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Weihnachten – 10 Fakten und Mythen

Weihnachten findet traditionell am Abend des 24. Dezembers statt.
Weihnachten hat eine lange Tradition und ist das Fest der Familie.

Weihnachten ist das Fest der Familie und findet traditionell am 24. Dezember statt. Darauf folgen zwei Feiertage. Weihnachten hat einen christlichen Ursprung und eine lange Tradition. Die Familie findet sich zusammen, um gemeinsam in die Kirche zu gehen, zu speisen und sich gegenseitig zu beschenken. Das ist besonders für die Kleinsten aufregend, schon Wochen vorher. Wenn die Geschenke dann ausgepackt werden dürfen, leuchten die Kinderaugen und so mancher Erwachsener fühlt sich in seine eigene Kindheit zurück versetzt. Weihnachten geht mit vielen Traditionen und Bräuchen einher und wird in anderen Ländern ganz unterschiedlich gefeiert.

Was du über Weihnachten wissen solltest:

1. Die Weihnachtsgeschenke

Die Weihnachtsgeschenke sind natürlich das Highlight von einem gelungenen Weihnachtsfest, nicht nur für Kinder. Weihnachtsgeschenke sollten dem Alter und den Interessen des Beschenkten entsprechen. Mit der Suche nach passenden Weihnachtsgeschenken sollte man nicht zu spät beginnen, damit das Auswählen nicht in Stress ausartet. Hierfür ist es wichtig, schon im Laufe des Jahres ein paar Ideen zu sammeln. Weihnachtsgeschenke sollten natürlich schön verpackt sein, damit auch der Überraschungseffekt gelingt. Das Auspacken macht doch am meisten Spaß. Wer so gar keine Ideen für Geschenke hat, der sollte auf Gutscheine oder Geldgeschenke ausweichen. Damit liegt man meistens richtig. Ein Weihnachtsgeschenk muss nicht groß oder teuer sein. Es sollte von Herzen kommen und der Beschenkte soll wahrnehmen, dass der Schenkende sich Gedanken gemacht hat.

Über Gutscheine oder Geschenke freut sich jeder zu Weihnachten.
Weihnachtsgeschenke sorgen für besondere Überraschungsmomente.

2. Der Weihnachtsbaum

Der Weihnachtsbaum gehört natürlich zu jedem klassischen Weihnachtsfest dazu. Der Klassiker unter den Weihnachtsbäumen ist die Nordmanntanne. Sie ist buschig und kräftig und hat weiche Nadeln, die nicht piksen. Bei korrekter Pflege ist die Nordmanntanne sehr lange haltbar. Weitere Bäume, die sich als Weihnachtsbaum eignen sind die Fichte, die Tanne, die Kiefer und die Douglasie. Weihnachtsbäume werden in der Regel extra fürs Fest hochgezogen. Ab ca. 20 Euro bekommt man einen schönen Weihnachtsbaum. Die Bäume werden auf Weihnachtsmärkten oder durch Baumärkte angeboten. Der Weihnachtsbaum kann je nach Belieben mit Kugeln, Figuren, Strohsternen und Lametta geschmückt werden. On top erhält eine Spitze oder einen Weihnachtsstern. Die richtige Weihnachtsstimmung kommt mit einem beleuchtenden Baum auf. Hierzu kann man eine elektrische Lichterkette oder echte Kerzen verwenden. Wer das Nadeln nicht mag, kann sich auch einen künstlichen Weihnachtsbaum aus Plastik ins heimische Wohnzimmer stellen.

3. Die Weihnachtsdekoration

Bei der richtigen Dekoration muss man zu Weihnachten nicht sparen. Ob Fensterbilder mit weihnachtlichen Motiven, Lichterketten, Leuchtsterne oder Schwippbögen im Fenster, jeder soll sehen, dass es weihnachtet. Um die Vorfreude auf Weihnachten zu erhöhen, wird ein Gesteck mit vier Kerzen auf dem Tisch drapiert. An den Türen werden geschmückte Weihnachtskränze aufgehangen. Auch eine Holzpyramide mit Kerzen und Figuren ist ein beliebtes Dekorationselement. Räuchermännchen bringen weihnachtliche Düfte ins Haus.

4. Die Weihnachtsbräuche

Alles beginnt mit Advent, Advent, ein Lichtlein brennt. Das Anzünden jeweils einer von vier Kerzen am Advent lässt die Vorfreude auf Weihnachten wachsen. Ab dem 01. Dezember dürfen Kinder jeden Tag ein Türchen von ihrem Adventskalender öffnen. Das verkürzt die Zeit bis Weihnachten. In Kindergärten und Schulen studieren Kinder Weihnachtslieder ein, die auf Weihnachtsfeiern vorgetragen werden. Unternehmen richten für ihre Mitarbeiter Weihnachtsfeiern aus.

