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Top 13 Winterharte Hecken für einen guten Sichtschutz auch im Winter

Syringa vulgaris
Syringa Vulgaris

Winterharte Hecken bieten einen Sichtschutz, der deutlich attraktiver ist als ein blanker Zaun oder eine Mauer. In diesem Artikel stellen wir Ihnen die Top 13 winterharten Heckenpflanzen vor. 

Viele Menschen haben bei dem Bild einer Hecke eine akkurat geschnittene grüne Hecke im Kopf. Verwunderlich ist dies nicht, denn nach wie vor gehören winterharten Heckenpflanzen wie Lebensbaum und Scheinzypresse bis heute zu den beliebtesten Hecken. Doch auch blühende Hecken können sehr gut als Sichtschutz dienen. Im Laufe des Jahres präsentieren sich diese Hecken sehr vielfältig. Dies ist bei einer immergrünen Hecke hingegen  nicht zu finden. Ebenso sind blühende Hecken eine Bereicherung im Garten für die Artenvielfalt. 

Verschiedene Hecken, die winterhart sind und so auch im Winter für ausreichend Sichtschutz sorgen und mit einem geringen Pflegeaufwand verbunden sind, stellen wir Ihnen im Folgenden vor. 

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Blasenspiere

Blasenpiere

Eine Blasenspiere (Physocarpus opulifolius) ist eine tolle und schön anzusehende Alternative zur immergrünen Hecke. Die Blasenspiere Art mit dem Namen „Diabolo” hat blutrote, im Sonnenlicht fast schwarz wirkende Blätter und ist ein absoluter Hingucker. Die Hecke hat in den Monaten Mai bis Juni cremeweiße Blüten.

Ebenso beeindrucken die Sorten „Diable d’Or” mit rotlaubigen und „Darf’s Gold” mit gelblaubigen Blüten und Laubfärbung. Ein weiterer Vorteil der Blasenspiere: Sie ist sehr pflegeleicht, robust, winterhart und bildet mit einer Höhe von bis zu drei Metern im Sommer einen zuverlässigen Sichtschutz. 

Blut-Johannisbeere

Blut Johannisbeere

Die frei wachsende blühende Hecke Blut-Johannisbeere hat den botanischen Namen Ribes sanguineum. Winterharte Hecken sind sehr pflegeleicht, denn diese brauchen nicht unbedingt regelmäßig Wasser. Sie ist besonders winterhart, wächst sehr dicht und erreicht eine Wuchshöhe von bis zu zwei Metern. Daher eignet sich diese auch wunderbar als Sichtschutz. 

Im April und Mai zeigt sie ihre roten Blüten und bietet somit vielen Insekten auch ein reichhaltiges Buffet. Die Hecke bekommt nur sehr wenige Früchte und ist aufgrund der hohen Säure bei Menschen sehr unbeliebt. Vögel dagegen lieben diese Beeren und nutzen diese sehr gern als Nahrungsquelle.

Buchsblättrige Berberitze

Zu den bekanntesten blühenden Heckenpflanzen gehört wohl die Buchsblättrige Berberitze (Bereris buxifolia „Nana”). Sie erlangte in den letzten Jahren einer immer größeren Beliebtheit, da sie sich sehr gut als robuster Buchsbaumersatz macht.

Die Berberitze eignet sich sehr gut als kleine Hecke, sie ist winterhart und schnittverträglich. Im Mai zeigen sich ihre goldgelben Blüten. Damit übertrumpft sie sogar den Buchsbaum. Ihre Blüten ziehen allerhand Insekten an und die kugelförmigen schwarz-blauen Beeren werden gern von Vögeln gefressen.

Chinesische Winterblüte

Chimonanthus praecox

Die Chinesische Winterblüte, botanisch den Namen „Chimonanthus praecox” ist eine blühende winterharte Hecken, die ihre Blüten sogar schon im Januar zeigt. Zum Teil sogar auch schon im Dezember, dies ist abhängig von der Witterung. Sie wartet mit gelben Sternenblüten auf und bietet somit nicht nur den Menschen in der trostlosen Jahreszeit einen Hoffnungsschimmer. 

