Trockenheit und längere Trockenperioden verträgt die Pflanze nicht. An sehr heißen Tagen muss sie, wenn nötig, zweimal täglich begossen werden. Ein Wassermangel ist leicht an den kraftlosen Blättern zu erkennen. Dennoch sollte kein Wasser im Übertopf oder im Untersetzer stehen. Staunässe ist unbedingt zu vermeiden, denn diese würde zu einer Wurzelfäule führen. Das überschüssige Gießwasser ist deshalb zu entfernen. Besser ist es, bei der Vanilleblumen Pflege den Bedarf der Pflanze zu kontrollieren und wohldosiert zu gießen.

Vanilleblumen Pflege: Das richtige Düngen

Die Pflanze benötigt eine lockere, durchlässige und nährstoffreiche Erde. Einmal im Monat ist deshalb mit einem Flüssigdünger aus dem Handel, der für Blüh- und Kübelpflanzen geeignet ist, zu düngen. Das monatliche Düngen ist in der Vanilleblumen Pflege erforderlich, um die lange Blütezeit aufrechtzuerhalten, die den ganzen Sommer andauert. In dieser Zeit muss die Pflanze unbedingt mit allen nötigen Nährstoffen versorgt werden.

Bei der Vanilleblumen Pflege sollte der Überwinterungsort der Vanilleblume hell und kühl sein.
Bei Vanillenblumen ist Vorsicht geboten! Denn sie gehört zu den giftigen Pflanzen an.

Umtopfen der Vanilleblume

Die Vanilleblume wird meist als einjährige Pflanze kultiviert. Das Umtopfen entfällt also. Die Blume kann den ganzen Sommer über in ihrem Pflanzgefäß bleiben. Ist es von Anfang an zu eng oder stehen mehrere Pflanzen zu dicht beieinander, ist ein Umtopfen oder Umsetzen zu empfehlen. Der Pflanzabstand sollte 20 Zentimeter betragen.
Eine Überwinterung im Haus kann versucht werden. Die Beetpflanzen sind dafür in einen Topf mit Erde zu setzen. In der Vanilleblumen Pflege sollte der Überwinterungsort hell und kühl sein. 5 bis 10 Grad Celsius sind ideal. Hochstämmchen benötigen 12 bis 15 Grad. Düngergaben sind nicht nötig, jedoch ist ab und an sparsam zu gießen. Im Frühjahr, sobald kein Frost mehr zu erwarten ist, können die Töpfe wieder ins Freie. Ist die Überwinterung geglückt, aber die Topferde verbraucht, sind die Blumen umzutopfen. Sie werden dann, nachdem sie den Winter über doch einiges an Blattwerk verloren haben, erneut austreiben.

Vermehrung der Sonnenwende

Die Pflanze lässt sich durch Samen vermehren. Zu beachten ist in der Vanilleblumen Pflege, dass es sich hier um einen Lichtkeimer handelt und die Samen deshalb nicht zu sehr mit Erde bedeckt werden dürfen. Die Keimung erfolgt bei Temperaturen um die 20 Grad. Deshalb erfolgt die Aussaat im Februar oder März im Haus oder im beheizten Gewächshaus. 14 Tage dauert es, bis die ersten Keimlinge zu sehen sind. Ab Mitte Mai kann ins Blumenbeet gepflanzt werden. Der Pflanzabstand im Beet beträgt 20 Zentimeter.
Die Vermehrung ist zudem durch Stecklinge möglich, die sich im Frühling oder Herbst schneiden lassen. Sie kommen in Töpfe mit Anzuchterde, die mit Folie zu bedecken sind. Nach einigen Wochen haben sich Wurzeln herausgebildet und der Austrieb des Blattwerkes beginnt. Das Schneiden der Triebspitzen führt dazu, dass die Pflanze buschiger wächst.

Vanilleblumen Pflege: Mögliche Krankheiten

Die Pflanze ist robust, deshalb treten Pflanzenkrankheiten nur selten auf. Bei ungünstigen Wachstumsbedingungen oder Fehlern in der Vanilleblumen Pflege siedeln sich gelegentlich Blattläuse, Spinnmilben oder Weiße Fliegen an. Das Abspülen mit einem scharfen Wasserstrahl oder einer Kernseifenlösung kann Abhilfe schaffen.


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