Weihnachtsmärkte eröffnen kurz vor Weihnachten. Ein weihnachtlicher Duft nach gebrannten Mandeln und Weihnachtsgebäck vermischt sich mit Bratengeruch und Glühweinduft. Die Menschen sind unterwegs, um die vorweihnachtliche Stimmung zu erleben und zu genießen. Die bekanntesten Weihnachtsmärkte sind der Christkindlmarkt in München und Nürnberg und der Striezelmarkt in Dresden. Darüber hinaus gibt es natürlich noch weitere kleinere Weihnachtsmärkte in verschiedenen Städten und Gemeinden, auf denen Handwerkskunst und Weihnachtsschmuck angeboten wird. Am Weihnachtstag wird der Weihnachtsbaum geschmückt. Für christliche Menschen steht am Heiligenabend die Weihnachtsmesse in der Kirche auf dem Programm. Gemeinsames Singen und gemeinsame Andacht lässt die Menschen wieder näher zusammenrücken.

Weihnachtsmärkte eröffnen kurz vor Weihnachten.
Auf Weihnachtsmärkten wird Handwerkskunst oder Schmuck angeboten.

5. Das Weihnachtsmenü

Das Weihnachtsmenü besteht in der Regel aus deftigen Speisen. Beliebt ist ein Braten wie Ente, Gans oder Pute mit Kartoffeln und Rotkraut. Auch Karpfen mit Kartoffelsalat, wird gern angerichtet. Zum kulinarischen Weihnachtsmenü wird ein guter Wein gereicht. Die Tafel wird festlich mit gutem Geschirr, Besteck, Servietten und Tischdekoration gedeckt. Auf der Kaffeetafel finden sich meistens die berühmte Stolle, selbst gebackene Plätzchen und Lebkuchen. Zum Essen trifft sich in der Regel die gesamte Familie. Es wird gemeinsam gekocht. Während des Essens wird sich ausgetauscht. Viele Familien sehen sich aufgrund räumlicher Distanz nur ein Mal im Jahr und das ist in der Regel zu Weihnachten.

Das Weihnachtsmenü in Deutschland besteht in der Regel aus deftigen Speisen.
Eine Weihnachtsgans darf für viele Deutsche zum Fest nicht fehlen.

6. Die Weihnachtsvorfreude

Wenn es auf Weihnachten zugeht, können es die Kleinsten kaum erwarten. Die Vorfreude ist groß. Wunschzettel werden geschrieben. Weihnachtsfeiern in Unternehmen, Schulen und Kindergärten finden statt. Weihnachtsmärkte in fast jeder Stadt laden zu Besuchen ein. Es gibt Glühwein, heiße Schokolade und gebrannte Mandeln. Auf dem Weihnachtsmarkt lässt sich der Weihnachtsmann auch schon manchmal blicken, um Süßigkeiten und kleine Geschenke an die Kleinen zu verteilen. Familien rücken wieder enger zusammen. Man backt leckere Plätzchen in geselliger Runde. Die Geschäfte sind voller Menschen auf der Suche nach passenden Weihnachtsgeschenken. Wohnungen, Häuser und Schaufenster werden weihnachtlich dekoriert.

7. Weihnachten in anderen Ländern

England

In England liegen die Geschenke auch an Heiligabend unter dem Weihnachtsbaum, werden aber erst am ersten Weihnachtsfeiertag geöffnet. Als Weihnachtsmenü gibt es Truthahn oder Roastbeef mit Bratkartoffeln und Rosenkohl und als Nachtisch den berühmten Plum Pudding, eine britische Süßspeise. Jeder Gast erhält ein Knallbonbon, in dem sich ein Geschenk befindet.

Schweden

In Schweden steht das Essen im Mittelpunkt. Es gibt Lachs oder Hering, Elch und Köttbullar, schwedische Fleischbällchen. Das Essen ist in Buffettform aufgebaut. Die Schweden halten ihre Fenster zu Weihnachten offen, da der Weihnachtsmann die Geschenke durch die Fenster wirft.

Lettland

In Lettland verkleiden sich die Menschen als Tiere und ziehen von Haus zu Haus. Holzbalken werden verbrannt. Das soll der Sonne wieder Kraft geben. Die Menschen in Lettland feiern mit Weihnachten gleichzeitig die Wintersonnenwende. Auf den Tisch kommt Deftiges und Gebratenes, wie Schweinebraten, Blutwurst und Sauerkraut. Als Beilage gibt es gefüllte Teigtaschen, Pirogi genannt. Der Weihnachtsbaum wird mit Strohsternen geschmückt.

Griechenland

In Griechenland brennen zwölf Tage lang Feuer. Das Feuer vertreibt Kobolde. Die Griechen erhalten ihre Geschenke erst am 01. Januar. Auch hier gibt es Truthahn und als Nachspeise Mandeln und Grieskuchen.

Australien

In Australien findet Weihnachten im Sommer statt. So singen die Einheimischen statt Weihnachtslieder Sommerlieder. Der Weihnachtsbaum ist aufgrund der Temperaturen kein echter, sondern ein aufgeblasener. Die Australier verbringen die Feiertage mit einem Picknick am Strand und fahren Wasserskier.

