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Wandelröschen Pflege- Die wunderbare Wandelbare

Das Wandelröschen zählt zur Familie der Eisenkrautgewächse und stammt ursprünglich aus den Tropen und Subtropen. In einigen Regionen, wie zum Beispiel Südafrika, ist der Anbau als Zierpflanze in privaten Gärten verboten. Da sie dort die Pflanze aufgrund ihrer starken Ausbreitung zu den invasiven Gewächsen zählen. Kaum vorstellbar, wenn man die Zierpflanze in ihrer domestizierten Form kennt und bewundert. Und noch eine Eigenschaft vermag ihre liebliche Form und Namen gekonnt zu tarnen: Sämtliche Teile des Wandelröschens sind giftig. Grund genug, die mysteriöse Schönheit und die Wandelröschen Pflege näher zu betrachten.

Das Wandelröschen gehört zu den Eisenkrautgewächse und besitzt sämtliche Teile, die giftig sind.
In der Wandelröschen Pflege ist die Staunässe zu vermeiden.

Wandelröschen Pflege: Der ideale Standort

Da es nicht winterhart ist, eignet sich für das Wandelröschen ein Platz in einem Tontopf mit Abflussloch und Drainage (Tonscherben oder Kies) an einem hellen, gerne auch sonnigen Standort. Halbschatten akzeptiert das Röschen auch, jedoch führt dies zu einer eher sparsamen Blütenpracht. Regen kennt sie nicht und schätzt ihn daher auch nicht sehr. Das Erdreich sollte reich an Kompost, aber keinesfalls kalkhaltig sein. Zeit für eine Übersiedlung in ein größeres Pflanzengefäß wird es, wenn das Wandelröschen seine Wurzeln aus dem Abflussloch Richtung Freiheit streckt.

Gießen mit Gefühl

Kardinalfehler Nummer eins beim Gießen vieler Pflanzen trifft auch für das Wandelröschen zu: Staunässe ist unbedingt zu vermeiden. Auch bei der Wandelröschen Pflege gilt: Je besser das Wasser abfließen kann, umso wohler fühlt sich die (sub-) tropische Schönheit in ihrem Topf. Es mag keine allzu großen Wassermengen auf einmal. Die Erde darf am liebsten gleichmäßig feucht gehalten werden. Bevorzugt ist das Regenwasser, auch Wasser, das bereits einige Tage abgestanden ist, eignet sich sehr gut. Wie bereits erwähnt schätzt das Wandelröschen den Regen nicht sehr. Dasselbe gilt für alle Arten von Wasser, die von oben kommen. Der Einsatz von Rasensprengern oder ein Regenguss mit der Gießkanne führt zu einer sparsamen Blüte. Wenn die Erde oben im Topf leicht angetrocknet ist, kann die Pflanze wieder befeuchtet werden. Eine regelmäßige Kontrolle der Drainage schadet auch nicht. Angestautes Wasser am besten immer gleich entfernen.

Wandelröschen Pflege: Düngen ja, aber in Maßen

Ähnlich wie beim Gießen empfiehlt sich beim Düngender Wandelröschen Pflege ein sparsamer, aber regelmäßiger Rhythmus. Unmittelbar nach der Winterpause und dem Rückschnitt reicht Düngen einmal im Monat völlig aus. Ein handelsüblicher Flüssigdünger für Balkon- oder Kübelpflanzen kann hier gute Dienste leisten. Je nach Produkt variieren die Mengenangaben stark, daher bitte immer die Angaben des Herstellers auf der Verpackung beachten. Organische Düngemittel wie (Ur-) Gesteinsmehl oder Hornmehl sind nie verkehrt und bedürfen keiner allzu strengen Dosierung. Steht die Blütezeit bevor, darf es gerne etwas mehr an Nährstoffen sein. Das Düngen kann dann alle zwei Wochen intensiviert werden, bis in den Spätsommer hinein. Ab Mitte/Ende August darf die Pflanze sich dann langsam wieder auf die Ruhephase des Winters vorbereiten und ihre Kräfte sammeln.

In der Wandelröschen Pflege ist das regelmäßige Düngen in sparsamen Mengen wichtig.
Das Wandelröschen lässt sich ganz leicht mit Ablegern vermehren.

Vermehren: ein Kinderspiel

Des einen Leid, des anderen Freud’ könnte die Devise des Wandelröschens in Sachen Vermehrung sein. In ihrer Heimat zählt sie wie bereits erwähnt zu den Wucherpflanzen, deren Anzucht vielerorts gar nicht mehr gestattet ist. Den heimischen Gärtner freut diese Tatsache umso mehr Ableger des eigenen Wandelröschens zu produzieren. Stecklinge in Anzuchterde getaucht, garantieren praktisch junge Pflanzen ohne Ende. Auch aus Samen lassen sich gut Neulinge nachziehen. Allerdings kann die Farbe von jener der Mutterpflanze abweichen. Ist die Wandelröschen Pflege gelungen, ist die Pflanze nämlich auch für Überraschungen gut!

Mögliche Krankheiten & Schädlinge

Hauptfeind des Wandelröschens ist die Weiße Fliege. Sobald man diese bemerkt, sollte sie mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln bekämpfen. Am besten bewährt hat sich der Einsatz von Schlupfwespen. Auch Blattläuse finden das Wandelröschen appetitlich. Vorbeugend empfehlen sich hier handelsübliche Abwehrstäbchen, die in die Erde gesteckt werden. Diese bieten dem Fressfeind so erfolgreich die Stirn, bzw. verderben den Appetit. Hat die Blattlaus es sich erst einmal bequem gemacht, muss die Gärtnerin/der Gärtner handeln. Einzelne Läuse können noch händisch entfernt werden. Diese Taktik ist zwar mühsam, aber für die Pflanze bedeutet sie den wenigsten Stress. Möchte man auf die chemische Keule aus dem Fachhandel verzichten, eignet sich der gute alte Brennnesselsud, auch bekannt als Brennnesseljauche, hervorragend als Mittel gegen die Blattlaus. Für geruchsempfindliche Menschen wären Oregano-Tee, Kartoffelwasser und Seifenlauge probate Alternativen.

Wandelröschen Pflege: Der Lohn der Mühen

Wenn die Wandelröschen Pflege erfolgreich war, bedankt sich die Pflanze mit einem prächtigen Farbenspiel und – je nach Sorte – wunderbarem Duft. Die Kombination aus Sonne, mäßigem Gießen, bedächtigem Düngen und einem angenehmen Winterquartier (gerne schon im Herbst beziehen) belohnt die Pflanze mit einer vielseitigen Blütenpracht. Das Jahr für Jahr das Herz der Gärtnerin/des Gärtners zu erfreuen vermag.


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