Die Chinesische Winterblüte lockt auch bei milderen Temperaturen viele Nützlinge aus ihrem Winterquartier, denn sie bietet ihnen Nahrung. 

Die Winterblüte wird bis zu drei Metern hoch und hat einen spärlichen Wuchs. Aufgrund dessen eignet sie sich als gemischte Blühhecke. In den ersten Jahren ihres Daseins braucht sie jedoch einen Winterschutz. Hat sich die Hecke jedoch als blühende Hecke etablieren können, hält sie problemlos Temperaturen von bis zu minus zehn Grad stand. In vielen Regionen Deutschlands wird sie somit als winterharte Hecken geführt.

Edelflieder

Edelflieder

Der Edelflieder (Syringa vulgaris) ist ein gern gesehener Gast in vielen Gärten aufgrund seines intensiven Geruchs. Die winterharte Heckenpflanze ist jedoch nicht nur für die Nase angenehm, sondern auch eine absolute Augenweide, wenn er im Mai seine blauvioletten Blüten zeigt. Sind Sie auf der Suche nach einer pflegeleichten, blühenden Hecke, sind Sie mit dem unkomplizierten und winterharten Edelflieder gut beraten.

Gewöhnlicher Pfeifenstrauch

Philadelphus coronarius

Der Gewöhnliche Pfeifenstrauch (Philadelphus coronarius) verbreitet einen starken Geruch nach Jasmin. Daher trägt diese Hecke auch den Beinamen „Falscher Jasmin”.

Die weißen Blüten blühen in der Zeit von Mai bis Juni und verbreiten einen intensiven Geruch. Der gewöhnliche Pfeifenstrauch wird von den Insekten und Nützlingen nicht umsonst bevorzugt. Dazu zählt diese winterharte Heckenpflanze auch zu den bienenfreundlichen Sträuchern. Ebenfalls eignet er sich sehr gut als Sichtschutz, denn in kürzester Zeit erreicht er eine stattliche Höhe von bis zu vier Metern. Der Wuchs des Strauches ist leicht überhängend und hat matte, sommergrüne Blätter.

Kolkwitzie

Kolkwitzia amabilis

Die beeindruckende Kolkwitzie (Kolkwitzia amabilis) beeindruckt zwischen Mai und Juni mit hellrosa, leicht schimmernden Blüten. Die pastellfarbenen Blüten verleihen der Hecke den schönen Beinamen „Permuttstrauch”. Der Strauch verströmt einen wundervollen, angenehmen Geruch im Garten und zieht viele zahlreiche Nützlinge an.

Sie wächst sehr schnell, pro Jahr ca. 30 Zentimeter. Die blühende Hecke eignet sich im Sommer als pflegeleichter Sichtschutz. Als Sichtschutz ist die winterharte Heckenpflanze im Sommer hervorragend geeignet, jedoch nicht im Winter, denn im Herbst verliert diese langsam ihre Blätter. 

Maiblumenstrauch

Maiblumenstrauch

Der Maiblumenstrauch (Deutzia gracilis) ist ebenfalls eine blühende Hecke. Ab Mai bis Juni zeigt der Maiblumenstrauch seinen üppigen Flor aus sternförmigen, kleinen Blüten. Der Garten wird in dieser Zeit mit dem angenehm süßlichen Duft der weiß blühenden Hecke durchströmt. Diese ziehen auch viele Bienen an. Die Hecke erreicht eine Höhe von maximal einem Meter und eignet sich für das Anlegen einer kleinen, blühenden Hecke. 

Rose

Rosenhecke

Viele Menschen möchten Rosen in ihrem Garten haben. Doch die wenigsten wissen, dass sich die wundervolle Pflanze auch als Sichtschutz für den Garten eignet. Die Wildrosenarten Kartoffelrose (Rosa rugosa) oder auch die Sandrose (Rosa mollis) sind tolle Alternativen zu einer gewöhnlichen Hecke. Nicht nur Menschen werden von den tollen Blumen angelockt, sondern auch viele Insekten.