Neuseeland

Auch in Neuseeland herrscht Sommer. Statt Weihnachtbraten gibt es Eis mit verschiedenen Beerenfrüchten. Der traditionelle Kuchen heißt Pavlova und ist mit Kiwischeiben bedeckt. Die Neuseeländer feiern ähnlich Weihnachten wie die Briten.

Mexiko

Die Mexikaner feiern Weihnachten sehr ausgelassen und beginnen bereits Mitte Dezember mit den Weihnachtsfeierlichkeiten. Sie spielen die Geschichte von Josef und Maria nach. Es gibt eine Riesensause, eine Fiesta mit Truthahn und einer Pinata, die gefüllt ist mit Süßigkeiten. Die Mexikaner feiern die ganze Nacht durch.

Der Mexikaner feiern Weihnachten mit ausgelassener Stimmung.
In Mexiko sind befüllte Pinatas zum Fest sehr beliebt.

Russland

In Russland wird das Weihnachtsfest Jolkafest genannt und am 06. Januar vollzogen. Sobald es dunkel wird und der erste Stern zu sehen ist, beginnt die große Schlemmerei mit vegetarischen Gerichten. Zuvor wurde mehrere Wochen gefastet. Zwölf Gerichte müssen auf den Tisch, angelehnt an die zwölf Apostel. Russland ist orthodox geprägt. Die Weihnachtsgeschenke bringt der russische Weihnachtsmann Dad Moros und Snigoritschka, das Schneeflöckchen, seine Helferin. Es finden große pompöse Weihnachtsgottesdienste statt.

Äthiopin

Auch in Äthiopin wird Weihnachten erst am 06. Januar begangen. Zuvor gibt es ebenfalls eine Fastenzeit. Das Weihnachtsgericht besteht aus einem Hühnereintopf mit Sauerteigbrot. In Äthiopien gehen die Menschen auch in die Kirche, bekleidet mit weißen Gewänder und Kerzen in der Hand. Danach feiert man ausgiebig mit rhythmischen Tänzen und Gesängen. Dazu schlagen die Trommeln.

Italien

In Italien findet am 24. Dezember die Messe um Mitternacht auf dem Petersplatz in Rom statt. Diese wird auch live im Fernsehen übertragen. Nach der Weihnachtsansprache gibt es in den Familien ein vegetarisches Mahl und als Nachspeise einen Mascarponekuchen. Italienische Kinder beschenkt man zwei Mal. Die Geschenke liegen unter dem Baum. Die Italiener verbringen ihr Weihnachten mit Glücksspielen. Dafür sammeln sie schon das ganze Jahr Münzen.

8. Der Ursprung von Weihnachten

Weihnachten hat seinen Ursprung im christlichen Glauben. Entstanden ist das Fest mit der Geburt Christi. Der Hauptfesttag ist der 25. Dezember. Da Christi als das wahre Licht und die Sonne angesehen wird, spricht man auch vom Sonnenwendetag. Weihnachten wird erstmals in einem Gedicht erwähnt um 1170, nachdem es das erste Mal in Rom um 335 gefeiert wurde. Den Weihnachtsmann gibt es seit 1820 als Nachfolger vom Nikolaus.

9. Der Weihnachtsmann

Man sagt Coca Cola hat mit seiner Werbung den Weihnachtsmann erfunden. Er hat einen dicken Bauch und trägt einen weißen Bart, einen roten Mantel und eine rote Mütze, schwarze Stiefel und seinen vollen Geschenkesack. Er reist mit seinem Rentierschlitten durch die Welt, um die Kinder zu beschenken. Seine Helfer sind die Wichtel, die ihm bei der Herstellung, Auswahl und beim Verpacken der Geschenke unterstützen.

Man sagt Coca Cola hat mit seiner Werbung den Weihnachtsmann erfunden.
Der Mythos besagt, dass Coca Cola den Weihnachtsmann erfunden hat.

10. Das Weihnachtsfest

Das Weihnachtsfest findet im Kreis der Familie statt. Die Menschen besuchen sich gegenseitig und treffen sich zum Essen und zur Bescherung. Die Bescherung findet traditionell an Heiligabend am 24. Dezember statt. Nach einem Weihnachtsspaziergang liegen alle Geschenke unterm Baum und warten darauf, dass man sie auspackt. Christliche Familien besuchen die Kirche. Auf den heiligen Abend folgen der erste und dann der zweite Weihnachtsfeiertag, an dem Weihnachten ausklingt.

Das Weihnachtsfest findet im Kreis der Familie statt.
Weihnachten ist traditionell das Fest der Familie.

Fazit

Weihnachten ist beliebt, hat eine langjährige Geschichte und Tradition und ist nicht mehr wegzudenken. Während die meisten Menschen in Deutschland das Fest meist noch traditionell begehen, gibt es mittlerweile Abweichungen. Einige Leute verreisen, um dem alljährlichen Weihnachtsstress zu umgehen.


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