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Zauberschnee Pflege: Zauberhafter Dauerblüher

Der Zauberschnee gehört zu den Wolfsmilchgewächse. Und hat seinen Ursprung in Mittel- und Südamerika.
Der Zauberschnee wird auch Diamond Frost oder Bienenschleierkraut genannt.

Der Zauberschnee macht seinem Namen alle Ehre. Fast das ganze Gartenjahr hindurch (von Mai bis November) kann man sich an seiner Blütenpracht erfreuen. Der Zauberschnee zählt zur Gattung der Wolfsmilchgewächse und stammt ursprünglich aus Mittel- und Südamerika. Der Zauberschnee kann im Blumenbeet ebenso gepflanzt werden wie am Balkon oder in Schalen, Ampeln und Töpfen. Er findet sich gerne als beruhigendes Element in farbenfrohen Arrangements, wo er mit seinem weiß-grünen Understatement für eine harmonische Optik sorgt. Er gilt als unkomplizierter Allrounder in heimischen Gärten. Dennoch sind ein paar Punkte bei der Zauberschnee Pflege zu beachten.

Ein Platz an der Sonne

Der Zauberschnee kann ab Mitte Mai ins Freie gepflanzt bzw. gestellt werden. Er fühlt sich an einem sonnigen Standort besonders wohl. Halbschatten akzeptiert die Pflanze, wird aber nicht ihr volles Blütenpotenzial entfalten. Das Erdreich darf gerne humos und luftig sein. Bei der Wahl des Standortes ist zu berücksichtigen, dass der Zauberschnee recht schnell eine Höhe von bis zu 50 cm erreichen kann und sich auch gerne breitmacht. Der Abstand zu anderen Pflanzen im Beet sollte daher gut 30 cm betragen.

Zauberschnee Pflege: Gießen leicht gemacht

Der Diamond Frost, wie der Zauberschnee auch genannt wird, ist in Sachen Pflegeaufwand die perfekte Pflanze für Anfänger und Minimalisten. Wenn sie nach dem Einpflanzen gut eingegossen wurde, reicht eine Bewässerung alle zwei bis drei Tage völlig aus. Steht sie in einem Topf, ist Staunässe zu vermeiden und bei größerer Hitze sollte täglich in Maßen gegossen werden. Allerdings ist die Zauberschnee Pflege auch hier ein Kinderspiel: Er verzeiht eine Trockenphase gern und schnell und wird keine bleibenden Schäden davontragen.

Zauberschnee Pflege: Düngen stärkt die Blütenpracht

Ein Zauberschnee am richtigen Standort mit gutem Boden und ausreichender Bewässerung bräuchte streng genommen keine Unterstützung in Form eines Düngers. Tatsächlich hat aber auch dieses genügsame Gewächs nichts gegen ein bisschen Superfood dann und wann einzuwenden. Geeignet sind alle Formen von Düngemitteln für Balkon- und Topfpflanzen. Die Dosierungsangaben der Hersteller sollten man beachten. Egal, ob man sich für Düngestäbchen oder Flüssigdünger entscheidet: Den Boden vorab gut durchfeuchten, sonst könnten die Wurzeln Schaden erleiden.

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Zauberschnee vermehren: Let it snow!

Pflanzen, die von Haus aus genügsam und bescheiden sind, zeichnen sich meist auch bei der Vermehrung dadurch aus. Da die Zauberschnee Pflege praktisch keinen Aufwand bedeutet, ist er ein gern gesehener Gast in heimischen Gärten und der Wunsch nach „Mehr“ daher naheliegend. Dafür im Spätsommer Triebe abschneiden (Länge ca. 10 cm) und in Pflanztöpfe mit Anzuchterde stecken. Die Wurzelbildung beginnt meist schon nach 3 Wochen, und die Erfolgsgeschichte des Zauberschnees kann im nächsten Frühjahr weitergehen.

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Krankheiten & Schädlinge: Nein, danke!

Der Zauberschnee ist trotz des Namens nicht winterhart und muss rechtzeitig ins Winterquartier umgesiedelt werden.
Der Zauberschnee ist durch die lange Blütezeit bei den Insekten besonders beliebt.

Auch hier punktet der Zauberschnee mit seiner Anspruchslosigkeit. Im Freien sind weder Schädlinge noch Krankheiten bekannt. Einzig im Winterquartier kann es vorkommen, dass sich Spinnmilben ansiedeln. Auch ein Befall mit dem Botrytis-Schimmelpilz ist leider möglich. In diesem Fall die betroffene Pflanze entsorgen, damit der Pilz sich nicht auf andere Pflanzen ausbreiten kann.

Zauberschnee & Diamond Frost im Winter

Auch wenn seine Namen anderes erwarten ließen: Der Zauberschnee ist nicht winterhart. Rechtzeitig vor dem ersten Frost sollte er in ein helles Winterquartier übersiedeln dürfen. Temperaturen von 10 bis 15 Grad wären ideal, Zugluft ist nicht erwünscht. Die an sich schon einfache Zauberschnee Pflege ist im Winter noch reduzierter: Gießen dann nämlich bitte noch sparsamer. Die Gärtnerin und der Gärtner haben übrigens nichts falsch gemacht, wenn der Zauberschnee im nächsten Jahr weniger Blüten produziert. Manche Pflanzen kommen auch gar nicht wieder zurück, hier lohnt sich dann das Vermehren von Neulingen für einen gelungenen Neustart im Frühling.

Zauberschnee Pflege: Wissenswertes

In seiner Eigenschaft als stark wachsendes, um nicht zu sagen: wucherndes Gewächs braucht der Zauberschnee von Zeit zu Zeit einen Rückschnitt oder Formschnitt. Wie alle Wolfsmilchgewächse enthält er eine Flüssigkeit, die zu Reizungen und allergischen Reaktionen führen kann. Beim Schneiden daher immer Handschuhe tragen!

Man findet den Zauberschnee manchmal auch unter der Bezeichnung „Bienenschleierkraut“. Diese Auszeichnung gebührt ihm aufgrund der großen Beliebtheit seiner Dauerblüte bei Insekten. Wer also besonderen Wert auf einen bienenfreundlichen Garten legt, ist mit dem Zauberschnee bestens beraten.

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