Die Wildrose ist im Gegensatz zur Zuchtrose eine sehr gute Nahrungsgrundlage für viele Nützlinge. Bei der Zuchtrose sind die gefüllten Blüten für Insekten nämlich nutzlos. Die Rosenhecke beglückt im Spätsommer den Menschen und auch viele Vogelarten mit gesunden Hagebutten.

Schwarzdorn

Schwarzdorn

Die Schwardornhecke (Prunus spinosa) bietet nicht nur die Möglichkeit eines guten Sichtschutzes, sondern kann auch praktisch genutzt werden. Sie ist auch bekannt unter dem Namen “Schlehe” und hat von März bis April viele Blüten, sie ist auch sehr insektenfreundlich. Die Hecke verströmt zusätzlich einen angenehmen, süßlichen Duft. Am Schwarzdorn kommen im Spätherbst essbare Steinfrüchte.

Diese sollten nach dem ersten Frost abgeerntet werden. Viele Menschen machen daraus gern Likör oder Marmelade. Die Hecke stellt nicht nur ein wichtiges Gehölz für Vögel und Bienen dar, sie ist auch aufgrund der Höhe von bis zu fünf Metern ein zuverlässiger Sichtschutz. 

Stauden-Hibiskus

Hibiscus moscheutos

Unter den blühenden Heckenpflanzen gilt der Stauden-Hibiskus (Hibiscus moscheutos) als wahrer Geheimtipp. Ab Juli bis in den Oktober hinein schmücken riesige glockenförmige Blumen dieses Gehölz. Die Blüten sind weiß, rosa oder rot und locken somit nicht nur die Blicke der Menschen auf sich, sondern auch viele Insekten. Die immergrüne Hecke bietet sich hervorragend als Sichtschutz an und ist besonders winterhart. Sie hält Temperaturen von bis zu minus 30 Grad stand. Einen leichten Witterungsschutz benötigen lediglich Jungpflanzen im Winter.

Weigelie

Weigelie

Die Weigelie (Weigela florida) hat eine sehr hohe Beliebtheit, da sie ein unverwüstlicher Dauerblüher und besonders pflegeleicht ist. Zudem blüht diese winterharte Heckenpflanze fast das ganz Jahr. Die ersten Blüten öffnen sich im April in einem weiß bis blassrosa Ton und blühen fast unermüdlich bis in den Juni hinein.

Vereinzelte Nachblüten gibt es dann auch im Juli bis zum ersten Frost. Die Weigelie eignet sich als hervorragender Sichtschutz, da diese bis zu drei Metern hoch wird. Diese muss jedoch regelmäßig nachgeschnitten werden, da diese sonst zum Vergreisen neigt.

Rhododendron

Rhododendron winterharte Hecken

Der Rhododendron (botanischer Rhododendron) bedeutet “Rosenbaum” und ist bekannt für seine markanten Blütenstände. Auch im Winter punktet diese Hecke mit tiefgrünen Blättern. Zudem ist er sehr widerstandsfähig und verträgt Temperaturen von minus 35 Grad problemlos.

Ebenso sind die Rhododendronsorten sehr frostbeständig und bieten viele verschiedene Farben an, sodass Sie diese in der Blütezeit betrachten können. Bereits ab März sind bei einigen Sorten die bunte Blütenpracht zu sehen, oftmals blühen die meisten Sorten erst im Juni bis zum August hin. 

Fazit: Winterharte Hecken

Es gibt viele verschiedene Arten von winterharten Heckenpflanzen, die Sie in Ihrem Garten anpflanzen können. Für jeden Geschmack und jedes Bedürfnis finden Sie die passende Pflanze. Möchten Sie eine Hecke, die hervorragend riecht, können Sie beispielsweise auf den Edelflieder zurückgreifen. Wenn Sie eine besonders hohe Hecke bevorzugen, sollten Sie auf die Weigelie zurückgreifen. 

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